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[[File:StLB Wr51 Mauterndorf 2006-08-27.jpg|thumb|Der ehemalige TCa 51 als Buffetwagen im Bahnhof Mauterndorf (2006).]]
Der Name des Unternehmens '''GEBUS''' leitet sich von den Initialen der Firmengründern [[Moriz Gelinek]], Franz Buchleitner und Adolf Strizek und dem ursprünglichen Firmenstandort in [[Itzling]], damals noch Teil der [[Gemeinde Gnigl]] bei [[Stadt Salzburg]] ab.

== Allgemeines ==
Beim GEBUS-System handelt es sich um ein benzin- bzw. diesel-elektrisches Antriebssystem für Schienenfahrzeuge. Es wurde vom österreichischen Ingenieur Moriz Gelinek entwickelt und trug maßgeblich zur Verbreitung der elektrischen Kraftübertragung bei. Die dazugehörige, mit der Vermarktung der Patente beschäftigte und in kleinen Stückzahlen auch selbst Schienenfahrzeuge herstellende Firma GEBUS-Lokomotiven Konstruktions- und Vertriebsgesellschaft trug ebenfalls diesen Namen.

== Geschichte ==
Moriz Gelinek sammelte seine Erfahrungen mit benzin-elektrisch angetriebenen Feldbahnfahrzeugen während des [[Ersten Weltkrieg]]es, als er an der Isonzofront, in den Karpaten sowie in Albanien bei den sogenannten Benzin-Elektrofeldbahnen stationiert und mit der Planung und dem Bau schienengebundener Transportmittel für Kriegszwecke beauftragt war. Er baute seine nach Kriegsende entstandene Entwicklung auf diesen von [[Ferdinand Porsche]] und den Austro-Daimler-Werken in [[Niederösterreich]] ersonnenen Konstruktionen auf und meldete sie [[1924]] zum Patent an.

[[File:Waldbahn Hintersee.jpg|thumb|25 PS starke GEBUS-Lok der Waldbahn Hintersee (1925)]]

Moriz Gelinek selbst baute die Lokomotive nach seiner Entwicklung im Jahr [[1920]] für den Einsatz im Torfwerk [[Lamprechtshausen]]. In den nächsten Jahren entstanden eine ganze Reihe an kleinen Feldbahn-, Waldbahn- und Rangierlokomotiven eigener Produktion.

1927 wurde mit dem "SKGLB TCa 672" das erste Fahrzeug in Bosnischer Spurweite mit dem GEBUS-Prinzip ausgerüstet. Der TCa 51 der [[Salzkammergut-Lokalbahn]] (SKGLB), später als TCa 672 bezeichnet, war ein vierachsiger dieselelektrischer Triebwagen.

Ein weiteres Merkmal der Lokomotivproduktion bei GEBUS war über lange Jahre das Fehlen eines eigenen Werkes. Zu Beginn war das Unternehmen bei der Salzburger Brückenbau-Firma Janisch einquartiert und später in einer Baracke in Salzburg-Gnigl. Ab den [[1930er]]-Jahren war das Unternehmen im 8. Wiener Gemeindebezirk ansässig und erzeugte seine Lokomotiven weiterhin in Salzburg sowie in einer Halle am Gelände des Wiener Nordbahnhofes.
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== Quelle ==
* {{wikipedia-de}}

[[Kategorie:Infrastruktur]]
[[Kategorie:Verkehr]]
[[Kategorie:Geschichte]]
[[Kategorie:Verkehr (Geschichte)]]
[[Kategorie:Bahn]]
[[Kategorie:Eisenbahn (Geschichte)]]

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