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Königin Maria Theresia --> wurde nie zur Kaiserin gekrönt
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== Leben ==
 
== Leben ==
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Der am Sandhof im Südtiroler Dorf St. Leonhard im Passeier geborene Andreas Hofer war der Sohn der Wirtsleute das Gasthofes "Am Sand" an der Jaufenstraße im Passeier, die bereits relativ früh verstarben. So war Andreas Hofer im Alter von sieben Jahren bereits elternlos und wurde von seiner Stiefmutter erzogen, die das Wirtshaus mit nicht sehr viel Geschick führte.
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Der am [[22. November]] [[1767]] am Sandhof im Südtiroler Dorf St. Leonhard im Passeier geborene Andreas Hofer war der Sohn der Wirtsleute das Gasthofes "Am Sand" an der Jaufenstraße im Passeier, die bereits relativ früh verstarben. So war Andreas Hofer im Alter von sieben Jahren bereits elternlos und wurde von seiner Stiefmutter erzogen, die das Wirtshaus mit nicht sehr viel Geschick führte.
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Andreas ''"Anderl"'' Hofer besuchte die Schule, wie es die neu eingerichtete Schulreform von Königin Maria Theresia verlangte. Seine ersten Lehrer waren Priester. Doch konnte er auch in seinen späten Jahren nur nach der Mundart schreiben.
 
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Andreas ''"Anderl"'' Hofer besuchte die Schule, wie es die neu eingerichtete Schulreform von Kaiserin Maria Theresia verlangte. Seine ersten Lehrer waren Priester. Doch konnte er auch in seinen späten Jahren nur nach der Mundart schreiben.
      
Besonders der Glaube war in Südtirol ein fester Teil des Lebens und die Kirche hatte ihren natürlichen Platz in der Welt der heranwachsenden Menschen. Auch die Gottergebenheit Hofers stellt eine besondere Eigenschaft dar. Hofer vertraute und gehorchte Bischöfen und Priestern mehr, als dem von ihm trotzdem hochgeschätzten Kaiser in Wien. Auch die kurze Regierungszeit Hofers in Innsbruck war eine von tiefer Religiosität geprägte Zeit. Jeden Tag begann Hofer sein Tagwerk mit einer heiligen Messe und am Abend wurde in der Hofburg der Rosenkranz gebetet, auch wurden alle militärischen Aktionen mit einer heiligen Messe begonnen.  
 
Besonders der Glaube war in Südtirol ein fester Teil des Lebens und die Kirche hatte ihren natürlichen Platz in der Welt der heranwachsenden Menschen. Auch die Gottergebenheit Hofers stellt eine besondere Eigenschaft dar. Hofer vertraute und gehorchte Bischöfen und Priestern mehr, als dem von ihm trotzdem hochgeschätzten Kaiser in Wien. Auch die kurze Regierungszeit Hofers in Innsbruck war eine von tiefer Religiosität geprägte Zeit. Jeden Tag begann Hofer sein Tagwerk mit einer heiligen Messe und am Abend wurde in der Hofburg der Rosenkranz gebetet, auch wurden alle militärischen Aktionen mit einer heiligen Messe begonnen.  
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== Freiheitskampf 1809 ==
 
== Freiheitskampf 1809 ==
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Als in den Jahren [[1805]] und [[1806]] der größte Teil Tirols dem Königreich [[Bayern]] unterstellt wurde, da der dritte Koalitionskrieg, einer der Napoleonischen Kriege, eine Niederlage für Österreich war, und den offiziellen Namen "Südbayern" annehmen musste, löste sich ein Aufstand gegen die bayrischen und französischen Machthaber aus. Bei diesem Volksaufstand vom [[9. April]] [[1809]] war Andreas Hofer "vom Haus Österreich erwählter Kommandant". Außerdem war Hofer, der schon längst Schützenhauptmann war, ein Vertrauter Erzherzog Johanns. Andreas Hofer beauftragte den gebürtigen [[Krimml]]er [[Anton Wallner]], Schützenhauptmann der [[Pinzgauer Schützen]], mit der Organisation der Salzburger Landesverteidigung gegen die Bayern und Franzosen für den Befreiungskrieg [[1809]] und übernahm dann selbst nach dem Abzug der österreichischen Truppen Mitte Mai das Kommando über die Tiroler. So siegte Hofer am [[25. Mai]] [[1809]] sowie am [[29. Mai]] [[1809]] über die Schlachten am Bergisel bei Innsbruck. Es kam am [[12. Juli]] [[1809]] zum Znaimer Waffenstillstand, doch kurze Zeit danach besetzten französische Truppen erneut das Land Tirol. So rief Andreas Hofer zum Landsturm auf und siegte erneut am [[13. August]] [[1809]] am Bergisel. Darauf regierte er von [[15. August]] [[1809]] bis zum [[21. Oktober]] [[1809]] von Innsbruck aus das Land. Nach dem Frieden von Schönbrunn am [[14. Oktober]] [[1809]] wagte Hofer jedoch erneut die Fortsetzung des Kampfes und verlor dabei am [[1. November]] [[1809]] die vierte Schlacht am Bergisel. Am [[11. November]] [[1809]] forderte er neuerlich zum Widerstand auf, der jedoch zusammenbrach. Andreas Hofer ergriff die Flucht, doch er wurde von Franz Raffl verraten und schließlich am [[28. Jänner]] [[1810]] auf der Mähderhütte der Pfandleralm, der Alm des Prantacher Hofes gegenüber St. Martin im Passeier, nahe Hofers Heimatsort, gefangen genommen. Von einem Kriegsgericht wurde er in Mantua gestellt und auf den Befehl des Franzosenkaisers Napoleon hingerichtet. Im Jahre [[1823]] gelang es einigen Offizieren, die Gebeine Hofers aus dem Ausland zu stehlen. Sie wurden in der Innsbrucker Hofkirche beigesetzt.
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Als in den Jahren [[1805]] und [[1806]] der größte Teil Tirols dem Königreich [[Bayern]] unterstellt wurde, da der dritte Koalitionskrieg, einer der Napoleonischen Kriege, eine Niederlage für Österreich war, und den offiziellen Namen "Südbayern" annehmen musste, löste sich ein Aufstand gegen die bayrischen und französischen Machthaber aus. Bei diesem Volksaufstand vom [[9. April]] [[1809]] war Andreas Hofer "vom Haus Österreich erwählter Kommandant". Außerdem war Hofer, der schon längst Schützenhauptmann war, ein Vertrauter Erzherzog Johanns. Andreas Hofer beauftragte den gebürtigen [[Krimml]]er [[Anton Wallner]], Schützenhauptmann der [[Pinzgauer Schützen]], mit der Organisation der Salzburger Landesverteidigung gegen die Bayern und Franzosen für den Befreiungskrieg [[1809]] und übernahm dann selbst nach dem Abzug der österreichischen Truppen Mitte Mai das Kommando über die Tiroler. So siegte Hofer am [[25. Mai]] [[1809]] sowie am [[29. Mai]] [[1809]] über die Schlachten am Bergisel bei Innsbruck. Es kam am [[12. Juli]] [[1809]] zum Znaimer Waffenstillstand, doch kurze Zeit danach besetzten französische Truppen erneut das Land Tirol. So rief Andreas Hofer zum Landsturm auf und siegte erneut am [[13. August]] [[1809]] am Bergisel. Darauf regierte er von [[15. August]] [[1809]] bis zum [[21. Oktober]] [[1809]] von Innsbruck aus das Land. Nach dem Frieden von Schönbrunn am [[14. Oktober]] [[1809]] wagte Hofer jedoch erneut die Fortsetzung des Kampfes und verlor dabei am [[1. November]] [[1809]] die vierte Schlacht am Bergisel. Am [[11. November]] [[1809]] forderte er neuerlich zum Widerstand auf, der jedoch zusammenbrach. Andreas Hofer ergriff die Flucht, doch er wurde von Franz Raffl verraten und schließlich am [[28. Jänner]] [[1810]] auf der Mähderhütte der Pfandleralm, der Alm des Prantacher Hofes gegenüber St. Martin im Passeier, nahe Hofers Heimatsort, gefangen genommen. Von einem Kriegsgericht wurde er in Mantua gestellt und auf den Befehl des Franzosenkaisers [[Napoleon]] hingerichtet. Im Jahre [[1823]] gelang es einigen Offizieren, die Gebeine Hofers aus dem Ausland zu stehlen. Sie wurden in der Innsbrucker Hofkirche beigesetzt.
    
==Bildergalerie==
 
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