Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
K
Linkfix
Zeile 37: Zeile 37:     
=== Geplante Wiedereröffnung 2024 ===
 
=== Geplante Wiedereröffnung 2024 ===
Am Montag, den [[4. November]] [[2024]] stellte die Leipziger Stadtbau AG in Bad Gastein erstmals Pläne für das seit Jahren leerstehende Hoteldorf Grüner Baum vor. Das Projekt stand in der Sitzung des Bauausschusses der Gemeinde auf der Tagesordnung. Die Präsentation hielt ein [[Pinzgau]]er. Der bekannte Unternehmer Patrick Müller, Gründer der Firma Bilton, vertrat die Firma ''Alpin Family'', die als Betreiber fungieren soll. Genau genommen sei eine gemeinsame Betriebsgesellschaft mit der Stadtbau AG geplant, sagte Müller. Die Leipziger wollen Bewährtes erhalten und Neues hinzufügen. Das Haupthaus soll kaum verändert und als Vierstern-Plus-Hotel nur für erwachsene Gäste geführt werden. Traditionell weiter betrieben werden soll das Restaurant Reiterbauer, auch für externe Gäste. Weichen muss das durch eine Mure geschädigte Kösslerhaus. Bei anderen Gebäuden müsse man schauen, wie viel an Bestand man noch erhalten könne, sagt Müller.
+
Am Montag, den [[4. November]] [[2024]] stellte die Leipziger Stadtbau AG in Bad Gastein erstmals Pläne für das seit Jahren leerstehende Hoteldorf Grüner Baum vor. Das Projekt stand in der Sitzung des Bauausschusses der Gemeinde auf der Tagesordnung. Die Präsentation hielt ein [[Pinzgau]]er. Der bekannte Unternehmer Patrick Müller, Gründer der Firma Bilton, vertrat die Firma ''[[Alpin Family]]'', die als Betreiber fungieren soll. Genau genommen sei eine gemeinsame Betriebsgesellschaft mit der Stadtbau AG geplant, sagte Müller. Die Leipziger wollen Bewährtes erhalten und Neues hinzufügen. Das Haupthaus soll kaum verändert und als Vierstern-Plus-Hotel nur für erwachsene Gäste geführt werden. Traditionell weiter betrieben werden soll das Restaurant Reiterbauer, auch für externe Gäste. Weichen muss das durch eine Mure geschädigte Kösslerhaus. Bei anderen Gebäuden müsse man schauen, wie viel an Bestand man noch erhalten könne, sagt Müller.
    
Neu sollen vier Appartementhäuser kommen, die sich speziell an Familien als Zielgruppe ausrichten. In weiteren Gebäuden soll ein Hotel-Garni-Konzept umgesetzt werden. Insgesamt ist von 225 Zimmern die Rede, zuvor waren es 150. Für die jeweiligen Gäste sind unterschiedliche Wellnessbereiche angedacht. Man wolle einen Dorfcharakter erzeugen, auch über einen Kramerladen, einen Dorfplatz und vielleicht ein kleines Nationalpark-Infozentrum. Die Autos sollen in einer Tiefgarage unter der Erde verschwinden, für die Mitarbeiter zwei Wohnhäuser entstehen. "Wir werden rund 72 bis 78 Leute beschäftigen", sagt Müller. Einen konkreten Zeitplan gibt es noch nicht, ein Baubeginn [[2026]] sei realistisch, letztlich sei man abhängig von den noch notwendigen behördlichen Schritten. Am Montag beschloss der Bauausschuss der Gemeinde den Flächenwidmungsplan und den Bebauungsplan der Grundstufe. Einstimmig, wie [[Bürgermeister der Gemeinde Bad Gastein|Bürgermeister]] [[Norbert Ellmauer]] ([[ÖVP]]) betonte. Damit sei der Weg frei für die Detailplanung.  
 
Neu sollen vier Appartementhäuser kommen, die sich speziell an Familien als Zielgruppe ausrichten. In weiteren Gebäuden soll ein Hotel-Garni-Konzept umgesetzt werden. Insgesamt ist von 225 Zimmern die Rede, zuvor waren es 150. Für die jeweiligen Gäste sind unterschiedliche Wellnessbereiche angedacht. Man wolle einen Dorfcharakter erzeugen, auch über einen Kramerladen, einen Dorfplatz und vielleicht ein kleines Nationalpark-Infozentrum. Die Autos sollen in einer Tiefgarage unter der Erde verschwinden, für die Mitarbeiter zwei Wohnhäuser entstehen. "Wir werden rund 72 bis 78 Leute beschäftigen", sagt Müller. Einen konkreten Zeitplan gibt es noch nicht, ein Baubeginn [[2026]] sei realistisch, letztlich sei man abhängig von den noch notwendigen behördlichen Schritten. Am Montag beschloss der Bauausschuss der Gemeinde den Flächenwidmungsplan und den Bebauungsplan der Grundstufe. Einstimmig, wie [[Bürgermeister der Gemeinde Bad Gastein|Bürgermeister]] [[Norbert Ellmauer]] ([[ÖVP]]) betonte. Damit sei der Weg frei für die Detailplanung.  

Navigationsmenü