| | Nachdem am [[13. August]] 1809 in der [[Andreas_Hofer_(Freiheitskämpfer)#Koalitionskrieg_1809|dritten Bergiselschlacht]] die 15 000 Mann starke Armee unter der Führung des französischen Revolutionsgenerals Marschall François-Joseph Lefebvre von den Tiroler Aufständischen unter der Führung Hofers geschlagen worden war, traten zwei napoleonische Divisionen unter Lefebvre den Rückzug nach Bayern über [[Lofer]] an.<ref>Fritz Hofmann (Stadtheimatpfleger Bad Reichenhall), Die Kriegerischen Ereignisse in der Zeit von 11. Mai bis 17. Okt. 1809 unter besonderer Berücksichtigung des Gefechts am 17. Okt. bei Melleck. Vor 175 Jahren brach der Aufstand der Tiroler zusammen, Bad Reichenhall ubk, 5.</ref> Marschall Lefebvre stellte ab dem [[20. August]] 1809 jeweils zwei Kompanien des bayerischen 1. Linien-Infanterie-Leibregiments am [[Pass Luftenstein]], sowie in Lofer, Unken und Melleck zur rückwärtigen Verteidigung ab.<ref>Fritz Hofmann (Stadtheimatpfleger Bad Reichenhall), Die Kriegerischen Ereignisse in der Zeit von 11. Mai bis 17. Okt. 1809 unter besonderer Berücksichtigung des Gefechts am 17. Okt. bei Melleck. Vor 175 Jahren brach der Aufstand der Tiroler zusammen, Bad Reichenhall ubk, 5.</ref> Währenddessen schwor Andreas Hofer alle waffenfähigen Männer im Alter von 18 bis 60 Jahren in Innsbruck am [[18. August]] 1809 zum Widerstand gegen [[Napoleon Bonaparte|Napoleon Bonaparte]] mit folgenden Worten ein:<ref>Johann Georg Mayr, Der Mann von Rinn ([[Josef Speckbacher|Joseph Speckbacher]]) und Kriegsereignisse in Tirol 1809, Innsbruck, 1851, 210. </ref> | | Nachdem am [[13. August]] 1809 in der [[Andreas_Hofer_(Freiheitskämpfer)#Koalitionskrieg_1809|dritten Bergiselschlacht]] die 15 000 Mann starke Armee unter der Führung des französischen Revolutionsgenerals Marschall François-Joseph Lefebvre von den Tiroler Aufständischen unter der Führung Hofers geschlagen worden war, traten zwei napoleonische Divisionen unter Lefebvre den Rückzug nach Bayern über [[Lofer]] an.<ref>Fritz Hofmann (Stadtheimatpfleger Bad Reichenhall), Die Kriegerischen Ereignisse in der Zeit von 11. Mai bis 17. Okt. 1809 unter besonderer Berücksichtigung des Gefechts am 17. Okt. bei Melleck. Vor 175 Jahren brach der Aufstand der Tiroler zusammen, Bad Reichenhall ubk, 5.</ref> Marschall Lefebvre stellte ab dem [[20. August]] 1809 jeweils zwei Kompanien des bayerischen 1. Linien-Infanterie-Leibregiments am [[Pass Luftenstein]], sowie in Lofer, Unken und Melleck zur rückwärtigen Verteidigung ab.<ref>Fritz Hofmann (Stadtheimatpfleger Bad Reichenhall), Die Kriegerischen Ereignisse in der Zeit von 11. Mai bis 17. Okt. 1809 unter besonderer Berücksichtigung des Gefechts am 17. Okt. bei Melleck. Vor 175 Jahren brach der Aufstand der Tiroler zusammen, Bad Reichenhall ubk, 5.</ref> Währenddessen schwor Andreas Hofer alle waffenfähigen Männer im Alter von 18 bis 60 Jahren in Innsbruck am [[18. August]] 1809 zum Widerstand gegen [[Napoleon Bonaparte|Napoleon Bonaparte]] mit folgenden Worten ein:<ref>Johann Georg Mayr, Der Mann von Rinn ([[Josef Speckbacher|Joseph Speckbacher]]) und Kriegsereignisse in Tirol 1809, Innsbruck, 1851, 210. </ref> |
| − | "Da wir nun mit Gottes Hilfe den Feind geschlagen und von unserem lieben Vaterlande vertrieben haben, so ist es also sehr nothwendig, darauf bedacht zu seyn und auf Mittel zu denken, daß das liebe Vaterland künftig hin geschützt, uns von allen feindlichen Einfallen bewahret werde."<ref>Gerhard P. Groß u.a., Die Zeit bis 1914. Vom Kriegshaufen zum Massenheer, München 2009, 149.</ref> | + | "Da wir nun mit Gottes Hilfe den Feind geschlagen und von unserem lieben Vaterlande vertrieben haben, so ist es also sehr nothwendig, darauf bedacht zu seyn und auf Mittel zu denken, daß das liebe Vaterland künftig hin geschützt, uns von allen feindlichen Einfallen bewahret werde."<ref>Gerhard P. Groß u. a., Die Zeit bis 1914. Vom Kriegshaufen zum Massenheer, München 2009, 149.</ref> |
| | Etwa zur selben Zeit wandte sich der [[Kapuziner]]pater [[Joachim Haspinger]] in einer feurigen Rede in [[St. Johann in Tirol]] an den Oberkommandanten [[Josef Speckbacher]] und drang diesen darauf, nun nicht an der Tiroler Grenze halt zu machen, sondern die zurückgedrängten Franzosen auch auf Salzburger Gebiet zu bekämpfen, um so einerseits die Salzburger, aber auch nachfolgend die [[Kärnten|Kärntner]] und [[Republik Slowenien|Krainer]] in den Aufstand gegen die napoleonischen Besatzer miteinzubeziehen.<ref>Johann Georg Mayr, Der Mann von Rinn (Joseph Speckbacher) und Kriegsereignisse in Tirol 1809, Innsbruck, 1851, 210.</ref> | | Etwa zur selben Zeit wandte sich der [[Kapuziner]]pater [[Joachim Haspinger]] in einer feurigen Rede in [[St. Johann in Tirol]] an den Oberkommandanten [[Josef Speckbacher]] und drang diesen darauf, nun nicht an der Tiroler Grenze halt zu machen, sondern die zurückgedrängten Franzosen auch auf Salzburger Gebiet zu bekämpfen, um so einerseits die Salzburger, aber auch nachfolgend die [[Kärnten|Kärntner]] und [[Republik Slowenien|Krainer]] in den Aufstand gegen die napoleonischen Besatzer miteinzubeziehen.<ref>Johann Georg Mayr, Der Mann von Rinn (Joseph Speckbacher) und Kriegsereignisse in Tirol 1809, Innsbruck, 1851, 210.</ref> |