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== 1825 ==
 
== 1825 ==
 
==== Brief vom 8. bis 10. April 1825 von Antonia Lürzer von Zehendthal an Franz I. Xaver Spängler ====
 
==== Brief vom 8. bis 10. April 1825 von Antonia Lürzer von Zehendthal an Franz I. Xaver Spängler ====
Brief von "Toni"<ref>Dem folgenden Brief vom 17. April 1826 der Mutter an Franz Xaver Spängler ist die Schreiberin tatsächlich [[Antonia Lürzer von Zechenthal]] (* 1803) bzw. [[Antonia Spängler]], die Franz 1826 heiratete, obwohl mir, [[Otto Holzapfel]], im Vergleich der Handschrift mit späteren Briefen zuerst starke Zweifel aufkamen.</ref> an [[Franz Xaver Gregor Spängler]]; ein Bogen, gefaltet als Brief: ''An // Wohlgeboren Herrn Franz Xaver // '' [unterstrichen:] ''Spangler // in // '' [unterstrichen:] ''Salzburg.''; kleines gebrochenes, rotes Lacksiegel; auf der Adressenseite verschiedene Notizen von anderer Hand: ''1825 // '' XX […] ''erwähnt Beantw'' […]; kleiner Zettel beiliegend; // = Absatz; / = Seitenwechsel; [Ergänzung]; [?] = fraglich; XX = unleserlich:<br />
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[[Brief von Antonia Spängler, 8. bis 10. April 1825, S. 1.JPG|thumb|Brief von Antonia Spängler, 8. bis 10. April 1825, S. 1]]
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Brief von "Toni"<ref>Dem folgenden Brief vom 17. April 1826 der Mutter an Franz Xaver Spängler ist die Schreiberin tatsächlich Antonia Lürzer von Zechenthal (* 1803), verheiratete [[Antonia Spängler]], die Franz 1826 heiratete, obwohl mir, [[Otto Holzapfel]], im Vergleich der Handschrift mit späteren Briefen zuerst starke Zweifel aufkamen.</ref> an [[Franz Xaver Gregor Spängler]]; ein Bogen, gefaltet als Brief: ''An // Wohlgeboren Herrn Franz Xaver // '' [unterstrichen:] ''Spangler // in // '' [unterstrichen:] ''Salzburg.''; kleines gebrochenes, rotes Lacksiegel; auf der Adressenseite verschiedene Notizen von anderer Hand: ''1825 // '' XX […] ''erwähnt Beantw'' […]; kleiner Zettel beiliegend; // = Absatz; / = Seitenwechsel; [Ergänzung]; [?] = fraglich; XX = unleserlich:<br />
 
''Hall den 8 t[en] bis 10 April'' [unterstrichen:] ''1825. // Theuerster Freund! // Ich darf Ihnen wohl nicht mehr sagen, wie viele Freude mir Ihre theure Zuschrift nach welcher ich sehnlichst harrte, gewährte. Sie sind ja ohnehin längst davon überzeugt, ich lese Ihre Briefe immer zwey, oder dreymal, den[n] daß erstemahl überfliegt sie mein Auge nur; dann lese ich sie erst bedachtsam. Also auch bey Ihnen zeigt sich schon das Frühjahr? Das ist auch mir sehr lieb, so habe ich Hoffnung, mich bald eines Blümchen von Ihnen erfreuen zu können, bey uns liegt nur in Bergen noch Schnee, übrigens fängt alles schon zu grünen an, in Gärten wird schon überall angebaut, – ja es blühen schon kleine Blümchen. Ich danke Ihnen lieber Freund! für die Beruhigung, die Sie mir geben, in Hinsicht Ihrer vielen Arbeiten, es ward mir nicht ohne Grund bange, o nein, - den[n] ich erinnre mich, noch sehr gut, wie Sie bey meinen dort seyn, als Sie einmal so Blaß außehen, aber in diesen Zeitpunkt sagten, das Sie so viele Arbeit hätten, und so ward mir, im stillen öfters schon bange für Ihre Gesundheit, doch Sie gaben mir die Versicherung, für Ihre Gesundheit zu sorgen, und so bin ich beruhigt, es ist wahr in gesel[l]schaft wäre es freylich angenehmer spazieren zu gehen, doch wenn selbes nicht seyn kann, so erheitert es schon das Gemüth, wenn man sich in der freyen Natur herum sieht. // ''
 
''Hall den 8 t[en] bis 10 April'' [unterstrichen:] ''1825. // Theuerster Freund! // Ich darf Ihnen wohl nicht mehr sagen, wie viele Freude mir Ihre theure Zuschrift nach welcher ich sehnlichst harrte, gewährte. Sie sind ja ohnehin längst davon überzeugt, ich lese Ihre Briefe immer zwey, oder dreymal, den[n] daß erstemahl überfliegt sie mein Auge nur; dann lese ich sie erst bedachtsam. Also auch bey Ihnen zeigt sich schon das Frühjahr? Das ist auch mir sehr lieb, so habe ich Hoffnung, mich bald eines Blümchen von Ihnen erfreuen zu können, bey uns liegt nur in Bergen noch Schnee, übrigens fängt alles schon zu grünen an, in Gärten wird schon überall angebaut, – ja es blühen schon kleine Blümchen. Ich danke Ihnen lieber Freund! für die Beruhigung, die Sie mir geben, in Hinsicht Ihrer vielen Arbeiten, es ward mir nicht ohne Grund bange, o nein, - den[n] ich erinnre mich, noch sehr gut, wie Sie bey meinen dort seyn, als Sie einmal so Blaß außehen, aber in diesen Zeitpunkt sagten, das Sie so viele Arbeit hätten, und so ward mir, im stillen öfters schon bange für Ihre Gesundheit, doch Sie gaben mir die Versicherung, für Ihre Gesundheit zu sorgen, und so bin ich beruhigt, es ist wahr in gesel[l]schaft wäre es freylich angenehmer spazieren zu gehen, doch wenn selbes nicht seyn kann, so erheitert es schon das Gemüth, wenn man sich in der freyen Natur herum sieht. // ''
  

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