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== Die verschiedenen Projekte ==
 
== Die verschiedenen Projekte ==
 
=== 1. Projekt: Lokalbahn von Saalfelden nach Lofer ===
 
=== 1. Projekt: Lokalbahn von Saalfelden nach Lofer ===
In einer anonymen Veröffentlichung liest man<ref>Siehe Einzelnachweis 1</ref>, dass die seit Beginn der [[1890er]]-Jahre vorhandenen Bestrebungen zur Herstellung einer Lokalbahn in das mittlere [[Saalachtal]] am [[9. März]] [[1898]] eine konkrete Gestalt gewannen, als der Baurat Alexander Werner aus Wien zusammen mit dem Bauingenieur Ernst Angermeyer<ref>Der Bauingenieur wird auf Seite 2 dieser Veröffentlichung als "Angermayer" bezeichnet</ref> aus Salzburg eine Bewilligung zur Vornahme technischer Vorarbeiten für eine normalspurige Lokalbahn von Saalfelden über [[Frohnwies (Weißbach bei Lofer)|Frohnwies]] nach Lofer erteilt wurde.<ref>ebd., S. 1</ref> Das Projekt wurde sowohl von der [[Handels- und Gewerbekammer für das Herzogtum Salzburg|Handels- und Gewerbekammer]] für das [[Herzogtum Salzburg]] und die [[Salzburger Landesregierung]] befürwortet, da die Erreichbarkeit des an Naturschönheiten und Bodenschätzen reiche Saalachtal wegen der mangelhaften Straßenverbindung dringend verbessert werden musste.<ref>ebd.</ref>
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In einer anonymen Veröffentlichung liest man<ref>Siehe Einzelnachweis 3</ref>, dass die seit Beginn der [[1890er]]-Jahre vorhandenen Bestrebungen zur Herstellung einer Lokalbahn in das mittlere [[Saalachtal]] am [[9. März]] [[1898]] eine konkrete Gestalt gewannen, als der Baurat Alexander Werner aus Wien zusammen mit dem Bauingenieur Ernst Angermeyer<ref>Der Bauingenieur wird auf Seite 2 dieser Veröffentlichung als "Angermayer" bezeichnet</ref> aus Salzburg eine Bewilligung zur Vornahme technischer Vorarbeiten für eine normalspurige Lokalbahn von Saalfelden über [[Frohnwies (Weißbach bei Lofer)|Frohnwies]] nach Lofer erteilt wurde.<ref>ebd., S. 1</ref> Das Projekt wurde sowohl von der [[Handels- und Gewerbekammer für das Herzogtum Salzburg|Handels- und Gewerbekammer]] für das [[Herzogtum Salzburg]] und die [[Salzburger Landesregierung]] befürwortet, da die Erreichbarkeit des an Naturschönheiten und Bodenschätzen reiche Saalachtal wegen der mangelhaften Straßenverbindung dringend verbessert werden musste.<ref>ebd.</ref>
 
Im Mai 1898 beantragte die Landesregierung die Herstellung einer normalspurigen Lokalbahn von Saalfelden nach Lofer und begründete dies mit einer damit zu erreichenden engeren Bindung des sehr an Bayern orientierten Landesteils ans Land Salzburg, mit einer damit verbundenen Erleichterung der Administration.<ref>ebd., S. 1f</ref> Das Ministerium begrüßte vorerst das Vorhaben und empfahl die Bildung eines Aktionskomitees zur Durchführung der technischen Vorarbeiten, zur Aufstellung eines Kostenvoranschlags und zur Beschaffung von Daten über die Rentabilität des Vorhabens. Dieses Komitee wurde auch bald darauf gegründet. In dieser Zeit entstand auch eine Bewegung zugunsten der Herstellung einer Eisenbahnverbindung von Reichenhall über Lofer nach St. Johann in Tirol, deren Existenz dem Ministerium zu Ohren kam. Am [[6. November]] 1898 fasste das Aktionskomitee den folgenschweren Beschluss, sich mit dem anderen Aktionskomitee ins Einvernehmen zu setzen und beide Projekte als untrennbares Ganzes anzusehen und auf den gleichzeitigen Ausbau beider Linien hinzuarbeiten. Erkundungen des Ministeriums führten jedoch zum Ergebnis, dass eine Bahnstrecke zwischen Reichenhall und St. Johann i. T. auf die bestehende Staatsbahnstrecke Salzburg - Bischofshofen - St. Johann i. T. einen enorm ungünstigen Einfluss nehmen würde, ohne selbst eine volle Gewähr für eine ausreichende Rentabilität zu bieten.<ref>ebd., S. 2</ref>
 
Im Mai 1898 beantragte die Landesregierung die Herstellung einer normalspurigen Lokalbahn von Saalfelden nach Lofer und begründete dies mit einer damit zu erreichenden engeren Bindung des sehr an Bayern orientierten Landesteils ans Land Salzburg, mit einer damit verbundenen Erleichterung der Administration.<ref>ebd., S. 1f</ref> Das Ministerium begrüßte vorerst das Vorhaben und empfahl die Bildung eines Aktionskomitees zur Durchführung der technischen Vorarbeiten, zur Aufstellung eines Kostenvoranschlags und zur Beschaffung von Daten über die Rentabilität des Vorhabens. Dieses Komitee wurde auch bald darauf gegründet. In dieser Zeit entstand auch eine Bewegung zugunsten der Herstellung einer Eisenbahnverbindung von Reichenhall über Lofer nach St. Johann in Tirol, deren Existenz dem Ministerium zu Ohren kam. Am [[6. November]] 1898 fasste das Aktionskomitee den folgenschweren Beschluss, sich mit dem anderen Aktionskomitee ins Einvernehmen zu setzen und beide Projekte als untrennbares Ganzes anzusehen und auf den gleichzeitigen Ausbau beider Linien hinzuarbeiten. Erkundungen des Ministeriums führten jedoch zum Ergebnis, dass eine Bahnstrecke zwischen Reichenhall und St. Johann i. T. auf die bestehende Staatsbahnstrecke Salzburg - Bischofshofen - St. Johann i. T. einen enorm ungünstigen Einfluss nehmen würde, ohne selbst eine volle Gewähr für eine ausreichende Rentabilität zu bieten.<ref>ebd., S. 2</ref>
  

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