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Ab [[1908]] betrieb [[Bernhard Girstenbrey]] im Hotel Pitter das kinematographische Theater "Elektra", also ein "Urkino".
 
Ab [[1908]] betrieb [[Bernhard Girstenbrey]] im Hotel Pitter das kinematographische Theater "Elektra", also ein "Urkino".
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[[1914]] übernahm [[Jean Peyerl]] das Hotel samt [[Pitterkeller|Salzburger Volkskeller]]. Zur Einweihung des Mozarteums war für den Sommer 1914 ein großes Musikfest geplant. Gäste aus aller Welt hatten sich angesagt und Zimmer im Hotel Pitter reservieren lassen. Doch das Treffen der illustren Gesellschaft fand nicht statt. Der Ausbruch des [[Ersten Weltkrieg]]s machte das Treffen zunichte. Das Hotel wurde Lazarett und später Flüchtlingslager.
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[[1914]] übernahm [[Jean Peyerl]] das Hotel samt [[Pitterkeller|Salzburger Volkskeller]]. Zur Einweihung des [[Mozarteum (Gebäude)|Mozarteums]] war für den Sommer 1914 ein großes Musikfest geplant. Gäste aus aller Welt hatten sich angesagt und Zimmer im Hotel Pitter reservieren lassen. Doch das Treffen der illustren Gesellschaft fand nicht statt. Der Ausbruch des [[Ersten Weltkrieg]]s machte das Treffen zunichte. Das Hotel wurde Lazarett und später Flüchtlingslager.
    
Elisabeth und [[Josef Reitter]] erwarben das Hotel Pitter im Jahr [[1918]] und bauten es zum größten Hotel Salzburgs aus.<ref>[[Siegfried Göllner]], [https://www.stadt-salzburg.at/ns-projekt/materialien/zeitungsdokumentation/ Die Stadt Salzburg im Jahr 1938. Zeitungsdokumentation] 20. Jänner 1938.</ref> Doch im Winter [[1925]]/[[1926]] traf das Ehepaar Reitter ein schwerer Schicksalsschlag: Der große Speisesaal brannte völlig aus. Josef Reitter, über dessen Schreibtisch Nietzsches Worte "Was mich nicht umbringt, macht mich stärker" angebracht waren, ließ sich aber nicht entmutigen. Er baute nicht nur den Speisesaal auf, sondern ließ zudem die ehemalige Bierhalle an der [[Auerspergstraße]] in ein ein modernes Konzert-Café umbauen, das Café Pitter. Es bot für 700 Gäste Platz. [[1927]] wurde es im Erwerbsverzeichnis der Stadt Salzburg als "größtes Konzertcafé Salzburgs" angepriesen. Außerdem entstand 1926 der [[Pitterkeller|Pitter-Keller]]. Seit seiner Eröffnung wurde dort nur Gösser Bier ausgeschenkt (Informationsstand 1984).
 
Elisabeth und [[Josef Reitter]] erwarben das Hotel Pitter im Jahr [[1918]] und bauten es zum größten Hotel Salzburgs aus.<ref>[[Siegfried Göllner]], [https://www.stadt-salzburg.at/ns-projekt/materialien/zeitungsdokumentation/ Die Stadt Salzburg im Jahr 1938. Zeitungsdokumentation] 20. Jänner 1938.</ref> Doch im Winter [[1925]]/[[1926]] traf das Ehepaar Reitter ein schwerer Schicksalsschlag: Der große Speisesaal brannte völlig aus. Josef Reitter, über dessen Schreibtisch Nietzsches Worte "Was mich nicht umbringt, macht mich stärker" angebracht waren, ließ sich aber nicht entmutigen. Er baute nicht nur den Speisesaal auf, sondern ließ zudem die ehemalige Bierhalle an der [[Auerspergstraße]] in ein ein modernes Konzert-Café umbauen, das Café Pitter. Es bot für 700 Gäste Platz. [[1927]] wurde es im Erwerbsverzeichnis der Stadt Salzburg als "größtes Konzertcafé Salzburgs" angepriesen. Außerdem entstand 1926 der [[Pitterkeller|Pitter-Keller]]. Seit seiner Eröffnung wurde dort nur Gösser Bier ausgeschenkt (Informationsstand 1984).

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