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| − | [[Hofrat]] [[Professor]] Mag. phil. '''Gottfried Wolfgang''', als Sportler auch ''"Friedl" Wolfgang'' (* [[30. Oktober]] [[1908]] in Lilienfeld, [[NÖ]].; † [[14. Oktober]] [[1984]] in Waidhofen an der Ybbs, NÖ.) war ein österreichischer Skiläufer sowie Generalsekretär für die [[Olympische Winterspiele in Innsbruck|Olympischen Winterspiele]] [[1964]] in Innsbruck. | + | [[Hofrat]] [[Professor]] Mag. phil. '''Gottfried Wolfgang''', als Sportler auch ''"Friedl" Wolfgang'' (* [[30. Oktober]] [[1908]] in Lilienfeld, [[NÖ]].; † [[14. Oktober]] [[1984]] in Waidhofen an der Ybbs, NÖ.), war ein österreichischer Skiläufer sowie Generalsekretär für die [[Olympische Winterspiele in Innsbruck|Olympischen Winterspiele]] [[1964]] in Innsbruck. |
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| − | ==Biographie== | + | ==Leben == |
| | Friedl Wolfgang kam bereits früh mit dem alpinen Skisport in Berührung und wurde von Mathias Zdarsky sowie dessen Schüler Willi Egger und später auch von Guzzi Lantschner unterrichtet. Seine ersten Siege erreichte er bei Mittelschulmeisterschaften; seinen ersten großen Erfolg feierte er [[1931]] bei den erstmals ausgetragenen Meisterschaften des Österreichischen Skiverbandes am Schneeberg. Dieses aus österreichischer Sicht damals wichtigste Rennen des Jahres wurde mit einem Abfahrts- und einem Slalomlauf am [[21. März|21.]] und [[22. März]] [[1931]] ausgetragen und diente einerseits dazu für den [[Skisport]] zu werben und andererseits auch die Behörden von der Bedeutung des noch jungen Rennsports zu überzeugen. Friedl Wolfgang belegte in der Kombinationswertung aus beiden Läufen den zweiten Rang hinter Friedl Däuber und sicherte sich mit diesem Erfolg in einer durch Teilnehmer aus der [[Schweiz]], [[Jugoslawien]] und [[Großbritannien]] überaus starken Konkurrenz, erstmals die öffentliche Aufmerksamkeit. Bei den Damen blieb in diesem Rennen übrigens Inge Lantschner erfolgreich. | | Friedl Wolfgang kam bereits früh mit dem alpinen Skisport in Berührung und wurde von Mathias Zdarsky sowie dessen Schüler Willi Egger und später auch von Guzzi Lantschner unterrichtet. Seine ersten Siege erreichte er bei Mittelschulmeisterschaften; seinen ersten großen Erfolg feierte er [[1931]] bei den erstmals ausgetragenen Meisterschaften des Österreichischen Skiverbandes am Schneeberg. Dieses aus österreichischer Sicht damals wichtigste Rennen des Jahres wurde mit einem Abfahrts- und einem Slalomlauf am [[21. März|21.]] und [[22. März]] [[1931]] ausgetragen und diente einerseits dazu für den [[Skisport]] zu werben und andererseits auch die Behörden von der Bedeutung des noch jungen Rennsports zu überzeugen. Friedl Wolfgang belegte in der Kombinationswertung aus beiden Läufen den zweiten Rang hinter Friedl Däuber und sicherte sich mit diesem Erfolg in einer durch Teilnehmer aus der [[Schweiz]], [[Jugoslawien]] und [[Großbritannien]] überaus starken Konkurrenz, erstmals die öffentliche Aufmerksamkeit. Bei den Damen blieb in diesem Rennen übrigens Inge Lantschner erfolgreich. |
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| | Nach seiner aktiven Karriere schlug der im Zivilberuf als Mittelschullehrer tätige Pädagoge eine Laufbahn als Trainer ein und betreute unter anderem die österreichische, italienische und belgische Damennationalmannschaft. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er Heim- und Lehrgangsleiter in St. Christoph und arbeitete von [[1945]] bis [[1949]] als Chefskilehrer und Bergführer für die britischen Truppen im besetzten Österreich. [[1949]] nahm er die Stelle des Wintersportreferenten der Kurverwaltung in [[Badgastein]] an und war auch Streckenchef der [[Alpine Ski-Weltmeisterschaften 1958 in Badgastein |Weltmeisterschaft 1958]] am [[Graukogel]] in [[Badgastein]]. Danach wurde er Generalsekretär der Olympischen Winterspiele von [[1964]] in Innsbruck und Leiter der Abteilung Sport beim Amt der Tiroler Landesregierung. | | Nach seiner aktiven Karriere schlug der im Zivilberuf als Mittelschullehrer tätige Pädagoge eine Laufbahn als Trainer ein und betreute unter anderem die österreichische, italienische und belgische Damennationalmannschaft. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er Heim- und Lehrgangsleiter in St. Christoph und arbeitete von [[1945]] bis [[1949]] als Chefskilehrer und Bergführer für die britischen Truppen im besetzten Österreich. [[1949]] nahm er die Stelle des Wintersportreferenten der Kurverwaltung in [[Badgastein]] an und war auch Streckenchef der [[Alpine Ski-Weltmeisterschaften 1958 in Badgastein |Weltmeisterschaft 1958]] am [[Graukogel]] in [[Badgastein]]. Danach wurde er Generalsekretär der Olympischen Winterspiele von [[1964]] in Innsbruck und Leiter der Abteilung Sport beim Amt der Tiroler Landesregierung. |
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| − | [[1987]] erschien im Verlag des Bezirksheimatmuseums Lilienfeld posthum sein Buch "Mathias Zdarsky -Der Mann und sein Werk" das sich mit der Geschichte des alpinen Skilaufs von den Anfängen bis zu den Entwicklungen in den [[1980er]] Jahren beschäftigt. | + | [[1987]] erschien im Verlag des Bezirksheimatmuseums Lilienfeld posthum sein Buch "Mathias Zdarsky -Der Mann und sein Werk" das sich mit der Geschichte des alpinen Skilaufs von den Anfängen bis zu den Entwicklungen in den [[1980er]]-Jahren beschäftigt. |
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| | + | Friedl Wolfgang war zusammen mit [[Fred Rössner]] Erstbegeher der [[Eiskögele]]-Nordwand in der [[Glocknergruppe]]. |
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| | ==Sportliche Erfolge== | | ==Sportliche Erfolge== |
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| | * 3. Platz in der alpinen Kombination beim Schneebergrennen 1932 | | * 3. Platz in der alpinen Kombination beim Schneebergrennen 1932 |
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| − | ==Quelle== | + | ==Quellen== |
| − | * [[Benutzer:TriQ|TriQ]] | + | * {{Quelle dieses Artikels|[[Benutzer:TriQ|TriQ]]}} |
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| | {{SORTIERUNG: Wolfgang, Gottfried}} | | {{SORTIERUNG: Wolfgang, Gottfried}} |
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| | [[Kategorie:Niederösterreich]] | | [[Kategorie:Niederösterreich]] |
| | [[Kategorie:Geboren 1908]] | | [[Kategorie:Geboren 1908]] |
| | + | [[Kategorie:Gestorben 1984}} |