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==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>==
 
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>==
''P. robiniella'' ist ein Neozoon, war ursprünglich in Salzburg also nicht heimisch, sondern wurde mit der Futterpflanze der Raupe, der Robinie, aus Nordamerika eingeschleppt. Der erste Nachweis im Land stammt aus dem Jahre 1996 (Kurz et al. 2010, [[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2012) und auch heute ist die Art bisher nur aus der [[Stadt Salzburg]] bekannt (rund 430 m Höhe, siehe Embacher et al. 2011, [[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2012). Lebensraum sind hauptsächlich Parks und Straßenbeflanzungen, wo die Minen im Herbst oft sehr zahlreich an den Blättern gefunden werden können, aber auch an verwilderten Robinien werden die Falter angetroffen. Die Generationsfolge in Salzburg ist noch nicht geklärt, die Minen mit den Raupen wurden bisher nur im Herbst beobachtet.
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''P. robiniella'' ist ein Neozoon, war ursprünglich in Salzburg also nicht heimisch, sondern wurde mit der Nahrungspflanze der Raupe, der Robinie, aus Nordamerika eingeschleppt. Der erste Nachweis im Land stammt aus dem Jahre 1996 (Kurz et al. 2010, [[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2025) und auch heute ist die Art bisher nur aus der [[Stadt Salzburg]] bekannt (aus rund 430 bis 445 m Höhe, siehe Embacher et al. 2024, [[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2025). Lebensraum sind hauptsächlich Parks und Straßenbepflanzungen, wo die Minen im Herbst oft sehr zahlreich an den Blättern gefunden werden können, aber auch an verwilderten Robinien werden die Falter angetroffen. Die Generationsfolge in Salzburg ist noch nicht geklärt, die Minen mit den Raupen wurden bisher nur im September beobachtet, Puppen und Imagines im Oktober.
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==Nachbarfaunen==
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''M. robiniella'' wird von Huemer (2013) aus allen österreichischen Bundesländern mit Ausnahme des Burgenlandes angegeben. Die Art ist aber auch hier überall verbreitet und häufig (Kurz & Kurz 2025). In Oberösterreich ist die Art aus allen drei Landesteilen bekannt (GBIF 2025). In Bayern wurde sie ebenfalls in allen vier Naturräumen rezent festgestellt (Haslberger & Segerer 2016).
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==Biologie und Gefährdung==
 
==Biologie und Gefährdung==
 
Die Biologie von ''P. robiniella'' ist in Salzburg noch weitgehend unerforscht. Die Raupen leben monophag an der Robinie (''[[Robinia pseudoacacia]]''), wo sie auffällige Faltenminen an den Blättern erzeugen (meist unterseits). In diesen überwintert die Puppe. Trotz der Beschränkung der Verbreitung auf die [[Stadt Salzburg]], ist die Art hier ungefährdet und tritt oft massenhaft auf.
 
Die Biologie von ''P. robiniella'' ist in Salzburg noch weitgehend unerforscht. Die Raupen leben monophag an der Robinie (''[[Robinia pseudoacacia]]''), wo sie auffällige Faltenminen an den Blättern erzeugen (meist unterseits). In diesen überwintert die Puppe. Trotz der Beschränkung der Verbreitung auf die [[Stadt Salzburg]], ist die Art hier ungefährdet und tritt oft massenhaft auf.

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