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Die sportliche Wahnsinnsaktion des damals 32-jährigen Halleiner Zirkusartisten hielten die Mediziner von einst für kaum durchführbar oder zumindest für sehr bedenklich. Waslberger hatte sich spezielle, gepolsterte Handschuhe besorgt. Sein Handmarsch war eine Sensation für die Menschen, die ihn auf seinem Weg nach Wien sahen. Die Medien berichteten laufend von diesem letztlich gelungenen Weltrekord. Waslberger wollte damit Geldmittel zur Förderung junger Sportler bekommen. Nie in Erfüllung ging jedoch sein Traum, eine Gymnastikschule für körperbehinderte Kinder einzurichten.
 
Die sportliche Wahnsinnsaktion des damals 32-jährigen Halleiner Zirkusartisten hielten die Mediziner von einst für kaum durchführbar oder zumindest für sehr bedenklich. Waslberger hatte sich spezielle, gepolsterte Handschuhe besorgt. Sein Handmarsch war eine Sensation für die Menschen, die ihn auf seinem Weg nach Wien sahen. Die Medien berichteten laufend von diesem letztlich gelungenen Weltrekord. Waslberger wollte damit Geldmittel zur Förderung junger Sportler bekommen. Nie in Erfüllung ging jedoch sein Traum, eine Gymnastikschule für körperbehinderte Kinder einzurichten.
 
   
 
   
Bei den täglichen Handmärschen hielt er die Füße überkreuzt und setzte die Hände in gleichmäßigem Rhythmus. Seine Brüdern Lambert, Heinrich und Josef massierten ihn täglich und sorgten für seine Verpflegung. Ein umgebauter VW-Bus diente als Küche, "Speisesaal" und Übernachtungsort.
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Bei den täglichen Handmärschen hielt er die Füße überkreuzt und setzte die Hände in gleichmäßigem Rhythmus. Seine Brüder Lambert, Heinrich und Josef massierten ihn täglich und sorgten für seine Verpflegung. Ein umgebauter VW-Bus diente als Küche, "Speisesaal" und Übernachtungsort.
    
Usprünglich wollte Waslberger in Wien bis zum Stephansdom gehen. Aber bereits in Schönbrunn war der Menschenauflauf so groß, dass an ein Weitergehen nicht mehr zu denken war. Trotz zahlreich vertretener Politikerprominenz und der medialen Vermarktung fand sich aber in der Heimat, dem Bundesland Salzburg, niemand, der seine Leistung gewürdigt hätte - es gab niemals eine Ehrung Waslbergers, auch nicht anlässlich des 50. Jahres der Wiederkehr seiner Leistung 2007.
 
Usprünglich wollte Waslberger in Wien bis zum Stephansdom gehen. Aber bereits in Schönbrunn war der Menschenauflauf so groß, dass an ein Weitergehen nicht mehr zu denken war. Trotz zahlreich vertretener Politikerprominenz und der medialen Vermarktung fand sich aber in der Heimat, dem Bundesland Salzburg, niemand, der seine Leistung gewürdigt hätte - es gab niemals eine Ehrung Waslbergers, auch nicht anlässlich des 50. Jahres der Wiederkehr seiner Leistung 2007.

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