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Das Konsortium wird 50,1 Prozent von Rosenbauer übernehmen - je ein Drittel dieses Anteils entfällt auf Pierer, Mateschitz sowie Raiffeisen Oberösterreich und die Invest Unternehmensbeteiligungs AG, die als ''Private-Equity-Fonds'' der Raiffeisengruppe agiert. Für die Mehrheitsübernahme sind insgesamt rund 180 Mill. Euro nötig, die Pierer, Mateschitz und Raiffeisen zu etwa gleichen Teilen aufbringen. Das bedeutet, dass auf Pierer rund 60 Mill. Euro entfallen.<ref>[https://www.sn.at/wirtschaft/oesterreich/kritische-fragen-pleite-ktm-wie-stefan-pierer-uebernahme-rosenbauer-169185244 www.sn.at], 27. November 2024: "Kritische Fragen nach Pleite von KTM: Wie finanzierte Stefan Pierer die Übernahme von Rosenbauer?"</ref>
 
Das Konsortium wird 50,1 Prozent von Rosenbauer übernehmen - je ein Drittel dieses Anteils entfällt auf Pierer, Mateschitz sowie Raiffeisen Oberösterreich und die Invest Unternehmensbeteiligungs AG, die als ''Private-Equity-Fonds'' der Raiffeisengruppe agiert. Für die Mehrheitsübernahme sind insgesamt rund 180 Mill. Euro nötig, die Pierer, Mateschitz und Raiffeisen zu etwa gleichen Teilen aufbringen. Das bedeutet, dass auf Pierer rund 60 Mill. Euro entfallen.<ref>[https://www.sn.at/wirtschaft/oesterreich/kritische-fragen-pleite-ktm-wie-stefan-pierer-uebernahme-rosenbauer-169185244 www.sn.at], 27. November 2024: "Kritische Fragen nach Pleite von KTM: Wie finanzierte Stefan Pierer die Übernahme von Rosenbauer?"</ref>
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=== 2025, Februar: KTM ist Milliardenschulden los ===
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Nach zähen Verhandlungen fand am Dienstag, [[25. Februar]] [[2025]], am Vormittag beim Landesgericht in [[Ried im Innkreis]] eine Gläubigerversammlung mit mehr als 100 Betroffene statt. Um 13:51 Uhr gab es dann Klarheit: Die Gläubiger nahmen das Angebot an. Das gab die KTM-Mutter Pierer Mobility bekannt. Die Gläubiger erhalten von ihren Außenständen bis längstens [[23. Mai]] dieses Jahres 30 Prozent. KTM muss also nur rund 600 Mill. Euro aufbringen, um mit einem Schlag Schulden von über zwei Milliarden Euro loszuwerden. Für die Gläubiger war letztlich wohl entscheidend, dass sie im Fall einer Ablehnung noch deutlich weniger, nämlich nur 15 Prozent, bekommen hätten. Sie stimmten nun zu, obwohl noch immer nicht klar ist, wer als Investor die nötige Kapitalspritze in dreistelliger Millionenhöhe leisten wird. Ein Umstand, der absolut ungewöhnlich ist. Bis Mitte März soll die Investorensuche abgeschlossen werden. In der Zwischenzeit stellt der indische KTM-Aktionär Bajaj 50 Millionen Euro dem Unternehmen zur Verfügung, um das Hochfahren der Produktion ab Mitte März zu finanzieren. Gestern Abend, den [[24. Februar]], sei das Geld schon auf einem Treuhandkonto eingetroffen, sagte der Sanierungsverwalter.<ref>[https://www.sn.at/wirtschaft/oesterreich/ktm-glaeubiger-entschuldung-174161719 www.sn.at], 25. Februar 2025</ref>
    
== Daten, Übersicht 2024 ==
 
== Daten, Übersicht 2024 ==

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