Der kleine, etwa 1 700 Quadratmeter umfassende Garten der Orangerie war von etwa 1730 bis etwa um [[1800]] als [[barock]]en Garten mit Citrusbäumchen (Pampelmusen, Zitronenen, Orangen) gestaltet. Während der kalten Jahreszeit wurden diese Citrusbäumchen im [[Palmenhaus der Orangerie des Schlosses Mirabell|Palmenhaus der Orangerie]] und nächstgelegenen Gebäuden überwintert. Orangenbäume galten in der [[Barock]]zeit als Metapher der fürstlicher Tugend schlechthin. Man setzte die Früchte dieses Citrusbaumes mit den goldenen Äpfeln aus dem mythologischen Garten der Hesperiden gleich. Daher durfte auch im fürsterzbischöflichen Barockgarten Mirabell eine Orangerie nicht fehlen. | Der kleine, etwa 1 700 Quadratmeter umfassende Garten der Orangerie war von etwa 1730 bis etwa um [[1800]] als [[barock]]en Garten mit Citrusbäumchen (Pampelmusen, Zitronenen, Orangen) gestaltet. Während der kalten Jahreszeit wurden diese Citrusbäumchen im [[Palmenhaus der Orangerie des Schlosses Mirabell|Palmenhaus der Orangerie]] und nächstgelegenen Gebäuden überwintert. Orangenbäume galten in der [[Barock]]zeit als Metapher der fürstlicher Tugend schlechthin. Man setzte die Früchte dieses Citrusbaumes mit den goldenen Äpfeln aus dem mythologischen Garten der Hesperiden gleich. Daher durfte auch im fürsterzbischöflichen Barockgarten Mirabell eine Orangerie nicht fehlen. |