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[[Datei:KTM Teilezentrum in Mattighofen.jpg|thumb|KTM Teilezentrum in Mattighofen, Aufnahme Okt. 2012]]
 
[[Datei:KTM Teilezentrum in Mattighofen.jpg|thumb|KTM Teilezentrum in Mattighofen, Aufnahme Okt. 2012]]
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<!-- unklar inwieweit dies mit der Pierer Mobility AG zu tun hat, wenn sie doch keine Fahrräder produzieren: Am Donnerstag, [[21. November]], wurde bekannt, dass KTM 2024 über 11&nbsp;000 Fahrräder, darunter 5&nbsp;000 bis 7&nbsp;000 ''[[E-Bike]]s'', an die Belegschaft verschenkt hatte. Konkret erhielten Mitarbeiter zuletzt ''E-Bikes'' der Marke Husqvarna, einer Tochterfirma von KTM. Die Überproduktion und damit verbundene Lagerkosten sollen der Auslöser gewesen sein, dass die Lagerware im Bereich Fahrrad an die Belegschaft "unentgeltlich ausgehändigt" wurde. Garantie- und Gewährleistungsansprüche wurden laut einem internen Papier, das den "[[SN]]" vorliegt, ausgeschlossen. Eine Suche Mitte November 2024 auf einschlägigen Marktplätzen in Österreich war einige Privatverkäufe von Husqvarna-''E-Bikes'' aus. Die Fotos zeigen fabrikneue, teils noch verpackte Fahrräder. Österreichweit findet sich das meiste Angebot - 42 Stück - in Oberösterreich. Die Preisangebote für die neuwertigen Fahrräder lagen zwischen 1.500 und 2.500 Euro. Jedoch hatte die "Pierer Mobility AG" aber im Rahmen des Bestellprozesses den Weiterverkauf der neuen E-Bikes untersagt und die Fahrräder ausschließlich zur Eigennutzung freigegeben. Die Fahrradhändler sind über dieses Vorgehen von KTM erzürnt.<ref name="SN21Nov24" /> -->
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Am Donnerstag, [[21. November]], wurde bekannt, dass KTM 2024 über 11&nbsp;000 Fahrräder der Marke Husqvarna, einer Tochterfirma von KTM, darunter 5&nbsp;000 bis 7&nbsp;000 ''[[E-Bike]]s'', an die Belegschaft verschenkt hatte. Die Überproduktion und damit verbundene Lagerkosten sollen der Auslöser gewesen sein, dass die Lagerware im Bereich Fahrrad an die Belegschaft "unentgeltlich ausgehändigt" wurde. Garantie- und Gewährleistungsansprüche wurden laut einem internen Papier, das den "[[SN]]" vorliegt, ausgeschlossen. Eine Suche Mitte November 2024 auf einschlägigen Marktplätzen in Österreich warf einige Privatverkäufe von Husqvarna-''E-Bikes'' aus. Die Fotos zeigen fabrikneue, teils noch verpackte Fahrräder. Österreichweit findet sich das meiste Angebot - 42 Stück - in Oberösterreich. Die Preisangebote für die neuwertigen Fahrräder lagen zwischen 1.500 und 2.500 Euro. Jedoch hatte die "Pierer Mobility AG" im Rahmen des Bestellprozesses den Weiterverkauf der neuen E-Bikes untersagt und die Fahrräder ausschließlich zur Eigennutzung freigegeben. Die Fahrradhändler sind über dieses Vorgehen von KTM erzürnt.<ref name="SN21Nov24" />
    
<!-- bitte nicht löschen: Hannes Winner, Wirtschaftswissenschafter an der [[Universität Salzburg]], sagt zu den marktwirtschaftlichen Auswirkungen: "Wenn plötzlich mehr als 5&nbsp;000 Fahrräder auf den Markt kommen, bricht die Nachfrage weg und das Angebot verändert sich." Das treibe schlussendlich die Preise nach unten und der Druck auf die Händler steige. Am [[Tirol]]er und Salzburger Markt hätten schon einige Händler den Markt verlassen. Die Fahrräder würden vermutlich auch im Familienverbund genutzt, was dem Markt wiederum Kunden entziehe. -->
 
<!-- bitte nicht löschen: Hannes Winner, Wirtschaftswissenschafter an der [[Universität Salzburg]], sagt zu den marktwirtschaftlichen Auswirkungen: "Wenn plötzlich mehr als 5&nbsp;000 Fahrräder auf den Markt kommen, bricht die Nachfrage weg und das Angebot verändert sich." Das treibe schlussendlich die Preise nach unten und der Druck auf die Händler steige. Am [[Tirol]]er und Salzburger Markt hätten schon einige Händler den Markt verlassen. Die Fahrräder würden vermutlich auch im Familienverbund genutzt, was dem Markt wiederum Kunden entziehe. -->
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Die KTM-Mutter Pierer Mobility hatte [[2022]] einen operativen Rekordgewinn von 235 Mill. Euro erwirtschaftet, [[2023]] waren es 160 Mill. Euro. Für Rechnungen gab ein Zahlungsziel von 90 Tagen, das zuletzt aber auch überschritten wurde.<ref>[https://www.sn.at/wirtschaft/oesterreich/pleite-ktm-tragoedie-zulieferer-personalabbau-millionenschaden-169200412 www.sn.at], 28. November 2024</ref>
 
Die KTM-Mutter Pierer Mobility hatte [[2022]] einen operativen Rekordgewinn von 235 Mill. Euro erwirtschaftet, [[2023]] waren es 160 Mill. Euro. Für Rechnungen gab ein Zahlungsziel von 90 Tagen, das zuletzt aber auch überschritten wurde.<ref>[https://www.sn.at/wirtschaft/oesterreich/pleite-ktm-tragoedie-zulieferer-personalabbau-millionenschaden-169200412 www.sn.at], 28. November 2024</ref>
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<!-- unklar inwieweit dies mit der Pierer Mobility AG zu tun hat, wenn sie doch keine Fahrräder produzieren: 2024 hatte die "Pierer Mobility AG" im ersten Halbjahr 53&nbsp;820 Fahrräder, davon 28&nbsp;771 ''E-Bicycles'' und 25&nbsp;049 Fahrräder. Das Minus zum Vorjahr betrug 23 Prozent. Ein Vergleich mit den Zahlen des Fahrradmarkts in Österreich: Von rund 421&nbsp;000 Fahrrädern, die 2023 von der Fahrradindustrie an den Sport- und Fahrradfachhandel verkauft wurden, waren 52 Prozent E-Bikes.<ref name="SN21Nov24">[https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/krise-ktm-nach-ueberproduktion-tausende-e-bikes-mitarbeiter-168812659 www.sn.at], 21. November 2024: "Krise bei KTM: Nach Überproduktion wurden Tausende E-Bikes an Mitarbeiter verschenkt", ein Beitrag von [[Marco Riebler]]</ref> -->
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2024 verkaufte die "Pierer Mobility AG" im ersten Halbjahr 53&nbsp;820 Fahrräder der Marken Husqvarna, Gasgas und Felt, davon 28&nbsp;771 ''E-Bicycles'' und 25&nbsp;049 Fahrräder. Das Minus zum Vorjahr betrug 23 Prozent. Ein Vergleich mit den Zahlen des Fahrradmarkts in Österreich: Von rund 421&nbsp;000 Fahrrädern, die 2023 von der Fahrradindustrie an den Sport- und Fahrradfachhandel verkauft wurden, waren 52 Prozent E-Bikes.<ref name="SN21Nov24">[https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/krise-ktm-nach-ueberproduktion-tausende-e-bikes-mitarbeiter-168812659 www.sn.at], 21. November 2024: "Krise bei KTM: Nach Überproduktion wurden Tausende E-Bikes an Mitarbeiter verschenkt", ein Beitrag von [[Marco Riebler]]</ref>  
    
Von den insgesamt 5&nbsp;000 Mitarbeitenden der Pierer-Gruppe sind 3&nbsp;650 von der KTM-Insolvenz betroffen, 2&nbsp;400 in Diensten der KTM AG, 450 der KTM Components GmbH und 800 der KTM FuE GmbH.<ref>[https://www.sn.at/wirtschaft/oesterreich/ktmgrosstitel-169146727 www.sn.at], 26. November 2024</ref>
 
Von den insgesamt 5&nbsp;000 Mitarbeitenden der Pierer-Gruppe sind 3&nbsp;650 von der KTM-Insolvenz betroffen, 2&nbsp;400 in Diensten der KTM AG, 450 der KTM Components GmbH und 800 der KTM FuE GmbH.<ref>[https://www.sn.at/wirtschaft/oesterreich/ktmgrosstitel-169146727 www.sn.at], 26. November 2024</ref>

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