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==Leben==
 
==Leben==
Er war das zweite von sechs Kindern des jüdischen Ehepaares Amalie, geborene Goldmann, und Samuel Löbl Schwarz. Sein Vater gründete in Graz das Stammhaus der Firma S. L. Schwarz. [[1908]] eröffnete sein Vater in der [[Stadt Salzburg]] im Haus [[Alter Markt]] 12 (damals [[Ludwig-Viktor-Platz]]) einen Ableger der Firma, das [[Kaufhaus Schwarz|Kaufhauses S. L. Schwarz]]. Bis zum [[Anschluss]] [[Österreich]]s durch die Nazis war Walter Schwarz in Salzburg Gesellschafter und Geschäftsleiter sowie Miteigentümer der Liegenschaften Alter Markt 12, [[Kranzlmarkt]] 4 und [[Sigmund-Haffner-Gasse]] 3, die [[1938]] durch die [[Salzburger Sparkasse]] enteignet wurden.
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Er war das zweite von sechs Kindern des jüdischen Ehepaares Amalie, geborene Goldmann, und Samuel Löbl Schwarz. Sein Vater gründete in Graz das Stammhaus der Firma S. L. Schwarz. [[1908]] eröffnete sein Vater in der [[Stadt Salzburg]] im Haus [[Alter Markt 12]] (damals [[Ludwig-Viktor-Platz]]) einen Ableger der Firma, das [[Kaufhaus Schwarz|Kaufhauses S. L. Schwarz]]. Bis zum [[Anschluss]] [[Österreich]]s durch die Nazis war Walter Schwarz in Salzburg Gesellschafter und Geschäftsleiter sowie Miteigentümer der Liegenschaften Alter Markt 12, [[Kranzlmarkt]] 4 und [[Sigmund-Haffner-Gasse]] 3, die [[1938]] durch die [[Salzburger Sparkasse]] enteignet wurden.
    
Im Haus [[Alter Markt 12]] befand sich auch die von ihm gegründete "Neue Galerie", in der Werke moderner Maler wie von [[Felix Albrecht Harta]], Egon Schiele und anderen zu sehen waren. 1938 wurden die Werke geraubt. Er hatte persönlichen Kontakt zu [[Stefan Zweig]], dem er behilflich war, im Februar [[1934]] große Teile seiner Korrespondenz nach Jerusalem in die jüdische Nationalbibliothek auszulagern.
 
Im Haus [[Alter Markt 12]] befand sich auch die von ihm gegründete "Neue Galerie", in der Werke moderner Maler wie von [[Felix Albrecht Harta]], Egon Schiele und anderen zu sehen waren. 1938 wurden die Werke geraubt. Er hatte persönlichen Kontakt zu [[Stefan Zweig]], dem er behilflich war, im Februar [[1934]] große Teile seiner Korrespondenz nach Jerusalem in die jüdische Nationalbibliothek auszulagern.

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