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| | * Vorkehrungen bei Erlöschung von Wasserbenutzungsrechten | | * Vorkehrungen bei Erlöschung von Wasserbenutzungsrechten |
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| − | Der Leitfaden soll eine bundesweit einheitliche Orientierung für Behörden, Sachverständige, Planer und Betreiber für das wasserrechtliche Behördenverfahren von Beschneiungsanlagen geben, ohne der Einzelfallprüfung vorzugreifen. Dabei soll Planungssicherheit bei Neubewilligungen und bevorstehenden Wiederverleihungen hergestellt werden. | + | Der Leitfaden soll eine bundesweit einheitliche Orientierung für Behörden, Sachverständige, Planer und Betreiber für das wasserrechtliche Behördenverfahren von Beschneiungsanlagen geben, ohne der Einzelfallprüfung vorzugreifen. Dabei soll Planungssicherheit bei Neubewilligungen und bevorstehenden Wiederverleihungen hergestellt werden<ref>Bezug: Land Salzburg, Wasserwirtschaft [http://www.salzburg.gv.at/leitfaden_beschneiungsanlagen.htm Leitfaden Beschneiungsanlagen]</ref>. |
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| − | '''Bezug: Land Salzburg, Wasserwirtschaft''' http://www.salzburg.gv.at/leitfaden_beschneiungsanlagen.htm
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| | ==Arten== | | ==Arten== |
| | ===Schneekanonen=== | | ===Schneekanonen=== |
| | ====Allgemeines==== | | ====Allgemeines==== |
| − | Rund 2.500 Schneekanonen stehen im Winter [[2009]]/[[2010|10]] für die etwa 7.000 Hektar Skipisten im [[Bundesland Salzburg]] zur Verfügung. Von dieser Fläche können bereits rund 70 Prozent künstlich beschneit werden. In jenen 53 kleineren und größeren Salzburger Skigebieten, in denen Schneekanonen zum Einsatz kommen, geht der Beschneiungsgrad sogar bis zu 80 Prozent, auf der [[Schmittenhöhe]] bei [[Zell am See]] ab dem Winter 2009/10 sogar 100 Prozent der Skipisten. | + | Rund 2.500 Schneekanonen stehen im Winter [[2009]]/[[2010|10]] für die etwa 7 000 Hektar Skipisten im [[Bundesland Salzburg]] zur Verfügung. Von dieser Fläche können bereits rund 70 Prozent künstlich beschneit werden. In jenen 53 kleineren und größeren Salzburger Skigebieten, in denen Schneekanonen zum Einsatz kommen, geht der Beschneiungsgrad sogar bis zu 80 Prozent, auf der [[Schmittenhöhe]] bei [[Zell am See]] ab dem Winter 2009/10 sogar 100 Prozent der Skipisten. |
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| | ====Technik==== | | ====Technik==== |
| − | Für den Betrieb dieser rund 2.500 Schneekanonen im Bundesland ist ein Strom- und Wasserbedarf in der Größenordnung notwendig, mit der eine Kleinstadt versorgt werden könnte. Zur Wasserbeschaffung wurden und werden riesige [[Speicherteich]]e im Gipfelbereich des jeweiligen Skigebiets angelegt. Die Fassungsvermögen dieser Sammelbecken reichen von 10.000 bis zu 500.000 Kubikmeter. Insgesamt 108 derartiger Sammelbecken gibt es 2009 im Land Salzburg, deren größtes jenes in [[Zauchensee]] mit 450.000 Kubikmetern Nutzinhalt ist. | + | Für den Betrieb dieser rund 2.500 Schneekanonen im Bundesland ist ein Strom- und Wasserbedarf in der Größenordnung notwendig, mit der eine Kleinstadt versorgt werden könnte. Zur Wasserbeschaffung wurden und werden riesige [[Speicherteich]]e im Gipfelbereich des jeweiligen Skigebiets angelegt. Die Fassungsvermögen dieser Sammelbecken reichen von 10 000 bis zu 500 000 Kubikmeter. Insgesamt 108 derartiger Sammelbecken gibt es 2009 im Land Salzburg, deren größtes jenes in [[Zauchensee]] mit 450 000 Kubikmetern Nutzinhalt ist. |
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| | Das [[Wasser]] aus diesen Speicherteichen muss in Kühltürmen dann auf zwei bis drei Grad heruntergekühlt werden, bevor es durch Leitungen zu den einzelnen Geräten gepumpt werden kann. | | Das [[Wasser]] aus diesen Speicherteichen muss in Kühltürmen dann auf zwei bis drei Grad heruntergekühlt werden, bevor es durch Leitungen zu den einzelnen Geräten gepumpt werden kann. |