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Interessant ist, dass Dr. Folie von der jüdischen Gemeinde mit einem Wartegeld (Gehalt) von fl. 200 angestellt wurde. Sein Vorgänger in dieser Funktion hatte auch noch das Privileg der freien „Sommerung eines Pferdes und einer Kuh auf den Gemeindealpen".<ref>Aron Tänzer, Die Geschichte der Juden in Hohenems und im übrigen Vorarlberg, Meran 1805, 325.</ref> Er arbeitete also auch für die jüdische Gemeinde und so ist auch der Hinweis auf "beide Confessionen" in seinem Nachruf zu verstehen:
 
Interessant ist, dass Dr. Folie von der jüdischen Gemeinde mit einem Wartegeld (Gehalt) von fl. 200 angestellt wurde. Sein Vorgänger in dieser Funktion hatte auch noch das Privileg der freien „Sommerung eines Pferdes und einer Kuh auf den Gemeindealpen".<ref>Aron Tänzer, Die Geschichte der Juden in Hohenems und im übrigen Vorarlberg, Meran 1805, 325.</ref> Er arbeitete also auch für die jüdische Gemeinde und so ist auch der Hinweis auf "beide Confessionen" in seinem Nachruf zu verstehen:
"Hohenems, 11. Okt., Herr Dr. Martin Folie, durch sein Wirken weit bekannt und seines Biedersinns Wegen allgemein geachtet, ist heute zu Grabe getragen worden. Seine trauernde Familie, ein großer Theil der Bevölkerung beider Confessionen und viele aus Nah und Fern herbeigeeilte Freunde des Verblichenen geleiteten dessen sterbliche Reste auf den Friedhof. Er ruhe in Frieden - in den Herzen vieler lebt er fort."<ref>Vorarlberger Landes-Zeitung, 13. Oktober 1866, 1.</ref>
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"Hohenems, 11. Okt., Herr Dr. Martin Folie, durch sein Wirken weit bekannt und seines Biedersinns wegen allgemein geachtet, ist heute zu Grabe getragen worden. Seine trauernde Familie, ein großer Theil der Bevölkerung beider Confessionen und viele aus Nah und Fern herbeigeeilte Freunde des Verblichenen geleiteten dessen sterbliche Reste auf den Friedhof. Er ruhe in Frieden - in den Herzen vieler lebt er fort."<ref>Vorarlberger Landes-Zeitung, 13. Oktober 1866, 1.</ref>
     

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