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''Die Elise, dermalen Frau v Scherer in München die beßte Freundin der Fammil[i]e Duregger war zum Sterben kranck, befindet sich aber wider beßer. Mir geht es Gottlob gut, ich gehe fleißig auß was mir recht gut bekömmt. Bey der Späth fürchten wir geht es für die'' [kleksig:] ''Rudonfer [?] nicht sehr gut auß indem sie es nicht so gemacht hat, das die Lotti nun den Nutzgenuß hätte, so werden die Gläubiger darum langen [?] sie ist oft sehr verzagt, weil er auch so kräncklicht ist, das er sich wenig verdienen kann. Der Hof wurde denen Verwan[d]ten von ihr gemacht'' [vermacht, Anm.] '', sie müßen ihr bey Lebzeiten 3 Theil von dem Ertrag geben. Lebt recht wohl meine lieben – mit Tausend küßen Eure Euch treu liebende Mutter Spángler.'' / [vierte Seite, Brief zweimal geknickt, im mittleren Teil einige Zahlenkolonnen und:] ''Aan meine lieben in Mödling.'' [auf dem dritten Teil:] ''Ich habe vergeßen Euch zu schreiben das den Lürzer seine Frau nun in gesegneten Umständen ist; sie sind beyde auf 14 Tage in die Fusch [?] gegangen, und nun ist sie ganz glücklich und ebenso er, Ihr müßt schon auch im nächsten Jahr ein gleiches thun. Gott gebe'' [längerer Strich] ''seinen Heil Segen''
 
''Die Elise, dermalen Frau v Scherer in München die beßte Freundin der Fammil[i]e Duregger war zum Sterben kranck, befindet sich aber wider beßer. Mir geht es Gottlob gut, ich gehe fleißig auß was mir recht gut bekömmt. Bey der Späth fürchten wir geht es für die'' [kleksig:] ''Rudonfer [?] nicht sehr gut auß indem sie es nicht so gemacht hat, das die Lotti nun den Nutzgenuß hätte, so werden die Gläubiger darum langen [?] sie ist oft sehr verzagt, weil er auch so kräncklicht ist, das er sich wenig verdienen kann. Der Hof wurde denen Verwan[d]ten von ihr gemacht'' [vermacht, Anm.] '', sie müßen ihr bey Lebzeiten 3 Theil von dem Ertrag geben. Lebt recht wohl meine lieben – mit Tausend küßen Eure Euch treu liebende Mutter Spángler.'' / [vierte Seite, Brief zweimal geknickt, im mittleren Teil einige Zahlenkolonnen und:] ''Aan meine lieben in Mödling.'' [auf dem dritten Teil:] ''Ich habe vergeßen Euch zu schreiben das den Lürzer seine Frau nun in gesegneten Umständen ist; sie sind beyde auf 14 Tage in die Fusch [?] gegangen, und nun ist sie ganz glücklich und ebenso er, Ihr müßt schon auch im nächsten Jahr ein gleiches thun. Gott gebe'' [längerer Strich] ''seinen Heil Segen''
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==== Correspondenz-Karte vom 3. November 1874 an Spängler, Mödling ====
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Postkarte, gestempelt "Wien 3.11.74" an "Hochwohlgeboren Herrn Dr Franz Spängler // kk Landesgerichtsadjunct derzeit noch in Mödling" [Stempel:] "Mödling" …; // = neue Zeile:<br />
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''Wien 3 Nov 1874 // Spängler Franzl, Spängler Franzl, // Dir gilt dieses Glückwunschgstanzl // Denn du kommst nach Wien zurück // Für das Amt ein großes Glück'' [nicht weiter übertragen]; Unterschriften unleserlich. [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]] kommt im November an das Landesgericht nach Wien.
 
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