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'''Macrosaccus robiniella''' (''Lithocolletis robiniella'' Clemens, 1859: 319-320) ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Gracillariidae]]. Die Art wurde auch früher in der Gattung ''Phyllonorycter'' geführt.
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==Diagnose==
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''M. robiniella'' ist auch als Imago durch folgende Merkmale meist gut zu erkennen: Der Vorderflügel ist vorne gelbbraun mit innen kräftig schwarz, außen grau eingefassten, langen weißen Vorderrandshäkchen, hinten graubraun mit nur schwach angedeuteten Häkchen. Nahe dem Apex befindet sich ein kräftiger schwarzer Fleck.
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'''Phyllonorycter robiniella''' (''Lithocolletis robiniella'' Clemens, 1859) ist eine Art aus der Ordnung [[Lepidoptera]], Familie [[Gracillariidae]].
   
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>==
 
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>==
 
''P. robiniella'' ist ein Neozoon, war ursprünglich in Salzburg also nicht heimisch, sondern wurde mit der Futterpflanze der Raupe, der Robinie, aus Nordamerika eingeschleppt. Der erste Nachweis im Land stammt aus dem Jahre 1996 (Kurz et al. 2010, [[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2012) und auch heute ist die Art bisher nur aus der [[Stadt Salzburg]] bekannt (rund 430 m Höhe, siehe Embacher et al. 2011, [[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2012). Lebensraum sind hauptsächlich Parks und Straßenbeflanzungen, wo die Minen im Herbst oft sehr zahlreich an den Blättern gefunden werden können, aber auch an verwilderten Robinien werden die Falter angetroffen. Die Generationsfolge in Salzburg ist noch nicht geklärt, die Minen mit den Raupen wurden bisher nur im Herbst beobachtet.
 
''P. robiniella'' ist ein Neozoon, war ursprünglich in Salzburg also nicht heimisch, sondern wurde mit der Futterpflanze der Raupe, der Robinie, aus Nordamerika eingeschleppt. Der erste Nachweis im Land stammt aus dem Jahre 1996 (Kurz et al. 2010, [[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2012) und auch heute ist die Art bisher nur aus der [[Stadt Salzburg]] bekannt (rund 430 m Höhe, siehe Embacher et al. 2011, [[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2012). Lebensraum sind hauptsächlich Parks und Straßenbeflanzungen, wo die Minen im Herbst oft sehr zahlreich an den Blättern gefunden werden können, aber auch an verwilderten Robinien werden die Falter angetroffen. Die Generationsfolge in Salzburg ist noch nicht geklärt, die Minen mit den Raupen wurden bisher nur im Herbst beobachtet.

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