| | <blockquote>''Ein Messerheld. Wie uns von dort berichtet wird, kam es [[19. August|Donnerstag abends]] in der Bahnhofrestauration Ederbauer zwischen dem Restaurateur und Ökonomiebesitzer Alois Schienwald und dem als Gast anwesenden Gastwirt Peter Vogl aus Gschwandt, [[Landgemeinde Straßwalchen]], zu einem Streit, in dessen Verlaufe Vogl auf Schienwald mit dem Messer losgehen wollte. Der Maierknecht Matthias Schafleitner des Schienwald, der eben in dem Gastzimmer weilte, wollte Vogl das Messer entwinden. Dabei stieß Vogl dem Schafleitner das Messer derartig in den Leib, daß der Stich die Lunge bloßlegte. Schafleitner wurde mit dem D-Zug, der um 2 Uhr 45 nachts in Salzburg ankommt und der in der Station Ederbauer zum Zwecke der Hilfeleistung für den Schwerverletzten eigens angehalten worden war, da kein anderer Zug zur Verfügung stand, nach Salzburg gebracht, von wo er durch die Rettungsabteilung in das [[St. Johanns-Spital|St.-Johannsspital]] überführt wurde. Gegen Vogl wurde die Anzeige erstattet.</blockquote> | | <blockquote>''Ein Messerheld. Wie uns von dort berichtet wird, kam es [[19. August|Donnerstag abends]] in der Bahnhofrestauration Ederbauer zwischen dem Restaurateur und Ökonomiebesitzer Alois Schienwald und dem als Gast anwesenden Gastwirt Peter Vogl aus Gschwandt, [[Landgemeinde Straßwalchen]], zu einem Streit, in dessen Verlaufe Vogl auf Schienwald mit dem Messer losgehen wollte. Der Maierknecht Matthias Schafleitner des Schienwald, der eben in dem Gastzimmer weilte, wollte Vogl das Messer entwinden. Dabei stieß Vogl dem Schafleitner das Messer derartig in den Leib, daß der Stich die Lunge bloßlegte. Schafleitner wurde mit dem D-Zug, der um 2 Uhr 45 nachts in Salzburg ankommt und der in der Station Ederbauer zum Zwecke der Hilfeleistung für den Schwerverletzten eigens angehalten worden war, da kein anderer Zug zur Verfügung stand, nach Salzburg gebracht, von wo er durch die Rettungsabteilung in das [[St. Johanns-Spital|St.-Johannsspital]] überführt wurde. Gegen Vogl wurde die Anzeige erstattet.</blockquote> |
| − | Auf eines [[Schneesturm am ersten Weihnachtstag 1923|Schneesturms am ersten Weihnachtstag 1923]] musste ein Schnellzug mehrere Stunden lang in der Bahnstation Ederbauer stehenbleiben, bevor er seine Fahrt wieder fortsetzen konnte.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19231228&query=%22Ederbauer%22&ref=anno-search&seite=6 ANNO], "[[Salzburger Chronik]]", Ausgabe vom 28. Dezember 1923, Seite 6</ref>
| + | Aufgrund eines [[Schneesturm am ersten Weihnachtstag 1923|Schneesturms am ersten Weihnachtstag 1923]] musste ein Schnellzug mehrere Stunden lang in der Bahnstation Ederbauer stehenbleiben, bevor er seine Fahrt wieder fortsetzen konnte.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19231228&query=%22Ederbauer%22&ref=anno-search&seite=6 ANNO], "[[Salzburger Chronik]]", Ausgabe vom 28. Dezember 1923, Seite 6</ref> |
| | [[1979]] wollten die [[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]] den Bahnhof in "Wasserscheide" umtaufen, trennt doch dieser Bereich doch die Gewässerverläufe in Richtung [[Donau]] und [[Salzach]]. Der Enkel des Grundspenders protestierte dagegen und legte die alten Verträge vor. Die ÖBB mussten ihr Vorhaben aufgeben. | | [[1979]] wollten die [[Österreichische Bundesbahnen|ÖBB]] den Bahnhof in "Wasserscheide" umtaufen, trennt doch dieser Bereich doch die Gewässerverläufe in Richtung [[Donau]] und [[Salzach]]. Der Enkel des Grundspenders protestierte dagegen und legte die alten Verträge vor. Die ÖBB mussten ihr Vorhaben aufgeben. |