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Das '''{{PAGENAME}}'''  wurde erst [[1995]]. Dieses Autograph von Joseph Mohr  -  datiert auf die Zeit um 1823 -  stellt das älteste Dokument der  Entstehungsgeschichte des Weihnachtsliedes [[Stille Nacht, Heilige Nacht]] dar. Es ist im  Besitz des [[Salzburger  Museumsverein]]es  und befindet sich im  [[Salzburg Museum]].  
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Das '''{{PAGENAME}}'''  wurde erst [[1995]]aufgefunden. Dieses Autograph von Joseph Mohr  -  datiert auf die Zeit um 1823 -  stellt somit das älteste Dokument der  Entstehungsgeschichte des Weihnachtsliedes [[Stille Nacht, Heilige Nacht]] dar. Es ist im  Besitz des [[Salzburger  Museumsverein]]es  und befindet sich im  [[Salzburg Museum]].  
    
== Bedeutung ==
 
== Bedeutung ==
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In  der Kombination aus der Vertonung eines deutschen Textes, der  Begleitung durch eine Gitarre mit einer einprägsamen Melodie entstand  ein Werk, das ganz dem Hirtenbrief von 1782 entsprechend der  Erbaulichkeit und Erweckung religiöser Gefühle diente. Es ist  vorstellbar, dass das Lied nicht im Rahmen der liturgischen Handlung,  sondern im Anschluss an die Mette direkt vor der Oberndorfer Krippe  aufgeführt wurde. Daraus könnte sich die Verwendung des volkstümlichen,  eher der Wirtshausmusik nahe stehenden Instruments der Gitarre erklären.  Auch wäre ein gemeinsamer Vortrag des Hilfspriesters und des Organisten  während der Messe schon wegen der Distanz von Altar und Orgel nur  schwer möglich.
 
In  der Kombination aus der Vertonung eines deutschen Textes, der  Begleitung durch eine Gitarre mit einer einprägsamen Melodie entstand  ein Werk, das ganz dem Hirtenbrief von 1782 entsprechend der  Erbaulichkeit und Erweckung religiöser Gefühle diente. Es ist  vorstellbar, dass das Lied nicht im Rahmen der liturgischen Handlung,  sondern im Anschluss an die Mette direkt vor der Oberndorfer Krippe  aufgeführt wurde. Daraus könnte sich die Verwendung des volkstümlichen,  eher der Wirtshausmusik nahe stehenden Instruments der Gitarre erklären.  Auch wäre ein gemeinsamer Vortrag des Hilfspriesters und des Organisten  während der Messe schon wegen der Distanz von Altar und Orgel nur  schwer möglich.
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Nach genauer  wissenschaftlicher Untersuchung   ergaben sich daraus folgende  Erkenntnisse:
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Nach genauer  wissenschaftlicher Untersuchung von Papier und Tinte, Notenschrift und Schreibductus ( im Vergleich mit datierten handschriftlichen Aufzeichnungen Mohrs in Pfarrmatriken)  ergaben sich ausser der Datierung auf die Zeit um 1823 folgende  Erkenntnisse:
    
1) Die  Textverfassung erfolgte bereits 1816 durch Joseph Mohr während seiner Zeit  als Coadjutor  in [[Mariapfarr]], aus dem auch sein Vater stammte. Auf dem  Autograph  befindet sich links unten außer der Jahresangabe auch der  Hinweis „ manu  propria“  - abgekürzt als „mpia“, Abkürzung für manu  propria  - also „aus eigener Hand“ geschrieben.
 
1) Die  Textverfassung erfolgte bereits 1816 durch Joseph Mohr während seiner Zeit  als Coadjutor  in [[Mariapfarr]], aus dem auch sein Vater stammte. Auf dem  Autograph  befindet sich links unten außer der Jahresangabe auch der  Hinweis „ manu  propria“  - abgekürzt als „mpia“, Abkürzung für manu  propria  - also „aus eigener Hand“ geschrieben.
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2)  Durch den Hinweis rechts oben „Melodie von Fr. Xav. Gruber“ sind auch  die letzten Zweifel an der Komposition durch [[Franz Xaver Gruber]] beseitigt. Auf Grund  der  großen Musikalität hätte man die Komposition auch Mohr zuschreiben  können.
 
2)  Durch den Hinweis rechts oben „Melodie von Fr. Xav. Gruber“ sind auch  die letzten Zweifel an der Komposition durch [[Franz Xaver Gruber]] beseitigt. Auf Grund  der  großen Musikalität hätte man die Komposition auch Mohr zuschreiben  können.
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Diese  zwei Erkenntnisse haben Bedeutung für  [[Oberndorf]] und Mariapfarr. Für  Oberndorf wurde bestätigt, dass die  bisher manchmal angezweifelte  Komposition eindeutig durch F. X. Gruber  erfolgt ist. Für Mariapfarr  ergab sich als historische Wahrheit, dass  der Text hier in Mariapfarr  und nicht in Oberndorf entstanden ist.  
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Diese  zwei Erkenntnisse haben Bedeutung für  [[Oberndorf]] und Mariapfarr. Für  Oberndorf wurde bestätigt, dass die  bisher manchmal angezweifelte  Komposition eindeutig durch F. X. Gruber  erfolgt ist. Für Mariapfarr  ergab sich als historische Wahrheit, dass  der Text in Mariapfarr  und nicht in Oberndorf ( wie im Glasfenster der [[Stille-Nacht-Kapelle]]angegeben ) entstanden ist.  
    
== Literatur ==
 
== Literatur ==
* "Kunstwerk des Monats" vom Salzburg Museum, Ausgabe 15. Jahrgang Blatt Nr. 175 vom November 2002
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* "Kunstwerk des Monats" vom Salzburg Museum, 8. Jahrgang, Blatt 92 vom Dezember 1995
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* "Kunstwerk des Monats" vom Salzburg Museum, 15. Jahrgang Blatt 175 vom November 2002
    
== Quellen ==
 
== Quellen ==
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