| | ''Für den heutigen Nachmittag war Luise so freundlich, mich und die Kinder sammt meinen beiden jüngsten Schwester[n]<ref>die Halbschwestern Emma Schlegel (* 1867; † 1945) und Anna Schlegel (* 1868; † 1949) </ref> einzuladen. Wie wird nur / da wieder die gute Mutter fehlen! Alle fragen, wann denn du heuer nach Salzburg kommst? ich stelle dieselbe Frage an dich, mit der innigen Bitte, thue es deiner Gesundheit zu Liebe, und suche dich für einige Zeit frei zu machen. Wirst du diese Bitte erfüllen, danke ich dir, bei Koch [?] und bei Luise wird bis Neujahr Familienzuwachs erwartet. Das Dutzend scheint um jeden Preis vollzählig werden zu sollen. // Auch bei Gabriel kommt im Oktober wieder ein Kind, so sagte mir Tante Pepi. // Das Ehepaar Angermay[e]r war so freundlich mich bei der Mutter zu besuchen. Beide / sehen sehr gut aus sie grüßen dich bestens. Tante Pepi scheint für ihre Schwiegertochter nicht übermäßig zu schwärmen. Da ich heute auf einen Brief hoffe, so schließe ich nach Empfang desselben. Tausend Dank für deine lieben Zeilen. Verzeihe daß ich gleich schließe ich gehe zu Luise. Von Allen Grüße. Deine liebe gute Mutter fehlt mir hier überall. // Großmutter wird immer wunderlicher, doch komme ich gut aus mit ihr. Das Wetter ist heute schlecht. Man kann fast nicht auf die Gaße. // Ich freue mich schon sehr auf dich hast du mich denn lieb. Küß die Kinder und denke manchmal bei deinen holden Grundbüchern auch an deine Alte.'' | | ''Für den heutigen Nachmittag war Luise so freundlich, mich und die Kinder sammt meinen beiden jüngsten Schwester[n]<ref>die Halbschwestern Emma Schlegel (* 1867; † 1945) und Anna Schlegel (* 1868; † 1949) </ref> einzuladen. Wie wird nur / da wieder die gute Mutter fehlen! Alle fragen, wann denn du heuer nach Salzburg kommst? ich stelle dieselbe Frage an dich, mit der innigen Bitte, thue es deiner Gesundheit zu Liebe, und suche dich für einige Zeit frei zu machen. Wirst du diese Bitte erfüllen, danke ich dir, bei Koch [?] und bei Luise wird bis Neujahr Familienzuwachs erwartet. Das Dutzend scheint um jeden Preis vollzählig werden zu sollen. // Auch bei Gabriel kommt im Oktober wieder ein Kind, so sagte mir Tante Pepi. // Das Ehepaar Angermay[e]r war so freundlich mich bei der Mutter zu besuchen. Beide / sehen sehr gut aus sie grüßen dich bestens. Tante Pepi scheint für ihre Schwiegertochter nicht übermäßig zu schwärmen. Da ich heute auf einen Brief hoffe, so schließe ich nach Empfang desselben. Tausend Dank für deine lieben Zeilen. Verzeihe daß ich gleich schließe ich gehe zu Luise. Von Allen Grüße. Deine liebe gute Mutter fehlt mir hier überall. // Großmutter wird immer wunderlicher, doch komme ich gut aus mit ihr. Das Wetter ist heute schlecht. Man kann fast nicht auf die Gaße. // Ich freue mich schon sehr auf dich hast du mich denn lieb. Küß die Kinder und denke manchmal bei deinen holden Grundbüchern auch an deine Alte.'' |