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Textersetzung - „Edelweiß“ durch „Edelweiß
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Wenn man sich die Entstehung dieser an der Oberfläche herausragenden Gänge bzw. "Blätter" vorstellen will, so muss man sich in geologische Zeiträume von zigtausend Jahren zurück versetzen. Jahrtausende hindurch erodierten (denudierten) Frost, Wasser und Sturmwind das im Vergleich zum [[Quarz]] viel weichere Muttergestein (geschieferter Siglitzgneis) weg, und die senkrechte Außenfläche rückte Millimeter um Millimeter nach hinten, sodass der harte Quarz gewissermaßen immer weiter "herauszuwachsen" begann: Ein potentielles Musterbeispiel für ein Lehrbuch der Geomorphologie! Die so gut wie immer milchigen "Neunerklüfte", die selbst nicht erzhältig sind, spielten trotzdem im historischen Bergbau eine Rolle. Sehr oft dienten sie sozusagen als Zugang zu den eigentlichen Erzgängen, die hier immer im Bergesinneren NNO nach SSW verlaufen. Die zwei Gelände-"Rinnen", die vom Salesenkogel steil nach unten ziehen, markieren gewissermaßen das Ausbeißen des Radhausberger Hauptgangs bzw. des östlichen Hangendganges. - Der "Neunerkluft"-Zugang erfolgte an der "weichen", weil nicht immer ganz dichten Kontaktzone zwischen dem Quarz und dem anschließenden Muttergestein. Da ließ sich der Stollenvortrieb leichter bewerkstelligen. Im konkreten Fall scheint aber kein Stollen eingetrieben worden zu sein, es sei denn, das Mundloch ist total verschüttet, aber diese typische Konstellation ("Neunerkluft"-Zugang) lässt sich am Beispiel des St. Thomas-Stollens (siehe unten) und wiederholt am Rauriser Goldberg gut erkennen.  
 
Wenn man sich die Entstehung dieser an der Oberfläche herausragenden Gänge bzw. "Blätter" vorstellen will, so muss man sich in geologische Zeiträume von zigtausend Jahren zurück versetzen. Jahrtausende hindurch erodierten (denudierten) Frost, Wasser und Sturmwind das im Vergleich zum [[Quarz]] viel weichere Muttergestein (geschieferter Siglitzgneis) weg, und die senkrechte Außenfläche rückte Millimeter um Millimeter nach hinten, sodass der harte Quarz gewissermaßen immer weiter "herauszuwachsen" begann: Ein potentielles Musterbeispiel für ein Lehrbuch der Geomorphologie! Die so gut wie immer milchigen "Neunerklüfte", die selbst nicht erzhältig sind, spielten trotzdem im historischen Bergbau eine Rolle. Sehr oft dienten sie sozusagen als Zugang zu den eigentlichen Erzgängen, die hier immer im Bergesinneren NNO nach SSW verlaufen. Die zwei Gelände-"Rinnen", die vom Salesenkogel steil nach unten ziehen, markieren gewissermaßen das Ausbeißen des Radhausberger Hauptgangs bzw. des östlichen Hangendganges. - Der "Neunerkluft"-Zugang erfolgte an der "weichen", weil nicht immer ganz dichten Kontaktzone zwischen dem Quarz und dem anschließenden Muttergestein. Da ließ sich der Stollenvortrieb leichter bewerkstelligen. Im konkreten Fall scheint aber kein Stollen eingetrieben worden zu sein, es sei denn, das Mundloch ist total verschüttet, aber diese typische Konstellation ("Neunerkluft"-Zugang) lässt sich am Beispiel des St. Thomas-Stollens (siehe unten) und wiederholt am Rauriser Goldberg gut erkennen.  
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An die Wände des Salesenkogels sollte man, vom Dr. Fritz Gruber Weg etwas abweichend, sich nur mit allergrößter Vorsicht nähern, denn es besteht Steinschlaggefahr, besonders, wenn sich im Gipfelbereich Schafe aufhalten. Hier kommen etliche Pflanzen vor (etwa das [[Edelweiß]]), die auf den darunter liegenden Weideflächen fehlen. Aber es gibt in den Felswänden auch etliche "normale" Blütenpflanzen, zum Beispiel die Berg-Ringdistel oder den Gewöhnlich-Wiesen-Klee (nicht aber den "normalen" Saat-Wiesen-Klee!), die man an den nach unten führenden Hang- und Weiderasenbereichen über rund 500 Höhenmeter nie antrifft! Die Weideflächen wurden ursprünglich von Süden nach Norden "fließenden" [[Gletscher]]n abgeschliffen (Denudation) und mussten sich nach deren Rückzug mühsam, quasi zehntelmillimeterweise neue Erde aufbauen. Hingegen ist der ganze Gipfelbereich des Salesenkogels, der wegen seiner Höhe nie von einem Gletscher überdeckt wurde, ein ehemaliger Nunatak. Das Wort stammt übrigens aus dem Eskimoischen und kommt bei uns auch in der Wortvariante "Nunatakker" vor. Die wohl Millionen von Jahren alte Erde in den Absätzen sowie Ritzen und Spalten der Felsen und deren Südexposition bieten - seit Jahrtausenden ununterbrochen! - vielen seltenen und "normalen" Pflanzen eine ideale "Wohnung", wie die frühen Botaniker zu sagen pflegten. Aber wer heute gefahrlos die Pracht der alpinen bis (sub-)nivalen Alpenpflanzen genießen will, kann das ganz oben am Gipfel des Kreuzkogels tun, der ja ebenfalls ein ehemaliger Nunatak ist, damals umflossen vom Weißenbachtalgletscher und dem Hörkargletscher.
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An die Wände des Salesenkogels sollte man, vom Dr. Fritz Gruber Weg etwas abweichend, sich nur mit allergrößter Vorsicht nähern, denn es besteht Steinschlaggefahr, besonders, wenn sich im Gipfelbereich Schafe aufhalten. Hier kommen etliche Pflanzen vor (etwa das [[Edelweiß (Pflanze)|Edelweiß]]), die auf den darunter liegenden Weideflächen fehlen. Aber es gibt in den Felswänden auch etliche "normale" Blütenpflanzen, zum Beispiel die Berg-Ringdistel oder den Gewöhnlich-Wiesen-Klee (nicht aber den "normalen" Saat-Wiesen-Klee!), die man an den nach unten führenden Hang- und Weiderasenbereichen über rund 500 Höhenmeter nie antrifft! Die Weideflächen wurden ursprünglich von Süden nach Norden "fließenden" [[Gletscher]]n abgeschliffen (Denudation) und mussten sich nach deren Rückzug mühsam, quasi zehntelmillimeterweise neue Erde aufbauen. Hingegen ist der ganze Gipfelbereich des Salesenkogels, der wegen seiner Höhe nie von einem Gletscher überdeckt wurde, ein ehemaliger Nunatak. Das Wort stammt übrigens aus dem Eskimoischen und kommt bei uns auch in der Wortvariante "Nunatakker" vor. Die wohl Millionen von Jahren alte Erde in den Absätzen sowie Ritzen und Spalten der Felsen und deren Südexposition bieten - seit Jahrtausenden ununterbrochen! - vielen seltenen und "normalen" Pflanzen eine ideale "Wohnung", wie die frühen Botaniker zu sagen pflegten. Aber wer heute gefahrlos die Pracht der alpinen bis (sub-)nivalen Alpenpflanzen genießen will, kann das ganz oben am Gipfel des Kreuzkogels tun, der ja ebenfalls ein ehemaliger Nunatak ist, damals umflossen vom Weißenbachtalgletscher und dem Hörkargletscher.
    
Der Name "Salesenkogel" ist [[Karantanien|karantanisch]]-altslowenischen Ursprungs und beweist, dass die hier heimischen [[Südslawen]] des [[8. Jahrhundert|8.]] bis [[10. Jahrhundert|10. nachchristlichen Jahrhunderts]] das bedeutende Erzvorkommen kannten. Zugrunde liegt dem Namen das Wort желѐзо = Eisen, Erz. Der kleinere Nebengipfel ist der Radhauskogel, eine junge Namensform, abgeleitet von viel älterem "[[Radhausberg]]". Dessen Schreibung mit "th" ist unetymologisch und sollte nicht verwendet werden.
 
Der Name "Salesenkogel" ist [[Karantanien|karantanisch]]-altslowenischen Ursprungs und beweist, dass die hier heimischen [[Südslawen]] des [[8. Jahrhundert|8.]] bis [[10. Jahrhundert|10. nachchristlichen Jahrhunderts]] das bedeutende Erzvorkommen kannten. Zugrunde liegt dem Namen das Wort желѐзо = Eisen, Erz. Der kleinere Nebengipfel ist der Radhauskogel, eine junge Namensform, abgeleitet von viel älterem "[[Radhausberg]]". Dessen Schreibung mit "th" ist unetymologisch und sollte nicht verwendet werden.