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Der Chronist [[Matthias Lareiter]] schreibt, dass der Gründonnerstag und der Karfreitag nirgends im Bundesland so bibelnah gefeiert wird, wie in Großarl. Die Leute wollen mit ihrer Nachtwache die Verschlafenheit der Jünger Jesu in der Leidensnacht gut machen.
 
Der Chronist [[Matthias Lareiter]] schreibt, dass der Gründonnerstag und der Karfreitag nirgends im Bundesland so bibelnah gefeiert wird, wie in Großarl. Die Leute wollen mit ihrer Nachtwache die Verschlafenheit der Jünger Jesu in der Leidensnacht gut machen.
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Das ''Ölbergsingen'' und das ''Leiden-Christi-Singen'' in Großarl sind inzwischen weitum bekannt. Viele Besucher begleiten die beiden Gruppen zumindest in den Abendstunden auf deren Weg. nach Mitternacht sind die sängerischen Nachtwachen in Großarl zumeist mit sich allein.
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Das ''Ölbergsingen'' und das ''Leiden-Christi-Singen'' in Großarl sind inzwischen weitum bekannt. Viele Besucher begleiten die beiden Gruppen zumindest in den Abendstunden auf deren Weg. Nach Mitternacht sind die sängerischen Nachtwachen in Großarl zumeist mit sich allein.
    
==Ablauf des Ölbergsingens==
 
==Ablauf des Ölbergsingens==
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Das Lied wurde durch ein Flugblatt im [[18. Jahrhundert]] verbreitet. Der Dichter ist unbekannt.
 
Das Lied wurde durch ein Flugblatt im [[18. Jahrhundert]] verbreitet. Der Dichter ist unbekannt.
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Auch die "Dorfer" wandern stündlich vom Pfarrhof die Gasse hinunter bis zum Gemeindeamt und singen bei den bekannten Stationen, ehe sie nach einer Stärkung wieder hinauf zur Kirche pilgern.
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Auch die "Dorfer" wandern stündlich vom Pfarrhof die Gasse hinunter bis zum Gemeindeamt und singen bei den bekannten Stationen, ehe sie nach einer Stärkung wieder hinauf zur [[Pfarrkirche zum Hl. Ulrich und Hl. Martin|Pfarrkirche]] pilgern.
    
==Quelle==
 
==Quelle==