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Neumayr erläutert in diesem Beitrag den aktuellen Forschungsstand, der einige Fragen etwa nach einem von [[Karl Heinrich Waggerl]] erwähnten “Tantum ergo” oder einer Festmesse offen lässt, und präsentiert ein geistliches Lied “Das Glück eines guten Gewissens” mit 16 Strophen von [[Christian Fürchtegott Gellert]], dessen Komposition Joseph Mohr zugeschrieben wird: “Die Frage nach einer Kompositionstätigkeit des Dichters von ‘Stille Nacht! Heilige Nacht!’ muss daher solange offen bleiben, bis weitere Quellen ans Licht kommen.”
 
Neumayr erläutert in diesem Beitrag den aktuellen Forschungsstand, der einige Fragen etwa nach einem von [[Karl Heinrich Waggerl]] erwähnten “Tantum ergo” oder einer Festmesse offen lässt, und präsentiert ein geistliches Lied “Das Glück eines guten Gewissens” mit 16 Strophen von [[Christian Fürchtegott Gellert]], dessen Komposition Joseph Mohr zugeschrieben wird: “Die Frage nach einer Kompositionstätigkeit des Dichters von ‘Stille Nacht! Heilige Nacht!’ muss daher solange offen bleiben, bis weitere Quellen ans Licht kommen.”
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Diese Quelle wurde 1995 in Salzburg gefunden:
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Auf der Rückseite eines Hochzeitsfotos wurde ein eigenhändig von Joseph Mohr geschriebenes Dokument aufgefunden . Dieses Autograph wurde vom Salzburger Museumsverein gekauft und dem Salzburg Museum zur Verfügung gestellt. Nach genauer wissenschaftlicher Untersuchung konnte es auf die Zeit um 1823 datiert werden.
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Abgesehen davon, dass dieses Schriftstück somit das älteste Dokument der Entstehungsgeschichte für das Stille-Nacht-Lied darstellt, ergaben sich zwei wichtige Erkenntnisse.
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Links unten befindet sich der Hinweis: Text von Joseph Mohr mpia Coadjutor 1816 ( mpia = Abkürzung für manu propria dt. aus eigener Hand ) Im Jahr 1816 war J. Mohr als Hilfspriester ( Coadjutor ) im Heimatort seines Vaters, in Mariapfarr im Lungau. Dies bedeutet auch, dass J. Mohr den Text bereits 2 Jahre vor der Uraufführung in Oberndorf in Mariapfarr geschrieben hat!
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Rechts oben befindet sich der Hinweis: Melodie von Fr. Xav. Gruber. Durch diesen Hinweis ist seither F. X. Gruber unzweifelhaft als Komponist für die Melodie zu bezeichnen.
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Diese beiden Hinweise ergänzen bzw. bestätigen auch die Angaben von F. X. Gruber in seiner 1854 verfassten "Authentischen Veranlassung".
    
==Weblinks==
 
==Weblinks==
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