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→‎Brief vom 13. April 1859:: korr., wird noch bearbeitet ~~~~
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== 1859 ==
 
== 1859 ==
==== Brief vom 13. April 1859: ====
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==== Brief vom 13. April 1859 von Franz Spängler an die Mutter ====
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Brief von [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]] an
 
Ein Bogen, Prägedruck "Bath":<br />
 
Ein Bogen, Prägedruck "Bath":<br />
 
''Graz 13. April 1859. Theuerste Mutter! Ich habe zwar von Ihnen noch keine Antwort auf mein leztes Schreiben erhalten, aber dennoch kann ich nicht umhin, an Sie wieder einen Brief zu schreiben, es fordert mich hierzu die Kindespflicht auf, denn es gilt ja zu Ihrem Geburtsfeste [16. April 1803] meine herzlichsten Glükwünsche dazubringen. Der liebe Gott möge Ihnen seinen reichsten Segen schenken, Ihnen stete Gesundheit, Glük u. Zufriedenheit verleihen, kurz alle Ihre Wünsche in vollstem Maße erfüllen. Sie d[ur]ch Eifer u. gute Aufführung zu erfreuen, u. so meinen innigsten Dank für alles mir erwiesene Gute werkthätig zu zeigen, soll mein stetes Bemühen sein.'' […] (Gott gebe die Gnade, weiterhin die mütterliche Liebe zu erfahren; er erzählt von einem Theaterstück, das er sich mehrmals ansehen wird; Grüße werden ausgerichtet. Er geht zum Frühstück und erwartet einen Brief.) ''Nachmittags 4 Uhr.'' (Leider kam kein Brief; es ist schönster Frühling. "Was machen alle Bekannten? Ist Alles wohl? Ich bitte meine herzlichsten Grüße allenthalben zu entrichten." Er plant für Ostern und für die "Charwoche", vielleicht in die "Kaiserstadt" [Wien], vielleicht dort bei "Tante Gutenberg", denn Duschers haben kaum Platz. Grüße an verschiedene Personen …) ''Nun leben Sie recht wohl! Ich lasse Otto herzlichst grüßen; ich werde ihm das nächste Mal wieder schreiben. Es küßt Ihnen unter Wiederhohlung der herzlichsten Glükwünsche die Hand Ihr dankbarer Sohn Franz'' / "Dem XXschen lasse ich zum Namenstag gratuliren."
 
''Graz 13. April 1859. Theuerste Mutter! Ich habe zwar von Ihnen noch keine Antwort auf mein leztes Schreiben erhalten, aber dennoch kann ich nicht umhin, an Sie wieder einen Brief zu schreiben, es fordert mich hierzu die Kindespflicht auf, denn es gilt ja zu Ihrem Geburtsfeste [16. April 1803] meine herzlichsten Glükwünsche dazubringen. Der liebe Gott möge Ihnen seinen reichsten Segen schenken, Ihnen stete Gesundheit, Glük u. Zufriedenheit verleihen, kurz alle Ihre Wünsche in vollstem Maße erfüllen. Sie d[ur]ch Eifer u. gute Aufführung zu erfreuen, u. so meinen innigsten Dank für alles mir erwiesene Gute werkthätig zu zeigen, soll mein stetes Bemühen sein.'' […] (Gott gebe die Gnade, weiterhin die mütterliche Liebe zu erfahren; er erzählt von einem Theaterstück, das er sich mehrmals ansehen wird; Grüße werden ausgerichtet. Er geht zum Frühstück und erwartet einen Brief.) ''Nachmittags 4 Uhr.'' (Leider kam kein Brief; es ist schönster Frühling. "Was machen alle Bekannten? Ist Alles wohl? Ich bitte meine herzlichsten Grüße allenthalben zu entrichten." Er plant für Ostern und für die "Charwoche", vielleicht in die "Kaiserstadt" [Wien], vielleicht dort bei "Tante Gutenberg", denn Duschers haben kaum Platz. Grüße an verschiedene Personen …) ''Nun leben Sie recht wohl! Ich lasse Otto herzlichst grüßen; ich werde ihm das nächste Mal wieder schreiben. Es küßt Ihnen unter Wiederhohlung der herzlichsten Glükwünsche die Hand Ihr dankbarer Sohn Franz'' / "Dem XXschen lasse ich zum Namenstag gratuliren."

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