Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
44 Bytes hinzugefügt ,  10:08, 6. Feb. 2024
Zeile 4: Zeile 4:     
== Geografie ==  
 
== Geografie ==  
Der [[Salzachgletscher]] schürfte während der letzten Eiszeit den Untergrund zu einem breiten Trogtal aus. Dieser Gletscher besaß wahrscheinlich bei [[Golling an der Salzach]] eine Mächtigkeit von etwa 1 400 Meter und in der Stadt Salzburg noch von mehr als 600 Meter. Dieser gewaltige Gletscher verfrachtet auch große Mengen an Schottergesteinen und  
+
Der [[Salzachgletscher]] schürfte während der letzten Eiszeit den Untergrund zu einem breiten Trogtal aus. Dieser Gletscher besaß wahrscheinlich bei [[Golling an der Salzach]] eine Mächtigkeit von etwa 1 400 Meter und in der Stadt Salzburg noch von mehr als 600 Meter. Dieser gewaltige Gletscher verfrachtet auch große Mengen an Schottergesteinen, er schürfte dabei ein großes Becken aus und lagerte am Gletscherrand zudem Schottermaterial als Endmoränen in wallförmigen Hügeln ab. Der Salzburger See füllte die bereits eisfreien übertieften Becken des [[Waging am See|Waging]]er-, [[Tittmoning]]er-, Ibmer- und [[Oichten]]-Zweiggletschers des [[Salzachgletscher]]s und reichte bis zu den hochglazialen Würm-Endmoränen des Salzachgletschers bei [[Raitenhaslach]] im Norden.   
lagerte sie nicht nur als Grundmoränen, sondern am Gletscherrand auch als Endmoränen ab. Der Salzburger See füllte die bereits eisfreien übertieften Becken des [[Waging am See|Waging]]er-, [[Tittmoning]]er-, Ibmer- und [[Oichten]]-Zweiggletschers des [[Salzachgletscher]]s und reichte bis zu den hochglazialen Würm-Endmoränen des Salzachgletschers bei [[Raitenhaslach]] im Norden.   
      
Dieser Salzburger See war von Gletscherwasser durchströmt und daher kalt und trüb. Er war aufgrund seiner Randlage am Salzachgletscher ein klassischer Eissee. Es gab daher kaum Leben im Wasser, nicht einmal einfache Kieselalgen wurden hier bisher gefunden. Zusammen mit weiteren Seitenbächen wie die [[Fischach]], [[Oberalm (Gewässer)|Oberalm]], [[Tauglbach|Taugl]], dem [[Torrener Bach]], der [[Königsseeache]] sowie der [[Saalach]] und der Sur schütteten sie den heutigen bis etwa 200 m mächtigen schräggeschichteten Schotter- Sand- und Tonuntergrund des Salzburger Sees auf.
 
Dieser Salzburger See war von Gletscherwasser durchströmt und daher kalt und trüb. Er war aufgrund seiner Randlage am Salzachgletscher ein klassischer Eissee. Es gab daher kaum Leben im Wasser, nicht einmal einfache Kieselalgen wurden hier bisher gefunden. Zusammen mit weiteren Seitenbächen wie die [[Fischach]], [[Oberalm (Gewässer)|Oberalm]], [[Tauglbach|Taugl]], dem [[Torrener Bach]], der [[Königsseeache]] sowie der [[Saalach]] und der Sur schütteten sie den heutigen bis etwa 200 m mächtigen schräggeschichteten Schotter- Sand- und Tonuntergrund des Salzburger Sees auf.
16.179

Bearbeitungen

Navigationsmenü