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86,6 Prozent (das waren 166.488 Südtiroler) entschieden sich für die „Option“, aber nur etwa 75.000 übersiedelten tatsächlich. Der Großteil von diesen landete in Österreich und insbesondere in [[Nordtirol|Nord-]] und [[Osttirol]], aber zB auch in Salzburg. Für die Umsiedler wurden eilends in den größeren Gemeinden und Städten des heutigen Österreich eigene [[Südtiroler-Siedlung]]en errichtet.<ref name="LM">Lackenberger/Mader aaO S. 10.</ref>
 
86,6 Prozent (das waren 166.488 Südtiroler) entschieden sich für die „Option“, aber nur etwa 75.000 übersiedelten tatsächlich. Der Großteil von diesen landete in Österreich und insbesondere in [[Nordtirol|Nord-]] und [[Osttirol]], aber zB auch in Salzburg. Für die Umsiedler wurden eilends in den größeren Gemeinden und Städten des heutigen Österreich eigene [[Südtiroler-Siedlung]]en errichtet.<ref name="LM">Lackenberger/Mader aaO S. 10.</ref>
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Die Gruppe der Fersentaler und der Luserner wurde mangels vorhandener Siedlungsgebiete erst 1942 umgesiedelt. Nach einem mehrmonatigen Lageraufenthalt in [[Hallein]] gelangten sie auf die versprochenen Höfe im Budweiser Becken in Süd[[Tschechien#Böhmen|böhmen. Von dort mussten sie 1945 wieder fliehen.<ref>Lackenberger/Mader aaO S. 13.</ref>
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Die Gruppe der Fersentaler und der Luserner wurde mangels vorhandener Siedlungsgebiete erst [[1942]] umgesiedelt. Nach einem mehrmonatigen Lageraufenthalt in [[Hallein]] gelangten sie auf die versprochenen Höfe im Budweiser Becken in Süd[[Tschechien#Böhmen|böhmen]]. Von dort mussten sie [[1945]] wieder fliehen.<ref>Lackenberger/Mader aaO S. 13.</ref>
    
Von den ausgewanderten Optanten wurden die wehrfähigen Männer gleich zum Militär eingezogen; 8000 fielen als deutsche Soldaten im Krieg, etliche Tausend kehrten ab 1943 und in der [[Nachkriegszeit]] nach Südtirol zurück, rund 50.000 blieben in der zur neuen Heimat gewordenen Fremde.<ref>Lackenberger/Mader aaO S. 15, 17, 19.</ref>
 
Von den ausgewanderten Optanten wurden die wehrfähigen Männer gleich zum Militär eingezogen; 8000 fielen als deutsche Soldaten im Krieg, etliche Tausend kehrten ab 1943 und in der [[Nachkriegszeit]] nach Südtirol zurück, rund 50.000 blieben in der zur neuen Heimat gewordenen Fremde.<ref>Lackenberger/Mader aaO S. 15, 17, 19.</ref>

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