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, 19:37, 2. Jun. 2007
'''Elfriede "Elfi" Eder''' (* [[5. Jänner]] [[1970]] in [[Leogang]], [[Pinzgau]]) ist eine ehemalige Salzburger Skirennläuferin.
Heute führt Elfi Eder gemeinsam mit ihrem Mann Gerhard den Pfindlhof in [[Leogang]]. Die beiden haben zwei Töchter mit den für Skifans klingenden Namen Deborah (von Deborah Compagnoni) und Tamara (von Tamara McKinley).
==Karriere==
Elfi Eder begann ihre Laufbahn beim [[SC Leogang]] und schaffte bereits als 15-Jährige den Sprung in den ÖSV-Nachwuchskader. Nach dem Triumpf im Europacup [[1990]] war sie fast zehn Jahre in der weltbesten Slalom-Equipe vertreten. Die Leogangerin klassierte sich insgesamt 18 Mal unter den Top Ten.
Elfi Eder schaffte ihre ersten Weltcuppunkte am [[2. Dezember]] 1990 als 14. im Slalom von Val Zoldana (ITA). Es dauerte bis zum [[18. November]] [[1995]], ehe sie erstmals auf dem Podium stand, dann aber gleich ganz oben als Siegerin im Slalom von Vail (USA). Bis zum Ende des Kalenderjahres 1995 holte sie alle ihre drei Weltcupsiege im Zeitraum von knapp sechs Wochen, insgesamt reichten in der Saison [[1996]] sechs Platzierungen auf dem Podest für den Gewinn des Slalomweltcups. Als 2. im Slalom von Zwiesel stand Eder am [[19. Jänner]] [[1997]] letztmalig auf dem Podest.
Nach einem Streit mit dem Österreichischen Skiverband um ihren Privattrainer [[Gottfried Trinkl]] startete Elfi Eder nach einem Jahr Pause am [[21. November]] [[1998]] im Slalom von Park City erstmals für die Karibikinsel Grenada. In der gesamten Saison gelangen ihr mit einem 17. und zwei 11. Plätzen nur drei Resultate, sechs Mal schied sie aus oder konnte sich nicht für den zweiten Durchgang qualifizieren. Vor Beginn der Saison [[2000]] gab sie im November aus Geldmangel und Gesundheitsgründen ihren Rücktritt bekannt.
==Großereignisse==
Elfi Eder gewann bei den Olympischen Spielen von Lillehammer am [[26. Februar]] [[1994]] in Hafjell die Silbermedaille im Slalom und ein Jahr zuvor bei der WM in Morioka am [[9. Februar]] [[1993]] die Bronzemedaille ebenfalls im Slalom. Bei dieser WM schrieb sie gemeinsam mit ihrer Schwester [[Sylvia Eder|Sylvia]] Geschichte, weil erstmals ein Schwesternpaar bei einer WM jeweils eine Medaille gewann.
Den RTL der VM in Vail 1999 beendete sie für Granada als 32., in ihrer Spezialdisziplin Slalom schied sie im ersten Durchgang aus. Die Olympischen Winterspiele von Norioka versäumte sie wegen des Streits mit dem ÖSV.
==Ehrungen==
Elfi Eder wurde 1995 zu [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]]s [[Sportlerin des Jahres]] gewählt.
==Quelle==
*Salzburger Nachrichten
*FIS Homepage
==Weblinks==
{{Homepage|http://www.11i.at}}
[[Kategorie:Skisportler alpin|Eder, Elfi]]