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Politisch dominierten bei den Arbeitern die Sozialdemokraten, bei den Angestellten die [[DNSAP|Nationalen Gewerkschaften]].<ref name = "Hanisch"> [[Ernst Hanisch]], ''Die Erste Republik''. In: [[Heinz Dopsch|Dopsch, Heinz]]; [[Hans Spatzenegger (Publizist)|Spatzenegger, Hans]] (Hrsg.): ''Geschichte Salzburgs, Stadt und Land'', Band&nbsp;II, Teil&nbsp;2, ''Neuzeit und Zeitgeschichte''; [[Verlag Anton Pustet]] Salzburg 1988; ISBN 3-7025-0243-2. S.&nbsp;1057&nbsp;ff (1096&nbsp;f).</ref>
 
Politisch dominierten bei den Arbeitern die Sozialdemokraten, bei den Angestellten die [[DNSAP|Nationalen Gewerkschaften]].<ref name = "Hanisch"> [[Ernst Hanisch]], ''Die Erste Republik''. In: [[Heinz Dopsch|Dopsch, Heinz]]; [[Hans Spatzenegger (Publizist)|Spatzenegger, Hans]] (Hrsg.): ''Geschichte Salzburgs, Stadt und Land'', Band&nbsp;II, Teil&nbsp;2, ''Neuzeit und Zeitgeschichte''; [[Verlag Anton Pustet]] Salzburg 1988; ISBN 3-7025-0243-2. S.&nbsp;1057&nbsp;ff (1096&nbsp;f).</ref>
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Untergebracht war die Arbeiterkammer zunächst im hintersten Winkel der [[Alte Residenz|Alten Residenz]]. Als Präsident Jakob Auer Mitte der [[1920er]]-Jahre ein eigenes Gebäude kaufen wollte, führte dies zu einem schweren innerparteilichen Konflikt, und der Kauf musste mit einer riesigen Schadenssumme rückgängig gemacht werden. Erst während der ständestaatlichen Ära konnte ein eigenes Haus an der [[Auerspergstraße]] erworben werden.<ref name = "Hanisch"/>
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Untergebracht war die Arbeiterkammer zunächst im hintersten Winkel der [[Alte Residenz|Alten Residenz]]. Als Präsident [[Jakob Auer (Gewerkschafter)|Jakob Auer]] Mitte der [[1920er]]-Jahre ein eigenes Gebäude kaufen wollte, führte dies zu einem schweren innerparteilichen Konflikt, und der Kauf musste mit einer riesigen Schadenssumme rückgängig gemacht werden. Erst während der ständestaatlichen Ära konnte ein eigenes Haus an der [[Auerspergstraße]] erworben werden.<ref name = "Hanisch"/>
    
Über der Kammer schien in den ersten Jahren ein besonderer Unstern zu stehen. Innerhalb der ersten fünf Jahre ihres Bestehens musste sie vier Präsidenten wählen, drei davon starben in verhältnismäßig jungen Jahren, Jakob Auer zog sich aus Verärgerung über den Konflikt um den Gebäudekauf zurück.<ref name="Hanisch"/>
 
Über der Kammer schien in den ersten Jahren ein besonderer Unstern zu stehen. Innerhalb der ersten fünf Jahre ihres Bestehens musste sie vier Präsidenten wählen, drei davon starben in verhältnismäßig jungen Jahren, Jakob Auer zog sich aus Verärgerung über den Konflikt um den Gebäudekauf zurück.<ref name="Hanisch"/>