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Seit dem Auffinden des Autographs aus der Hand von Joseph Mohr sind sowohl die Textdichtung durch Joseph Mohr als auch die Komposition der Melodie durch F. X. Gruber wissenschaftlich anerkannt!
 
Seit dem Auffinden des Autographs aus der Hand von Joseph Mohr sind sowohl die Textdichtung durch Joseph Mohr als auch die Komposition der Melodie durch F. X. Gruber wissenschaftlich anerkannt!
 
==== Versetzungen ====
 
==== Versetzungen ====
Dennoch gab das Wesen des jungen Priesters in Oberndorf bald Anlass zu Beschwerden seines Vorgesetzten an das Konsistorium in Salzburg. Deshalb suchte Mohr um Versetzung an und wurde zum Koadjutor an der Pfarre St. Nikolaus bestellt. Die weiteren zahlreichen Stationen seines Lebensweges, die ihn u. a. nach [[Bad Vigaun|Vigaun]] (1820/21), [[Kuchl]], [[Golling]], [[Hintersee]] [[Joseph Mohr in Hof bei Salzburg|Hof]] und eine Reihe weiterer Pfarren im [[Salzburg (Bundesland)|Salzburger Land]] brachten, waren der Laufbahn eines Geistlichen seiner Zeit entsprechend.  
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Dennoch gab das Wesen des jungen Priesters in Oberndorf bald Anlass zu Beschwerden seines Vorgesetzten an das Konsistorium in Salzburg. Deshalb suchte Mohr um Versetzung an und wurde zum Koadjutor an der Pfarre St. Nikolaus bestellt. Die weiteren zahlreichen Stationen seines Lebensweges, die ihn u. a. nach [[Bad Vigaun|Vigaun]] (1820/1821), [[Kuchl]], [[Golling]], [[Hintersee]] [[Joseph Mohr in Hof bei Salzburg|Hof]] und eine Reihe weiterer Pfarren im [[Salzburg (Bundesland)|Salzburger Land]] brachten, waren der Laufbahn eines Geistlichen seiner Zeit entsprechend.  
    
===== Wagrain =====
 
===== Wagrain =====
In Wagrain wohnte er am längsten und arbeitete am nachhaltigsten, er wirkte als Vikar elf Jahre lang  bis zu seinem Tod in Wagrain. Im Pfarrarchiv befinden sich originale Schriften. Der Bau eines Schulhauses ging auf seine Initiative zurück. Bereits  in seinem ersten Winter in Wagrain, 1837/38, sammelten die Wagrainer  dafür Baumaterial. Der Neubau erfolgte im Sommer und im November 1838  konnte die Schule eingeweiht werden. Er führte das so genannte Schulgeld  (Aversum) ein, welches auch den Kindern armer Familien den Schulbesuch  ermöglichte. Für den Kauf einer neuen Feuerwehrspritze schenkte er den  Wagrainern 40 Gulden – das entsprach damals dem Wert einer guten Kuh. Mohr kümmerte sich auch um den Aufbau der Armenpflege. Er bekämpfte vor  allem die Härten des "Einlegerwesens". Dieses sah vor, dass Arme und  Alte, die keinen einigen Besitz hatten (Dienstboten, Mägde usw.) an  ihrem Lebensabend von Bauernhof zu Bauernhof wanderten und jeweils für  gewisse Zeit verpflegt wurden. Am 4. Dezember 1848 verstarb Joseph Mohr  in Wagrain an den Folgen einer Lungenlähmung.
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In Wagrain wohnte er am längsten und arbeitete am nachhaltigsten, er wirkte als Vikar elf Jahre lang  bis zu seinem Tod in Wagrain. Im Pfarrarchiv befinden sich originale Schriften. Der Bau eines Schulhauses ging auf seine Initiative zurück. Bereits  in seinem ersten Winter in Wagrain, 1837/1838, sammelten die Wagrainer  dafür Baumaterial. Der Neubau erfolgte im Sommer und im November 1838  konnte die Schule eingeweiht werden. Er führte das so genannte Schulgeld  (Aversum) ein, welches auch den Kindern armer Familien den Schulbesuch  ermöglichte. Für den Kauf einer neuen Feuerwehrspritze schenkte er den  Wagrainern 40 Gulden – das entsprach damals dem Wert einer guten Kuh. Mohr kümmerte sich auch um den Aufbau der Armenpflege. Er bekämpfte vor  allem die Härten des "Einlegerwesens". Dieses sah vor, dass Arme und  Alte, die keinen einigen Besitz hatten (Dienstboten, Mägde usw.) an  ihrem Lebensabend von Bauernhof zu Bauernhof wanderten und jeweils für  gewisse Zeit verpflegt wurden. Am 4. Dezember 1848 verstarb Joseph Mohr  in Wagrain an den Folgen einer Lungenlähmung.
    
== War Mohr auch Komponist? ==
 
== War Mohr auch Komponist? ==

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