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| | [[Datei:Weißpriach Bauernhaus01.jpg|thumb|Das alte Mesnerhaus]] | | [[Datei:Weißpriach Bauernhaus01.jpg|thumb|Das alte Mesnerhaus]] |
| | [[Datei:Mariapfarr Schutzgebiet Lonka Mäander 01.jpg|thumb|Naturschutzgebiet Lonka Mäander]] | | [[Datei:Mariapfarr Schutzgebiet Lonka Mäander 01.jpg|thumb|Naturschutzgebiet Lonka Mäander]] |
| − | '''Weißpriach''' ist eine Ortsgemeinde im [[Lungau]] nordwestlich des Bezirkshauptortes [[Tamsweg]]. Nachbargemeinden sind [[Tweng]], [[Mauterndorf]] und [[Mariapfarr]] im Lungau, die [[Pongau]]er Gemeinden [[Untertauern]] und [[Forstau]] im Norden und das bereits in der [[Steiermark]] gelegene Haus im Ennstal im Nordosten. | + | '''Weißpriach''' ist eine Ortsgemeinde im [[Lungau]] nordwestlich des Bezirkshauptortes [[Tamsweg]]. Nachbargemeinden sind [[Tweng]], [[Mauterndorf]] und [[Mariapfarr]] im Lungau, die [[Pongau]]er Gemeinden [[Untertauern]] und [[Forstau]] im Norden und das bereits in der [[Steiermark]] gelegene [[Haus im Ennstal]] im Nordosten. |
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| | == Geografie == | | == Geografie == |
| | <!-- z. B. Landschaften, Berge, Flüsse etc --> | | <!-- z. B. Landschaften, Berge, Flüsse etc --> |
| | ==Geographische Lage== | | ==Geographische Lage== |
| − | Der Ort liegt südlich des Hauptkammes der [[Schladminger Tauern]] im Tal der [[Lonka]] (auch ''Longa'' genannt). Diese mündet in die Lungauer [[Südliche Taurach|Taurach]], einem Nebenfluss der [[Mur]]. | + | Der Ort liegt südlich des Hauptkammes der [[Schladminger Tauern]] im Tal der [[Lonka]] (auch ''Longa'' genannt). Diese mündet in die Lungauer [[Südliche Taurach|Taurach]], einen Nebenfluss der [[Mur]]. |
| | <!-- === Ausdehnung des Stadt-Orts-Gemeindegebiets === --> | | <!-- === Ausdehnung des Stadt-Orts-Gemeindegebiets === --> |
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| | ==Ortsgliederung== | | ==Ortsgliederung== |
| − | Das Gemeindegebiet umfasst die gleichnamige Katastralgemeinde Weißpriach. | + | Das Gemeindegebiet umfasst die gleichnamige [[Katastralgemeinde Weißpriach]]. |
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| − | '''Anmerkung:''' In ''kursiver'' Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften nach dem Stand der Volkszählung aus dem Jahr 2001 angegeben. | + | <!--'''Anmerkung:''' In ''kursiver'' Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften nach dem Stand der Volkszählung aus dem Jahr 2001 angegeben.--> |
| | <!-- === Eingemeindungen === --> | | <!-- === Eingemeindungen === --> |
| | <!-- === Nachbargemeinden === --> | | <!-- === Nachbargemeinden === --> |
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| | <!-- === Klima === --> | | <!-- === Klima === --> |
| | ==Geschichte==</noinclude> | | ==Geschichte==</noinclude> |
| − | Das Gebiet um Weißpriach gehörte zu den großen Landschaftsschenkungen König Heinrichs II. an das [[Salzburger Dom|Salzburger Domkapitel]]. Aus dem seit [[1272]] erwähnten ritterlichem Geschlecht der [[Herren von Weißpriach]] stammte [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] [[Burkhard II. von Weißpriach|Burkhard II.]] ([[1461]]-[[1466]]). | + | Das Gebiet um Weißpriach gehörte zu den großen Landschaftsschenkungen König Heinrichs II. an das [[Salzburger Dom|Salzburger Domkapitel]]. Aus dem seit [[1272]] erwähnten ritterlichen Geschlecht der [[Herren von Weißpriach]] stammte [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] [[Burkhard II. von Weißpriach|Burkhard II.]] ([[1461]]-[[1466]]). |
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| | <noinclude>==Wappen== | | <noinclude>==Wappen== |
| | Beschreibung: "In gespaltenem Schild rechts in Gold linkshin eine halbe und zwei ganze schwarze Spitzen; links ledig schwarz." | | Beschreibung: "In gespaltenem Schild rechts in Gold linkshin eine halbe und zwei ganze schwarze Spitzen; links ledig schwarz." |
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| − | Das Wappen der Gemeinde ist an jenes der einstigen Herren von Weißpriach angelehnt. Die Verleihung des fand am [[30. November]] [[1970]] statt. | + | Das Wappen der Gemeinde ist an jenes der einstigen Herren von Weißpriach angelehnt. Die Verleihung des Wappen fand am [[30. November]] [[1970]] statt. |
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| | <!-- === Religionen === --> | | <!-- === Religionen === --> |
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| | === Museen === | | === Museen === |
| | ====Bergbau Zinkwand==== | | ====Bergbau Zinkwand==== |
| − | Bereits im [[7. Jahrhundert|7.]] und [[8. Jahrhundert]] suchten die [[Römer]] und [[Kelten]] im Weißpriachtal am Fuße der [[Zinkwand]] nach Edelmetallen. Der erste urkundliche Nachweiß stammt aus dem Jahre [[1287]]. Das Bergwerk wurde ca. [[1790]] aufgelöst.<br/> | + | Bereits im [[7. Jahrhundert|7.]] und [[8. Jahrhundert]] suchten die [[Römer]] und [[Kelten]] im Weißpriachtal am Fuße der [[Zinkwand]] nach Edelmetallen. Der erste urkundliche Nachweis stammt aus dem Jahre [[1287]]. Das Bergwerk wurde ca. [[1790]] aufgelöst.<br/> |
| | Heute können noch verschiedene Überreste, wie ein steingemauerter Gang und die Ruine einer Brunnenstube sowie die der ehemaligen Knappenunterkünfte, besichtigt werden. | | Heute können noch verschiedene Überreste, wie ein steingemauerter Gang und die Ruine einer Brunnenstube sowie die der ehemaligen Knappenunterkünfte, besichtigt werden. |
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| | Das alte Mesnerhaus neben der Kirche wurde im Jahre 1300 das erstemal urkundlich erwähnt. | | Das alte Mesnerhaus neben der Kirche wurde im Jahre 1300 das erstemal urkundlich erwähnt. |
| | ====Brechlhütte==== | | ====Brechlhütte==== |
| − | Die Brechlhütte im Sonndörfl erinnert an den Arbeitsaufwand, mit dem früher Leinn hergestellt wurde | + | Die Brechlhütte im Sonndörfl erinnert an den Arbeitsaufwand, mit dem früher Leinen hergestellt wurde |
| | ====Seekreuzkapelle==== | | ====Seekreuzkapelle==== |
| | Die Seekreuzkapelle war ein "Wegheiligtum" an der alten Tauernstraße. Die versteckte Kultstätte befindet sich in Hinterweißpriach. | | Die Seekreuzkapelle war ein "Wegheiligtum" an der alten Tauernstraße. Die versteckte Kultstätte befindet sich in Hinterweißpriach. |
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| | ====Naturschutzgebiet Lonka Mäander==== | | ====Naturschutzgebiet Lonka Mäander==== |
| | :''Hauptarikel: [[Naturschutzgebiet Lonka Mäander]]'' | | :''Hauptarikel: [[Naturschutzgebiet Lonka Mäander]]'' |
| − | Das Naturschutzgebiet Lonka Mäander erstreckt sich über die Gemeinden Weißpriach und Mariapfarr. Es umfaßt die Lonka und die angrenzenden Überschwemmungsgebiete zwischen Bruggarn und der nächsten Brücke der parallel zur Lonka verlaufenden Weißpriacher-Landesstraße in Richtung Hinterweißpriach. | + | Das Naturschutzgebiet Lonka Mäander erstreckt sich über die Gemeinden Weißpriach und Mariapfarr. Es umfaßt die Lonka und die angrenzenden Überschwemmungsgebiete zwischen Bruggarn und der nächsten Brücke der parallel zur Lonka verlaufenden L 224 - Weißpriacher Landesstraße in Richtung Hinterweißpriach. |
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| | === Sport === | | === Sport === |
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| | * Website der Gemeinde Weißpriach | | * Website der Gemeinde Weißpriach |
| | * Statistik Austria | | * Statistik Austria |
| − | * Friederike Zaisberger, Nikolaus Pfeiffer: ''Salzburger Gemeindewappen.'' Verlag Alfred Winter. Salzburg 1985. ISBN 3-85380-048-3 | + | * [[Friederike Zaisberger]], [[Nikolaus Pfeiffer]]: ''Salzburger Gemeindewappen.'' [[Verlag Alfred Winter]]. Salzburg 1985. ISBN 3-85380-048-3 |
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| | ==Weblinks== | | ==Weblinks== |