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| | Großmutter [Nr. 79] [[Franziska Kobler|Franziska "Fanny" Kobler]], "Höllbräuin" in der Stadt Salzburg und Besitzerin des Gasthauses [[Höllbräu]] (heute [[Hotel Altstadt Radisson Blu]]), wechselt über viele Jahre hinweg Briefe mit ihrer Enkelin Fanni. In diesen Briefen ist viel von "Gesundheit", "Tod im Kindbett" usw. die Rede. Das ist nicht zufällig und nicht nur allgemeines Gesprächstema der Zeit, sondern auf die besondere Beziehung beider Frauen zueinander zurückzuführen. Zumeist geht es jedoch (später) um Alltagsdinge, um familiäre Nachrichten und um Grüße. | | Großmutter [Nr. 79] [[Franziska Kobler|Franziska "Fanny" Kobler]], "Höllbräuin" in der Stadt Salzburg und Besitzerin des Gasthauses [[Höllbräu]] (heute [[Hotel Altstadt Radisson Blu]]), wechselt über viele Jahre hinweg Briefe mit ihrer Enkelin Fanni. In diesen Briefen ist viel von "Gesundheit", "Tod im Kindbett" usw. die Rede. Das ist nicht zufällig und nicht nur allgemeines Gesprächstema der Zeit, sondern auf die besondere Beziehung beider Frauen zueinander zurückzuführen. Zumeist geht es jedoch (später) um Alltagsdinge, um familiäre Nachrichten und um Grüße. |
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| − | Nachstehend einige Beispiele aus der umfangreichen Korrespondenz, die hier im Salzburgwiki, aufgeteilt auf mehrerer Artikel (siehe Navigationsleiste am Ende dieses Artikels), nachzulesen ist. | + | Nachstehend einige Beispiele aus der umfangreichen Korrespondenz, die hier im SALZBURGWIKI, aufgeteilt auf mehrerer Artikel (siehe Navigationsleiste am Ende dieses Artikels), nachzulesen ist. |
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| | ==== Brief vom 19. April 1872 von Fanny Kobler an Fanni Spängler ==== | | ==== Brief vom 19. April 1872 von Fanny Kobler an Fanni Spängler ==== |
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| | == Eine weitere Auswahl an Kobler-Spängler-Briefen == | | == Eine weitere Auswahl an Kobler-Spängler-Briefen == |
| − | Diese Sammlung wurde von [[Benutzer:OttoChristianRupert|Otto Holzapfel]] aus Freiburg im Breisgau dem Salzburgwiki zur Verfügung gestellt. Ein großer Teil der übertragenen Originale wurde bereits Salzburgwiki zu treuen Händen übergeben. | + | Diese Sammlung wurde von [[Benutzer:OttoChristianRupert|Otto Holzapfel]] aus Freiburg im Breisgau dem SALZBURGWIKI zur Verfügung gestellt. Ein großer Teil der übertragenen Originale wurde bereits SALZBURGWIKI zu treuen Händen übergeben. |
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| | === Originale im "Familienarchiv" Otto Holzapfel === | | === Originale im "Familienarchiv" Otto Holzapfel === |
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| − | Diese Briefsammlung (und Aktenreste von [[1792]]) [[1821]] bis [[1938]] [weitergeführt, aber nicht im [[Salzburgwiki]], Briefe Holzapfel, ab [[1939]] und [[1945]] bis [[1970]]] ist chronologisch geordnet; sie stammt aus dem Nachlass Saska (Traudl Saska, geb. Holzapfel; * [[1917]]; † [[2001]] in Krems an der Donau; verh. Helmut Saska; * [[1911]]; † [[2002]]). Manche Zusätze aus dem "Familienarchiv" von Otto Holzapfel (Freiburg i. Br.) mit eigenen Dateien wurden hier belassen. Die noch nicht übertragenen Briefe, im Privatarchiv bündelweise "rot" verschnürt, sollen noch übertragen und im Salzburgwiki eingestellt werden (vergleiche Arbeitsdatei [[Benutzer:OttoChristianRupert/neue Briefe in Arbeit]]); auch die Übertragungen aus den "grün" verschnürten Bündeln (übertragene Briefe) könnten verbessert und ergänzt werden (in Arbeit). | + | Diese Briefsammlung (und Aktenreste von [[1792]]) [[1821]] bis [[1938]] [weitergeführt, aber nicht im [[SALZBURGWIKI]], Briefe Holzapfel, ab [[1939]] und [[1945]] bis [[1970]]] ist chronologisch geordnet; sie stammt aus dem Nachlass Saska (Traudl Saska, geb. Holzapfel; * [[1917]]; † [[2001]] in Krems an der Donau; verh. Helmut Saska; * [[1911]]; † [[2002]]). Manche Zusätze aus dem "Familienarchiv" von Otto Holzapfel (Freiburg i. Br.) mit eigenen Dateien wurden hier belassen. Die noch nicht übertragenen Briefe, im Privatarchiv bündelweise "rot" verschnürt, sollen noch übertragen und im SALZBURGWIKI eingestellt werden (vergleiche Arbeitsdatei [[Benutzer:OttoChristianRupert/neue Briefe in Arbeit]]); auch die Übertragungen aus den "grün" verschnürten Bündeln (übertragene Briefe) könnten verbessert und ergänzt werden (in Arbeit). |
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| | Weitere Briefe vor allem zwischen [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]] (* [[1839]] in der Stadt Salzburg; † [[1912]] in Krems) und seiner Ehefrau Franziska Maria Amalia Schlegel, "Fanni" (* [[1848]] in der Stadt Salzburg; † [[1905]] in Krems; die Tochter von [[Richard Franz Schlegel]] aus der ersten Ehe) = Sosa 19, von Antonia Spängler = Sosa 37, geb. [[Lürzer von Zechenthal]] an den Sohn, vom Bruder [[Otto Spängler]] = Sosa 18 a, sind noch nicht übertragen worden. – Zusammenfassendes über die Familien ist mit "'''#Name'''" markiert (im Anschluss an die Briefe). Vgl. auch: Originale der Sosa 8-Spängler-Briefe [übertragen] ca. 1903 bis 1937 in "weißer Schachtel Nr. 1" im Familienarchiv. | | Weitere Briefe vor allem zwischen [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]] (* [[1839]] in der Stadt Salzburg; † [[1912]] in Krems) und seiner Ehefrau Franziska Maria Amalia Schlegel, "Fanni" (* [[1848]] in der Stadt Salzburg; † [[1905]] in Krems; die Tochter von [[Richard Franz Schlegel]] aus der ersten Ehe) = Sosa 19, von Antonia Spängler = Sosa 37, geb. [[Lürzer von Zechenthal]] an den Sohn, vom Bruder [[Otto Spängler]] = Sosa 18 a, sind noch nicht übertragen worden. – Zusammenfassendes über die Familien ist mit "'''#Name'''" markiert (im Anschluss an die Briefe). Vgl. auch: Originale der Sosa 8-Spängler-Briefe [übertragen] ca. 1903 bis 1937 in "weißer Schachtel Nr. 1" im Familienarchiv. |
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| | Vgl. Otto Holzapfel, Rod: Familiengeschichte(n), [Privatdruck: Freiburg i. Br.] 1993, S. 12 f. (Spängler) und 28 f. (Lürzer von Zehendthal, Kobler, Schlegel) und darauf aufbauend das umfangreiche "Familienarchiv" in mehreren Dateien. - Zur Zählung: Der Verfasser ist "Nr. 2", sein Vater Rupert Holzapfel Nr. 4, der Großvater Rupert Holzapfel Nr. 8, dessen Frau Nr. 9 usw. Die geraden Zahlen ergeben direkte männliche Vorfahren, die entsprechenden ungeraden die Frauen dazu. Johann Spängler, 1627 in Taufers in Südtirol geboren, trägt so die Sosa-Nr. 576. Er ist Gastwirt in Sand in Taufers (heute das Hotel "Spanglerhof"). Später werden ein Mathias Spängler und ein Johannes Spängler als Kaufleute in Venedig genannt; Johannes Matthias Spängler, "mercator in Venetia", ist 1758 Taufpate von Franz Josef Spängler, dem Vater von [Nr. 36] Franz Xaver Spängler. Die Handelsstraße zwischen Salzburg und Venedig hat bereits mittelalterliche Tradition (vgl. Dopsch, 1996, S. 228). | | Vgl. Otto Holzapfel, Rod: Familiengeschichte(n), [Privatdruck: Freiburg i. Br.] 1993, S. 12 f. (Spängler) und 28 f. (Lürzer von Zehendthal, Kobler, Schlegel) und darauf aufbauend das umfangreiche "Familienarchiv" in mehreren Dateien. - Zur Zählung: Der Verfasser ist "Nr. 2", sein Vater Rupert Holzapfel Nr. 4, der Großvater Rupert Holzapfel Nr. 8, dessen Frau Nr. 9 usw. Die geraden Zahlen ergeben direkte männliche Vorfahren, die entsprechenden ungeraden die Frauen dazu. Johann Spängler, 1627 in Taufers in Südtirol geboren, trägt so die Sosa-Nr. 576. Er ist Gastwirt in Sand in Taufers (heute das Hotel "Spanglerhof"). Später werden ein Mathias Spängler und ein Johannes Spängler als Kaufleute in Venedig genannt; Johannes Matthias Spängler, "mercator in Venetia", ist 1758 Taufpate von Franz Josef Spängler, dem Vater von [Nr. 36] Franz Xaver Spängler. Die Handelsstraße zwischen Salzburg und Venedig hat bereits mittelalterliche Tradition (vgl. Dopsch, 1996, S. 228). |
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| − | Runde Klammern ( ) sind aus den Briefen mitübernommen; eckige Klammern [ ] enthalten meine Zusätze. / Schrägstrich bedeutet Zeilenwechsel oder Blattwechsel (nicht durchgehend markiert), manchmal (in diesem Zusammenhang) auch ‚Ersatz‘ für einen [fehlenden] Punkt. Durchstrichene Wörter und unterstrichene stehen so im Original, ebenso Kleindruck über einer Zeile. XX und XXX sind [für mich] unleserliche Stellen. – Natürlich wird eine derartige Datei nicht fehlerfrei sein; für entspr. Hinweise bin ich sehr dankbar. Aber ich bin zuversichtlich, dass die Briefe eine gute Quelle für die weitere Arbeit an Salzburgwiki.at darstellt. Mein Dank gilt für die Aufnahme in deren Obhut. | + | Runde Klammern ( ) sind aus den Briefen mitübernommen; eckige Klammern [ ] enthalten meine Zusätze. / Schrägstrich bedeutet Zeilenwechsel oder Blattwechsel (nicht durchgehend markiert), manchmal (in diesem Zusammenhang) auch ‚Ersatz‘ für einen [fehlenden] Punkt. Durchstrichene Wörter und unterstrichene stehen so im Original, ebenso Kleindruck über einer Zeile. XX und XXX sind [für mich] unleserliche Stellen. – Natürlich wird eine derartige Datei nicht fehlerfrei sein; für entspr. Hinweise bin ich sehr dankbar. Aber ich bin zuversichtlich, dass die Briefe eine gute Quelle für die weitere Arbeit an SALZBURGWIKI.at darstellt. Mein Dank gilt für die Aufnahme in deren Obhut. |
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| | Freiburg i. Br., Dezember 2020 / Otto Holzapfel. | | Freiburg i. Br., Dezember 2020 / Otto Holzapfel. |