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| | [[Datei:Pfarrkirche St. Gilgen.jpg|thumb|Pfarrkirche St. Gilgen, Ansicht vom Dorfplatz aus]] | | [[Datei:Pfarrkirche St. Gilgen.jpg|thumb|Pfarrkirche St. Gilgen, Ansicht vom Dorfplatz aus]] |
| − | Die '''Pfarrkirche zum hl. Ägidius''' ist die Pfarrkirche der in der [[Flachgau]]er Gemeinde [[St. Gilgen]] gelegenen im [[Salzkammergut]] gelegenen [[Pfarre St. Gilgen]]. Sie zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in St. Gilgen|denkmalgeschützten Objekten]] in der Gemeinde. | + | Die '''Pfarrkirche zum hl. Ägidius''' ist die Pfarrkirche der [[Flachgau]]er [[Pfarre St. Gilgen]]. Sie zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in St. Gilgen|denkmalgeschützten Objekten]] der Gemeinde [[St. Gilgen]]. |
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| | == Allgemeines == | | == Allgemeines == |
| − | Das [[Patrozinium]] wird am [[1. September]], ''zu Ägidi'', am Gedenktag an den ''hl. Ägidius von St. Gilles'',<ref>Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84gidius_von_St._Gilles], aufgerufen am 20. Oktober 2015</ref> begangen.<ref>''Personalstand der Welt- und Ordens-Geistlichkeit der Erzdiözese Salzburg für das Jahr 1957'' ([[Schematismus (Organisation)|Schematismus]] 1957), hg. vom Erzbischöflichen Ordinariat Salzburg 1957, S. 279.</ref> | + | Das [[Patrozinium]] wird am [[1. September]], ''zu Ägidi'', am Gedenktag des ''hl. Ägidius von St. Gilles'',<ref>Wikipedia: [https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84gidius_von_St._Gilles Ägidius von St. Gilles], aufgerufen am 20. Oktober 2015</ref> begangen.<ref>''Personalstand der Welt- und Ordens-Geistlichkeit der Erzdiözese Salzburg für das Jahr 1957'' (Schematismus 1957), hg. vom Erzbischöflichen Ordinariat Salzburg 1957, S. 279.</ref> |
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| | == Geschichte == | | == Geschichte == |
| − | Die um 1300 erbaute [[Gotik|gotische]] Kirche trug einen spitzen Turm. Sie wurde 1767–1769 komplett umgestaltet und erweitert. Die Deckengemälde von Meister [[Josef Beer]] (1770) zeigen die Aufnahme des Kirchenpatrons in den Himmel. | + | Die um 1300 erbaute [[Gotik|gotische]] Kirche trug einen spitzen Turm. Sie wurde in den Jahren [[1767]] bis [[1769]] umfassend umgestaltet und erweitert. Die vom Meister [[Josef Beer]] im Jahr [[1770]] geschaffenen Deckengemälde zeigen die Aufnahme des Kirchenpatrons in den Himmel. |
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| − | Von [[Paul Troger]] stammen die Bilder auf den Seitenaltären. Im gotischen Vorraum der Pfarrkirche und an den Friedhofsmauern befinden sich Wandgrabmäler aus den Jahren [[1587]] und [[1640]] sowie aus dem [[18. Jahrhundert]], die Friedhofskapelle wurde [[1776]] mit Malereien ausgestatten, die Sterblichkeit und Tod thematisieren. | + | Von [[Paul Troger]] stammen die Bilder auf den Seitenaltären. Im gotischen Vorraum der Pfarrkirche und an den Friedhofsmauern befinden sich Wandgrabmäler aus den Jahren [[1587]] und [[1640]] sowie aus dem [[18. Jahrhundert]]. Die Friedhofskapelle wurde [[1776]] mit Malereien ausgestattet, die Sterblichkeit und Tod thematisieren. |
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| | == Orgel == | | == Orgel == |
| | [[Datei:Rieger-Orgel, St. Gilgen 1991.jpg|mini|Rieger-Orgel von 1991]] | | [[Datei:Rieger-Orgel, St. Gilgen 1991.jpg|mini|Rieger-Orgel von 1991]] |
| − | Der Mittelteil des Gehäuses der Orgel stammt von [[Ludwig Mooser]], der 1841 eine neue Orgel errichtet hatte. Diese wurde 1913 von Hans Mertel durch zwei Seitenfelder erweitert.<ref>Roman Schmeißner: ''Die Geschichte der Orgelkunst am Beispiel des Dekanats Thalgau''. Diplomarbeit Pädagogische Hochschule Salzburg 1982, S. 48.</ref> 1937/1938 baute die Firma [[Max Dreher|Dreher & Flamm]] ein neues Werk ein. Im Jahr 1991 schuf die Firma Rieger Orgelbau eine dreimanualige Orgel, wobei die Musikempore entfernt, und das erhöhte Orgelgehäuse auf der ehemaligen Betempore zu stehen kam. Zudem erhielt sie ein Rückpositiv. Das Instrument hat 31 Register auf drei Manualwerken und Pedal.<ref>''[http://www.orgelsite.nl/kerken33/gilgen.htm St. Gilgen: Disposition.]'' orgelsite.nl.</ref> | + | Der Mittelteil des Gehäuses der Orgel stammt von [[Ludwig Mooser]], der 1841 eine neue Orgel errichtet hatte. Diese wurde 1913 von Hans Mertel durch zwei Seitenfelder erweitert.<ref>[[Roman Schmeißner|Schmeißner, Roman]]: ''Die Geschichte der Orgelkunst am Beispiel des Dekanats Thalgau''. Diplomarbeit Pädagogische Hochschule Salzburg 1982, S. 48.</ref> 1937/1938 baute die Firma [[Max Dreher|Dreher & Flamm]] ein neues Werk ein. Im Jahr 1991 schuf die Firma Rieger Orgelbau eine dreimanualige Orgel, wobei die Musikempore entfernt wurde und das erhöhte Orgelgehäuse auf der ehemaligen Betempore zu stehen kam. Zudem erhielt die Orgel ein Rückpositiv. Das Instrument hat 31 Register auf drei Manualwerken und Pedal.<ref>''[http://www.orgelsite.nl/kerken33/gilgen.htm orgelsite.nl, St. Gilgen: Disposition]''.</ref> |
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