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'''Israelitische Kultusgemeinde''' ist die offizielle Bezeichnung für die Jüdische Gemeinde Salzburgs. Trotz der schwindenden Zahl an Mitgliedern feiert die Kultusgemeinde in der Salzburger Synagoge immer noch mehrmals im Jahr Gottesdienste.
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'''Israelitische Kultusgemeinde''' für die Bundesländer Salzburg, Steiermark und Kärnten ist seit Juli 2024 die offizielle Bezeichnung für die Jüdische Gemeinde Salzburgs. Seitdem umfasst der Amtssprengel der Salzburger jüdischen Gemeinde drei Bundesländer und die Standorte Salzburg und Graz. Sie umfasst rund 200 Mitglieder. Sowohl in Salzburg wie auch in Graz finden in den Synagogen regelmäßig Gebete statt. Die Mitgliederzahl ist laut jüdischer Gemeinde nicht schwindend. Vor allem in Salzburg beleben die große Anzahl jüdischer Sommergäste das Gemeindeleben.
    
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
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Seit den 1920er Jahren bis [[1935]] war [[Rudolf Löwy]] Präsident der Kultusgemeinde. Ihm folgte von 1935 bis [[1938]] sein Sohn [[Otto Löwy]].  
 
Seit den 1920er Jahren bis [[1935]] war [[Rudolf Löwy]] Präsident der Kultusgemeinde. Ihm folgte von 1935 bis [[1938]] sein Sohn [[Otto Löwy]].  
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[[Marko Feingold]] wurde am [[17. Juni]] [[1946]] Präsident der Kultusgemeinde. Im März [[2019]] übernahm seine Frau [[Hanna Feingold]] diese Aufgabe. [[2023]] folgte ihr in dieser Funktion [[Elie Rosen]].
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[[Marko Feingold]] wurde am [[17. Juni]] [[1946]] für kurze Zeit Präsident der Kultusgemeinde. Mitte der 1980er Jahre kehrte er in die Funktion zurück und hatte diese bis 2019 inne, im März [[2019]] übernahm seine Frau [[Hanna Feingold]] diese Aufgabe. [[2023]] folgte ihr in dieser Funktion [[Elie Rosen], der bereits die jüdische Gemeinde von Graz leitete.
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Das Gebetshaus der Gemeinde ist die [[Salzburger Synagoge]] in der [[Lasserstraße]], die bereits [[1901]] erbaut wurde und nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] erst [[1968]] wieder eingeweiht werden konnte.
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Das Gebetshaus der Gemeinde ist die [[Salzburger Synagoge]] in der [[Lasserstraße]], die bereits [[1901]] erbaut wurde und nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] erst [[1968]] wieder eingeweiht werden konnte. Die Gemeinde verfügt heute als einzige Provinzegemeinde außerhalb von Wien auch über ein eigenes Ritualbad (Mikwah), das unmittelbar an die Synagoge angrenzt. Derzeit laufen Vorbereitungen für die Generalsanierung des Syngagogengebäudes, die 2026 abgeschlossen werden soll.
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Der jüdische Friedhof befindet sich im Stadtteil Aigen, die Gemeinde besitzt des Weiteren einen Beerdigungsplatz im Grazer Stadtteil Wetzelsdorf.
    
==Weblinks==
 
==Weblinks==
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