| − | Am Tag der Nationalratswahl, den [[29. September]] [[2024]] endete im Stubachtal in Uttendorf der Betrieb der Weißsee Gletscherbahn sowie des [[Berghotel Rudolfshütte|Berghotels Rudolfshütte]]. Der Betreiber Wilfried Holleis, der heuer 65 wurde, schloss mit dem Ende des Sommerbetriebs endgültig und zog sich völlig aus der [[Weißsee Gletscherwelt]] zurück. Die Seilbahn schreibt rote Zahlen: Die Umsatzerlöse im abgelaufenen Geschäftsjahr beliefen sich auf 1,4 Millionen Euro, abzüglich Personalkosten und sonstiger betrieblicher Aufwendungen bleibt ein negatives operatives Ergebnis vor Abschreibung (EBITDA) in Höhe von 1,4 Millionen übrig. Das negative Ergebnis kommt insbesondere zustande, weil für die erfolgreiche Verlängerung der Konzession um weitere 20 Jahre kräftig in Technik und Sicherheit investiert werden musste. Die Seilbahn vom Enzingerboden hat eine Kapazität von 1 400 Personen pro Stunde. Holleis sagt, wenn das Berghotel Rudolfshütte voll belegt ist, fahren inklusive Tagesskifahrern bis zu 1 000 Menschen im Gebiet um den Weißsee Ski. Das heißt, die Bahn könnte deutlich mehr Menschen befördern, als sich um den Weißsee an solchen Tagen aufhalten. Holleis betont, dass diese Auslastung seiner Seilbahn ohne die beeinspruchte Bettenerweiterung nicht machbar sei. Er verweist auf Gesamtinvestitionen in die Bahnen am Weißsee in den vergangenen 20 Jahren in Höhe von 11,6 Millionen Euro. Zuletzt wurde der sogenannte Hüttenlift, ein Schlepplift, der die Bahn auf den [[Medelzkopf]] mit dem restlichen Skigebiet verbindet, neu errichtet. Zu den Investitionen in die Bahn zählen auch die [[Beschneiungsanlage]] - notwendig aufgrund häufiger Windverfrachtungen im Gebiet - und die Instandhaltung der Pisten.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/aus-rudolfshuette-bergbahn-stubachtal-uttendorf-holleis-unternehmen-165513874 www.sn.at], 23. September 2024</ref> Weitere Details siehe [[SALZBURGWIKI]]-Artikel [[Berghotel Rudolfshütte#September 2024: Schließung wird bekannt]]. | + | Am Tag der Nationalratswahl, den [[29. September]] [[2024]] endete im Stubachtal in Uttendorf der Betrieb der Weißsee Gletscherbahn sowie des [[Berghotel Rudolfshütte|Berghotels Rudolfshütte]]. Der Betreiber Wilfried Holleis schloss mit dem Ende des Sommerbetriebs endgültig und zog sich völlig aus der [[Weißsee Gletscherwelt]] zurück. Die Seilbahn schreibt rote Zahlen: Die Umsatzerlöse im abgelaufenen Geschäftsjahr beliefen sich auf 1,4 Millionen Euro, abzüglich Personalkosten und sonstiger betrieblicher Aufwendungen bleibt ein negatives operatives Ergebnis vor Abschreibung (EBITDA) in Höhe von 1,4 Millionen übrig. Das negative Ergebnis kommt insbesondere zustande, weil für die erfolgreiche Verlängerung der Konzession um weitere 20 Jahre kräftig in Technik und Sicherheit investiert werden musste. Die Seilbahn vom Enzingerboden hat eine Kapazität von 1 400 Personen pro Stunde. Holleis sagt, wenn das Berghotel Rudolfshütte voll belegt ist, fahren inklusive Tagesskifahrern bis zu 1 000 Menschen im Gebiet um den Weißsee Ski. Das heißt, die Bahn könnte deutlich mehr Menschen befördern, als sich um den Weißsee an solchen Tagen aufhalten. Holleis betont, dass diese Auslastung seiner Seilbahn ohne die beeinspruchte Bettenerweiterung nicht machbar sei. Er verweist auf Gesamtinvestitionen in die Bahnen am Weißsee in den vergangenen 20 Jahren in Höhe von 11,6 Millionen Euro. Zuletzt wurde der sogenannte Hüttenlift, ein Schlepplift, der die Bahn auf den [[Medelzkopf]] mit dem restlichen Skigebiet verbindet, neu errichtet. Zu den Investitionen in die Bahn zählen auch die [[Beschneiungsanlage]] - notwendig aufgrund häufiger Windverfrachtungen im Gebiet - und die Instandhaltung der Pisten.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/aus-rudolfshuette-bergbahn-stubachtal-uttendorf-holleis-unternehmen-165513874 www.sn.at], 23. September 2024</ref> Weitere Details siehe [[SALZBURGWIKI]]-Artikel [[Berghotel Rudolfshütte#September 2024: Schließung wird bekannt]]. |