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| | Die Wolle des Alpinen Steinschafes weist Fliesfarben von meliert bis zu silbergrau und anthrazitfarben auf, die sie in Kombination mit ihrer Spinnbarkeit, ihren Filzeigenschaften und der Farbaufnahmefähigkeit zu den besten unter den Wolltypen der Generhaltungsrassen machen. | | Die Wolle des Alpinen Steinschafes weist Fliesfarben von meliert bis zu silbergrau und anthrazitfarben auf, die sie in Kombination mit ihrer Spinnbarkeit, ihren Filzeigenschaften und der Farbaufnahmefähigkeit zu den besten unter den Wolltypen der Generhaltungsrassen machen. |
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| − | ==Zusammenfassung== | + | =====Zusammenfassung===== |
| | Aus den Erfahrungsberichten der Züchter wie dem Spartenbetreuer Günter Jaritz aus [[Unken]] im [[Mitterpinzgau]] ist zusammenfassend zu entnehmen, dass das Alpine Steinschaf durch seine Widerstandsfähigkeit, seine Anspruchslosigkeit, seine hohe Fruchtbarkeit und seine problemlose Ablammung besticht. Es eignet sich in den Hochlagen inneralpiner Gebiete mit rauer Witterung zur Dreifachnutzung Milch – Wolle – Fleisch, wobei seine lang gescheitelte grobe Mischwolle gepaart mit überdurchschnittlich viel Wollfett ein Durchfeuchten bei Regen und Schnee verhindert. | | Aus den Erfahrungsberichten der Züchter wie dem Spartenbetreuer Günter Jaritz aus [[Unken]] im [[Mitterpinzgau]] ist zusammenfassend zu entnehmen, dass das Alpine Steinschaf durch seine Widerstandsfähigkeit, seine Anspruchslosigkeit, seine hohe Fruchtbarkeit und seine problemlose Ablammung besticht. Es eignet sich in den Hochlagen inneralpiner Gebiete mit rauer Witterung zur Dreifachnutzung Milch – Wolle – Fleisch, wobei seine lang gescheitelte grobe Mischwolle gepaart mit überdurchschnittlich viel Wollfett ein Durchfeuchten bei Regen und Schnee verhindert. |
| | Leo Ammerer aus [[Saalfelden]] ist Zuchtwart für die Rasse Alpines Steinschaf. Er schätzt die Standorttreue des Schafes bei der Alpung und dass es nach dem Almsommer wohlgenährt auf den Heimhof kommt. | | Leo Ammerer aus [[Saalfelden]] ist Zuchtwart für die Rasse Alpines Steinschaf. Er schätzt die Standorttreue des Schafes bei der Alpung und dass es nach dem Almsommer wohlgenährt auf den Heimhof kommt. |
| | Irmgard Herbst, Aschlbäuerin aus Unken, lobt die überdurchschnittliche Verfilzungsfähigkeit der Wolle. | | Irmgard Herbst, Aschlbäuerin aus Unken, lobt die überdurchschnittliche Verfilzungsfähigkeit der Wolle. |
| | Rupert Hasenauer, Hasenaubauer in [[Hinterglemm]] schwärmt von der Festigkeit, Feinfasrigkeit und dem guten Geschmack des Fleisches. | | Rupert Hasenauer, Hasenaubauer in [[Hinterglemm]] schwärmt von der Festigkeit, Feinfasrigkeit und dem guten Geschmack des Fleisches. |
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| | ==Eignung und Haltung== | | ==Eignung und Haltung== |
| | Das Alpine Steinschaf gilt als „zutraulicher Allrounder für Neueinsteiger“, das auch in kleinen Beständen gehalten werden kann. Es hat einen breiten Einsatzbereich und kann sowohl in der [[Pferch|Koppel]] als auch in der [[Almwirtschaft]] im Hochgebirge gehalten werden. Es verfügt über eine hohe Unempfindlichkeit gegenüber Verwurmung und empfiehlt sich aufgrund seiner oben erwähnten guten Eigenschaften, sowie der ausgeprägten Mutterinstinkte auch für Gebrauchskreuzungen mit Fleischrassen. | | Das Alpine Steinschaf gilt als „zutraulicher Allrounder für Neueinsteiger“, das auch in kleinen Beständen gehalten werden kann. Es hat einen breiten Einsatzbereich und kann sowohl in der [[Pferch|Koppel]] als auch in der [[Almwirtschaft]] im Hochgebirge gehalten werden. Es verfügt über eine hohe Unempfindlichkeit gegenüber Verwurmung und empfiehlt sich aufgrund seiner oben erwähnten guten Eigenschaften, sowie der ausgeprägten Mutterinstinkte auch für Gebrauchskreuzungen mit Fleischrassen. |