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==== Brief vom 23. Juni 1851 aus Wien: ====
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==== Brief vom 23. Juni 1851 von Richard Schlegel an Fanny Kobler: ====
''Liebe Schwiegermutter! Ich bestätige Dir den Empfang von 200 fr [Gulden], und danke dir herzlich für Deine Güte, daß Du mir das Geld aus Deiner Kasse geschickt hast […] Nun, ich will hoffen, daß wenn ich gesund bleibe, ich diese [unterstrichen] Schulden werde tilgen können […] Ich bin gestern wie bei Lorinser am Land gewesen […] Wir haben den ganzen Nachmittag sehr fleißig studiert, und mit dem [!] Tram um 9 Uhr bin ich wieder nach Wien gefahren. Der [!] Tram bestand aus 25 Wagons, und war gesteckt voll […]" … ein Doktor hat mit seinen Freunden sein Bier "ausgesoffen", das soll nicht unbestraft bleiben … seine "kleine Maus" soll die Großmutter nicht ärgern … wenn er wieder in Salzburg ist, will er "nach Gastein und ins Pinsgau [!]" fahren … "Bleibt Alle gesund, und denkt manchmal an Euren armen gekreuzigten und geplagten Teufel Richard''
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Brief von [[Richard Franz Schlegel]] aus Wien an [[Franziska Kobler]]:<br />
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''Liebe Schwiegermutter! Ich bestätige Dir den Empfang von 200 fr''[Gulden] '', und danke dir herzlich für Deine Güte, daß Du mir das Geld aus Deiner Kasse geschickt hast […] Nun, ich will hoffen, daß wenn ich gesund bleibe, ich diese'' [unterstrichen] ''Schulden werde tilgen können […] Ich bin gestern wie bei Lorinser am Land gewesen […] Wir haben den ganzen Nachmittag sehr fleißig studiert, und mit dem [!] Tram um 9 Uhr bin ich wieder nach Wien gefahren. Der [!] Tram bestand aus 25 Wagons, und war gesteckt voll'' […] Ein "Doktor" hat mit seinen Freunden sein Bier "ausgesoffen", das soll nicht unbestraft bleiben … seine "kleine Maus" soll die Großmutter nicht ärgern … wenn er wieder in Salzburg ist, will er "nach Gastein und ins Pinsgau [!]" fahren … ''Bleibt Alle gesund, und denkt manchmal an Euren armen gekreuzigten und geplagten Teufel Richard''
 
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==== Brief vom 1. Juli 1851 aus Wien: ====
 
==== Brief vom 1. Juli 1851 aus Wien: ====
 
''Liebe Schwiegermutter! Nur mit wenigen Worten bestätige ich Dir den Empfang deines letzten Briefes, ich bin jetzt so in Anspruch genommen, daß mir kaum Zeit zu diesen wenigen Zeilen bleibt. […] Lebe wohl, küsse mein Kind 1000 mal, grüße die Betty […] und die Theres von Euern geplagten Richard''
 
''Liebe Schwiegermutter! Nur mit wenigen Worten bestätige ich Dir den Empfang deines letzten Briefes, ich bin jetzt so in Anspruch genommen, daß mir kaum Zeit zu diesen wenigen Zeilen bleibt. […] Lebe wohl, küsse mein Kind 1000 mal, grüße die Betty […] und die Theres von Euern geplagten Richard''