Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
K
die Bilder für Mobilgeräte angeordnet
Zeile 1: Zeile 1: −
[[Datei:fahrtraum 2018 Der legendäre Sascha-Rennwagen 01.jpg|thumb|der Austro-Daimler "Sascha" ADS-R von 1922]]
+
[[Datei:fahrtraum 2018 Der legendäre Sascha-Rennwagen 01.jpg|thumb|Der Austro-Daimler "Sascha" ADS-R von 1922.]]
[[Datei:fahrtraum 2018 Der legendäre Sascha-Rennwagen 02.jpg|thumb|im Bild zu sehen Alexander Graf Kolowrat-Krakowsky]]
  −
[[Datei:fahrtraum 2018 Der legendäre Sascha-Rennwagen 03.jpg|thumb|im Bild eine Explosionszeichnung des Fahrzeugs]]
   
'''Der legendäre Sascha-Rennwagen''' war der Titel einer Sonderausstellung in den [[Ferdinand Porsche Erlebniswelten fahr(T)raum Mattsee]], die vom [[12. März]] bis [[30. September]] [[2018]] zu sehen war.
 
'''Der legendäre Sascha-Rennwagen''' war der Titel einer Sonderausstellung in den [[Ferdinand Porsche Erlebniswelten fahr(T)raum Mattsee]], die vom [[12. März]] bis [[30. September]] [[2018]] zu sehen war.
   Zeile 7: Zeile 5:  
Zu sehen war der originale Austro-Daimler "Sascha" ADS-R von 1922. Dieser Wagen war eine Idee von Alexander Graf Kolowrat-Krakowsky, genannt Sascha (* [[1886]] in New York, [[USA]]; † [[1927]]) Sascha Kolowrat war auch Anteilseigner von Austro Daimler.
 
Zu sehen war der originale Austro-Daimler "Sascha" ADS-R von 1922. Dieser Wagen war eine Idee von Alexander Graf Kolowrat-Krakowsky, genannt Sascha (* [[1886]] in New York, [[USA]]; † [[1927]]) Sascha Kolowrat war auch Anteilseigner von Austro Daimler.
   −
Er stellte [[Ferdinand Porsche]] die Frage, ob dieser so große, schwere Autos bauen müsse. Nachdem der Aufsichtsrat von Austro Daimler sich weigerte das nötige Geld für ein Kleinwagen-Projekt auszugeben, finanzierte Sascha Kolowrat das Projekt. Porsche entwickelte den Sascha-Wagen zusammen mit seinem Konstrukteur Otto Köhler, Ingenieur Karl Rabe und Otto Zadnik. In Anerkennung des Sponsors nannten sie ihn ADS-R, wobei das "S" für Sascha steht. Die beiden Rennbegeisterten Kolowrat und Porsche bauten parallel zum Kleinwagen eine Rennversion des Sascha-Wagens.
+
[[Datei:fahrtraum 2018 Der legendäre Sascha-Rennwagen 02.jpg|thumb|Im Bild zu sehen Alexander Graf Kolowrat-Krakowsky.]]
 +
 
 +
Er stellte [[Ferdinand Porsche]] die Frage, ob dieser so große, schwere Autos bauen müsse. Nachdem der Aufsichtsrat von Austro Daimler sich weigerte das nötige Geld für ein Kleinwagen-Projekt auszugeben, finanzierte Sascha Kolowrat das Projekt. Porsche entwickelte den Sascha-Wagen zusammen mit seinem Konstrukteur Otto Köhler, Ingenieur Karl Rabe und Otto Zadnik. In Anerkennung des Sponsors nannten sie ihn ADS-R, wobei das "S" für Sascha steht. Die beiden rennbegeisterten Kolowrat und Porsche bauten parallel zum Kleinwagen eine Rennversion des Sascha-Wagens.
 +
 
 +
[[Datei:fahrtraum 2018 Der legendäre Sascha-Rennwagen 03.jpg|thumb|Im Bild eine Explosionszeichnung des Fahrzeugs.]]
    
In nur acht Monaten konstruierte das Team rund um Porsche vier 1,1 l -Vierzylinder Wagen mit Aluminium-Block, Hinterradantrieb und 50 PS Leistung bei 5000 U/Min mit Doppelzündung, Bremsen an allen vier Rädern, zwei Benzintanks und Thermosyphon-Kühlung für das international bekannte Targa Florio Rennen in Sizilien. Im ersten Renneinsatz bei der "Targa Florio" in den südlichen Bergen von Cerda auf Sizilien 1922 fiel der Wagen von Sascha Kolowrat mit Motorschaden aus. Drei von vier gestarteten Sascha-Wagen kamen als Klassen-Sieger ins Ziel. Später erhöhte man das Motorvolumen der Rennversion stufenweise von 1,3 Liter auf 1,5 Liter und weiter auf 2,2 Liter. Der ADS-R siegte 1922 in 52 Rennen 51mal.
 
In nur acht Monaten konstruierte das Team rund um Porsche vier 1,1 l -Vierzylinder Wagen mit Aluminium-Block, Hinterradantrieb und 50 PS Leistung bei 5000 U/Min mit Doppelzündung, Bremsen an allen vier Rädern, zwei Benzintanks und Thermosyphon-Kühlung für das international bekannte Targa Florio Rennen in Sizilien. Im ersten Renneinsatz bei der "Targa Florio" in den südlichen Bergen von Cerda auf Sizilien 1922 fiel der Wagen von Sascha Kolowrat mit Motorschaden aus. Drei von vier gestarteten Sascha-Wagen kamen als Klassen-Sieger ins Ziel. Später erhöhte man das Motorvolumen der Rennversion stufenweise von 1,3 Liter auf 1,5 Liter und weiter auf 2,2 Liter. Der ADS-R siegte 1922 in 52 Rennen 51mal.

Navigationsmenü