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Das Gasteiner Museum war bis 2011 im [[Haus Austria]] (im 2. Stockwerk) inmitten des Bad Gasteiner Ortszentrums, untergebracht. Durch den Verkauf des Hauses musste ein neuer Standort für das Museum gefunden werden. Dieser wurde im [[Grand Hotel de l´Europe (Bad Gastein)]] gefunden, wo mit Kosten von 250.000 Euro das Museum im November 2011 neu eröffnet wurde<ref>{{Quelle PN|24. November 2011}}</ref>.
 
Das Gasteiner Museum war bis 2011 im [[Haus Austria]] (im 2. Stockwerk) inmitten des Bad Gasteiner Ortszentrums, untergebracht. Durch den Verkauf des Hauses musste ein neuer Standort für das Museum gefunden werden. Dieser wurde im [[Grand Hotel de l´Europe (Bad Gastein)]] gefunden, wo mit Kosten von 250.000 Euro das Museum im November 2011 neu eröffnet wurde<ref>{{Quelle PN|24. November 2011}}</ref>.
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==Schwerpunkte==
 
==Schwerpunkte==
 
Thematische Schwerpunkte sind die Geschichte des Heilbades und des Gold- und Silberbergbaus, die Geologie und Mineralogie des Gasteinertals, die Jagd in Gastein sowie Volkskunde und Brauchtum (Krampus- und Perchtenläufe) des Tales.  
 
Thematische Schwerpunkte sind die Geschichte des Heilbades und des Gold- und Silberbergbaus, die Geologie und Mineralogie des Gasteinertals, die Jagd in Gastein sowie Volkskunde und Brauchtum (Krampus- und Perchtenläufe) des Tales.  
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An Besonderheiten verfügt das Museum über mehrere jungsteinzeitliche Funde (Steinbeile), die auf die Begehung des Tales in neolithischer Zeit hinweisen und zudem die höchsten Alpenfunde überhaupt darstellen und ein umfangreiches, mehr als 2000 Bände umfassendes Bücherarchiv zu den Themen Geschichte, Bergbau, Geologie, Balneologie, Kaiserbesuche und berühmte Kurgäste. Sehenswert sind die Sammlung historischer Gasteiner Plakate, das  große Diorama des [[Gasteiner Perchten|Gasteiner Perchtenzugs]] und die umfangreiche Fotodokumentation der Gasteiner Geschichte ab [[1870]].
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An Besonderheiten verfügt das Museum über mehrere jungsteinzeitliche Funde (Steinbeile), die auf die Begehung des Tales in neolithischer Zeit hinweisen und zudem die höchsten Alpenfunde überhaupt darstellen und ein umfangreiches, mehr als 2&nbsp;000 Bände umfassendes Bücherarchiv zu den Themen Geschichte, Bergbau, Geologie, Balneologie, Kaiserbesuche und berühmte Kurgäste. Sehenswert sind die Sammlung historischer Gasteiner Plakate, das  große Diorama des [[Gasteiner Perchten|Gasteiner Perchtenzugs]] und die umfangreiche Fotodokumentation der Gasteiner Geschichte ab [[1870]].
    
Als historisch wertvoll zu benennen ist auch die im Besitz des Museums stehende Gemäldegalerie mit Werken von [[Jacob Alt]], [[Franz Alt]], [[Thomas Ender]], [[Anton von Heffter]], [[Carl Ludwig Libay]], [[Matthäus Loder]], [[Emil Löhr]], [[Donath Schaffer]], [[Johann Varonne]], [[Johann Fischbach]] und [[Friedrich Walz]].
 
Als historisch wertvoll zu benennen ist auch die im Besitz des Museums stehende Gemäldegalerie mit Werken von [[Jacob Alt]], [[Franz Alt]], [[Thomas Ender]], [[Anton von Heffter]], [[Carl Ludwig Libay]], [[Matthäus Loder]], [[Emil Löhr]], [[Donath Schaffer]], [[Johann Varonne]], [[Johann Fischbach]] und [[Friedrich Walz]].
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Die Bad Gasteiner Bürger [[Hermann Greinwald]],  [[Fritz Gruber]],  Fritz Kutter und Karl Winter bemühten sich nach der erfolgten Schließung gemeinsam um eine Wiederbelebung des Museumsbetriebes. Auf ihre Anregung hin gründete sich der „Verein der Freunde des Gasteiner Museums“. [[Bürgermeister der Gemeinde Bad Gastein|Bürgermeister]] [[Anton Kerschbaumer]] stellte dem Vereim im Haus Austria, in dem auch das Badgasteiner Gemeindeamt untergebracht ist, einige Räume für die erste Ausstellung zur Verfügung.  
 
Die Bad Gasteiner Bürger [[Hermann Greinwald]],  [[Fritz Gruber]],  Fritz Kutter und Karl Winter bemühten sich nach der erfolgten Schließung gemeinsam um eine Wiederbelebung des Museumsbetriebes. Auf ihre Anregung hin gründete sich der „Verein der Freunde des Gasteiner Museums“. [[Bürgermeister der Gemeinde Bad Gastein|Bürgermeister]] [[Anton Kerschbaumer]] stellte dem Vereim im Haus Austria, in dem auch das Badgasteiner Gemeindeamt untergebracht ist, einige Räume für die erste Ausstellung zur Verfügung.  
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Nach der endgültigen Übersiedlung in das von [[1897]]-[[1899]] von [[Josef Wessicken|Wessicken]] (Bauleitung) und [[Angelo Comini|Comini]] (Ausführung) erbaute, traditionsreiche Haus Austria folgte am [[28. Dezember]] [[1974]] die Wiedereröffung des Gasteiner Museums. Der ersten Ausstellung in der Wintersaison 1974/75 „Volksbräuche rund um das Gasteiner Jahr“ folgten u. a. Sonderschauen mit den Titeln „Geschichte Gasteins in alten Ansichten“,  „Tauernkristalle“, „[[Sisi]] in Gastein“ und die Gedächtnisausstellung über den Maler und Architekten [[Friedrich Walz]] (1981).  
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Nach der endgültigen Übersiedlung in das von [[1897]] bis [[1899]] von [[Josef Wessicken|Wessicken]] (Bauleitung) und [[Angelo Comini|Comini]] (Ausführung) erbaute, traditionsreiche Haus Austria folgte am [[28. Dezember]] [[1974]] die Wiedereröffung des Gasteiner Museums. Der ersten Ausstellung in der Wintersaison 1974/75 „Volksbräuche rund um das Gasteiner Jahr“ folgten u. a. Sonderschauen mit den Titeln „Geschichte Gasteins in alten Ansichten“,  „Tauernkristalle“, „[[Sisi]] in Gastein“ und die Gedächtnisausstellung über den Maler und Architekten [[Friedrich Walz]] (1981).  
    
==Öffnungszeiten und Führungen==
 
==Öffnungszeiten und Führungen==
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==Anschrift und Auskunft==
 
==Anschrift und Auskunft==
::Gasteiner Museum
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:Gasteiner Museum
::Kaiser-Franz-Josef-Straße 1
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:Kaiser-Franz-Josef-Straße 1
::5640 Bad Gastein
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:5640 Bad Gastein
::www.gasteinermuseum.at
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:Telefon und Fax: 0 64 34 - 34 88  sowie Kur- und Tourismusverband: 0 64 34 - 25 31-0 und das Gemeindeamt: 0 64 34 - 37 44
 
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Auskünfte erteilen das Museum (Tel./FAX: +43 6434 3488), der Kur- und Tourismusverband (Tel.: +43 6434 2531-0) und das Gemeindeamt (Tel.: +43 6434 3744).
      
==Organisation==
 
==Organisation==
* '''Rechtsträger:''' Verein der Freunde des Gasteiner Museums
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* Rechtsträger: [[Verein der Freunde des Gasteiner Museums]]
* '''Kustos:''' Fritz Kutter
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* Kustos: Fritz Kutter
* '''Obmann:''' Walter Monauni
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* Obmann: Walter Monauni
    
==Quellen==
 
==Quellen==
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* ''Museen im Land Salzburg''. Schriftenreihe des Landespressebüros, Serie „Sonderpublikationen“ Nr. 188. Herausgeber: Dr. Roland Floimair (Landespressebüro) und Dr. Lucia Liudold (Salzburger Volkskultur). Land Salzburg – Landespressebüro. Salzburg 2005.  
 
* ''Museen im Land Salzburg''. Schriftenreihe des Landespressebüros, Serie „Sonderpublikationen“ Nr. 188. Herausgeber: Dr. Roland Floimair (Landespressebüro) und Dr. Lucia Liudold (Salzburger Volkskultur). Land Salzburg – Landespressebüro. Salzburg 2005.  
 
* [[Heinrich von Zimburg]]: ''Die Geschichte Gasteins und des Gasteiner Tals''. Wilhelm Braumüller Universitäts-Verlagsbuchhandlung Ges.m.b.H. Wien IX. 1948.  
 
* [[Heinrich von Zimburg]]: ''Die Geschichte Gasteins und des Gasteiner Tals''. Wilhelm Braumüller Universitäts-Verlagsbuchhandlung Ges.m.b.H. Wien IX. 1948.  
* Adolf Haslinger, Peter Mittermayr (Hg.): ''Salzburger Kulturlexikon''. [[Residenz Verlag]]. Salzburg-Wien-Frankfurt/Main 2001. ISBN 3-7017-1129-1  
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* [[Adolf Haslinger]], [[Peter Mittermayr]] (Hg.): ''Salzburger Kulturlexikon''. [[Residenz Verlag]]. Salzburg-Wien-Frankfurt/Main 2001. ISBN 3-7017-1129-1  
    
==Siehe auch==
 
==Siehe auch==
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==Weblinks==
 
==Weblinks==
* [http://www.gasteinermuseum.at Offizieller Internetauftritt des Gasteiner Museums]
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{{homepage|http://www.gasteinermuseum.at}}
 
   
== Fußnoten ==
 
== Fußnoten ==
 
<references/>
 
<references/>

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