| | Bis [[2. März]] 2025 wird das Gasteiner Tal von Salzburger Seite noch mit der Bahn erreichbar sein. Nur vereinzelt werde zwischen Schwarzach und Bad Gastein schon ein Schienenersatzverkehr notwendig sein. Ab [[3. März]] wird die Strecke zwischen Schwarzach und dem Gasteiner Talschluss nur noch mit Bussen bedient. Für die gesamte Dauer der Arbeiten verkehrt zwischen [[Bischofshofen]] und Spittal stündlich ein direkter Schienenersatzverkehr. Bis [[4. Juli]] ist auch die Autoschleuse durch den Tauernbahntunnel gesperrt. | | Bis [[2. März]] 2025 wird das Gasteiner Tal von Salzburger Seite noch mit der Bahn erreichbar sein. Nur vereinzelt werde zwischen Schwarzach und Bad Gastein schon ein Schienenersatzverkehr notwendig sein. Ab [[3. März]] wird die Strecke zwischen Schwarzach und dem Gasteiner Talschluss nur noch mit Bussen bedient. Für die gesamte Dauer der Arbeiten verkehrt zwischen [[Bischofshofen]] und Spittal stündlich ein direkter Schienenersatzverkehr. Bis [[4. Juli]] ist auch die Autoschleuse durch den Tauernbahntunnel gesperrt. |
| − | Am stärksten betroffen sind Berufspendler, die vorwiegend von Kärnten aus in den [[Pongau]] fahren. Die Zugreise von Mallnitz nach Bad Gastein dauert normalerweise 13 Minuten. Der Pendler-Shuttle, der während der Bauarbeiten zwischen den Ortschaften über die [[Tauernautobahn]] verkehrt, braucht drei Stunden und zehn Minuten. "Rund 30 Personen, die in Bad Gastein arbeiten, sind davon betroffen", schätzt [[Bürgermeister der Gemeinde Bad Gastein]] [[Norbert Ellmauer]] ([[ÖVP]]). Insgesamt ist im Tal die Rede von rund 70 Pendlern aus Kärnten. Viele Betriebe würden Wohnungen im Tal zur Verfügung stellen und Dienstpläne anpassen, "damit die Mitarbeiter seltener hin- und herfahren müssen", schildert Ellmauer. Vereinzelt habe es auch Kündigungen wegen der Sperre gegeben. Etwa im [[Badehospiz Bad Gastein|Badehospiz]], wo der Ortschef nach wie vor Geschäftsführer ist.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/tauernbahntunnel-november-in-gastein-168344458 www.sn.at], 12. November 2024, "[[Pongauer Nachrichten]]"</ref> | + | Am stärksten betroffen sind Berufspendler, die vorwiegend von Kärnten aus in den [[Pongau]] fahren. Die Zugreise von Mallnitz nach Bad Gastein dauert normalerweise 13 Minuten. Der Pendler-Shuttle, der während der Bauarbeiten zwischen den Ortschaften über die [[Tauern Autobahn]] verkehrt, braucht drei Stunden und zehn Minuten. "Rund 30 Personen, die in Bad Gastein arbeiten, sind davon betroffen", schätzt [[Bürgermeister der Gemeinde Bad Gastein]] [[Norbert Ellmauer]] ([[ÖVP]]). Insgesamt ist im Tal die Rede von rund 70 Pendlern aus Kärnten. Viele Betriebe würden Wohnungen im Tal zur Verfügung stellen und Dienstpläne anpassen, "damit die Mitarbeiter seltener hin- und herfahren müssen", schildert Ellmauer. Vereinzelt habe es auch Kündigungen wegen der Sperre gegeben. Etwa im [[Badehospiz Bad Gastein|Badehospiz]], wo der Ortschef nach wie vor Geschäftsführer ist.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/tauernbahntunnel-november-in-gastein-168344458 www.sn.at], 12. November 2024, "[[Pongauer Nachrichten]]"</ref> |