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[[Datei:Stieglkeller gesamt.jpg|thumb|Blick auf den Stieglkeller oberhalb der [[Festungsgasse]], links erkennt man den Gastgarten, in dem schon [[Wolfgang Amadeus Mozart]] und [[Michael Haydn]] gemeinsam saßen]]{{Googlemapsort|5020+salzburg+Festungsgasse}}
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[[Datei:Stieglkeller gesamt.jpg|thumb|Blick auf den Stieglkeller oberhalb der [[Festungsgasse]], links erkennt man den Gastgarten. {{Googlemapsort|5020+salzburg+Festungsgasse}}
 
[[Datei:Stieglkeller, Eingang in der Festungsgasse.jpg|thumb|Stieglkeller, Eingang in der Festungsgasse]]
 
[[Datei:Stieglkeller, Eingang in der Festungsgasse.jpg|thumb|Stieglkeller, Eingang in der Festungsgasse]]
 
[[Datei:Stieglkeller_Zunftzeichen.jpg|thumb|über dem Eingang]]
 
[[Datei:Stieglkeller_Zunftzeichen.jpg|thumb|über dem Eingang]]
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==Geschichte==
 
==Geschichte==
Urkundlich erwähnt wurde die Brauerei als ''Prew an der Stiege'' - die [[Stieglbrauerei zu Salzburg]], erstmals [[1492]] in der [[Gstättengasse]]. [[1585]] stand die ''Prew an der Stiege'' vor der Notwendigkeit der Lagererweiterung. Der Erfolg der Brauerei, die in der Gstättengasse - [[Griesgasse]] angesiedelt war, war also daran Schuld, dass die Brauerei in der Festungsgasse in einem Keller neue Lagerkapazitäten schuf, dem heutigen ''Stieglkeller''.  
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Urkundlich erwähnt wurde die Brauerei als ''Prew an der Stiege'' - die [[Stieglbrauerei zu Salzburg]], erstmals [[1492]] in der [[Gstättengasse]].
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[[1820]] erwarb der damalige Stieglbrauer [[Josef Schreiner]] den Keller. Die in den Festungsberg getriebenen Keller gestaltete er um und nutzte den über ihnen angelegten Garten zur Ausschank des Kellerbieres während der Sommermonate. Das war die Geburtsstunde des Stieglkellers in der Vorläuferform, wie er sich uns heute präsentiert.
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[[1820]] erwarb der damalige Stieglbrauer [[Josef Schreiner]] das Haus Festungsgasse Nr. 206. Die in den Festungsberg getriebenen Keller gestaltete er um und nutzte den über ihnen angelegten Garten zur Ausschank des Kellerbieres während der Sommermonate. Das war die Geburtsstunde des Stieglkellers in der Vorläuferform, wie er sich uns heute präsentiert.
    
Bald schon erfreuten sich der Gastbetrieb samt Gärten großer Beliebtheit bei der Salzburger Bevölkerung. Noch heute kann man an der Festungsgasse die alten Verkaufslokale erkennen, deren Eingangstüren von niedrigen Steinmauern mit [[Marmor]]platten gesäumt sind. Hier wurden wohl allerlei Fleisch, Wurst und Brot verkauft, das man sich dann "einige Etage höher" mitnahm, wo es das Bier gab. Alte Namensschilder verraten, wer dort zuletzt verkauft hatte.
 
Bald schon erfreuten sich der Gastbetrieb samt Gärten großer Beliebtheit bei der Salzburger Bevölkerung. Noch heute kann man an der Festungsgasse die alten Verkaufslokale erkennen, deren Eingangstüren von niedrigen Steinmauern mit [[Marmor]]platten gesäumt sind. Hier wurden wohl allerlei Fleisch, Wurst und Brot verkauft, das man sich dann "einige Etage höher" mitnahm, wo es das Bier gab. Alte Namensschilder verraten, wer dort zuletzt verkauft hatte.
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[[1838]] erwarb dann die Stieglbrauerei selbst  die offizielle Schankgenehmigung für Garten und Lagerkeller. Da es sich bei der Terrasse ja um ein Befestigungswerk handelte, musste der Bau von der militärischen ''Geniedirektion'' noch genehmigt werden. [[1840]] entstand der noch heute bestehende Lagerkeller, umgebaut von Franz und Anna Haindl. [[1860]] wurde noch ein zweiter Felsenkeller errichtet.  
 
[[1838]] erwarb dann die Stieglbrauerei selbst  die offizielle Schankgenehmigung für Garten und Lagerkeller. Da es sich bei der Terrasse ja um ein Befestigungswerk handelte, musste der Bau von der militärischen ''Geniedirektion'' noch genehmigt werden. [[1840]] entstand der noch heute bestehende Lagerkeller, umgebaut von Franz und Anna Haindl. [[1860]] wurde noch ein zweiter Felsenkeller errichtet.  
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[[1863]] übersiedelte die Brauerei von der Gstättengasse auf das heutige Gelände der ''Stieglbrauerei zu Salzburg'' in den Stadtteil [[Maxglan]]. Geblieben ist aber Gastbetrieb in Stieglkeller. [[1901]] wurde der Betrieb nach Plänen von [[Jakob Ceconi]] erweitert. Der Münchner Architekt Franz Zell gab dann in den Jahren [[1925]]/[[1926]] dem Stieglkeller sein heutiges Aussehen, der anfangs jedoch nicht auf breite Zustimmung unter der Salzburger Bevölkerung stieß.  
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[[1901]] wurde der Betrieb nach Plänen von [[Jakob Ceconi]] erweitert. Der Münchner Architekt Franz Zell gab dann in den Jahren [[1925]]/[[1926]] dem Stieglkeller sein heutiges Aussehen, der anfangs jedoch nicht auf breite Zustimmung unter der Salzburger Bevölkerung stieß.  
    
Noch heute ist die Beliebtheit des Stieglkellers ungebrochen, hat er doch auch einen großen Saal für Veranstaltungen und bietet von seinem Gastgarten und seinen Arkaden wunderbare Blicke über die [[Altstadt]].
 
Noch heute ist die Beliebtheit des Stieglkellers ungebrochen, hat er doch auch einen großen Saal für Veranstaltungen und bietet von seinem Gastgarten und seinen Arkaden wunderbare Blicke über die [[Altstadt]].
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