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| | [[Datei:Schloss Glanegg, südliche Ansicht.jpg|thumb|Schloss Glanegg, südliche Ansicht]] | | [[Datei:Schloss Glanegg, südliche Ansicht.jpg|thumb|Schloss Glanegg, südliche Ansicht]] |
| − | [[Datei:Schloss Glanegg mit Meierei.jpg|thumb|Schloss Glanegg, Foto von Beatrix Kogler]] | + | [[Datei:Schloss Glanegg mit Meierei.jpg|thumb|Links oben Schloss Glanegg, darunter die gelben Bauten der Meierhof]] |
| | Das '''Schloss Glanegg''' befindet sich in [[Glanegg]] im Gemeindegebiet von [[Grödig]] im [[Flachgau]] am Fuße des [[Untersberg]]s. Es zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in Grödig|denkmalgeschützten Objekten]] in der Marktgemeinde. | | Das '''Schloss Glanegg''' befindet sich in [[Glanegg]] im Gemeindegebiet von [[Grödig]] im [[Flachgau]] am Fuße des [[Untersberg]]s. Es zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in Grödig|denkmalgeschützten Objekten]] in der Marktgemeinde. |
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| | Vermutlich stand um [[1300]] hier ein erste Befestigung, eine Burganlage. Wobei der Name vom nahe vorbeifließenden [[Glanbach]] stammt und in keinem Zusammenhang mit der Kärntner Familie der Glanegger steht. Bereits um [[1350]] als erzbischöflicher Sitz erwähnt, war es vom [[14. Jahrhundert]] bis [[1609]] lang Sitz eines [[Pflegegericht|Pflegschaftsgerichtes]] ([[Pfleggericht Glanegg]]). [[Fürsterzbischof]] [[Leonhard von Keutschach]] ([[1495]]–[[1519]]) ließ die vom Verfall bedrohte Anlage wieder instandsetzen. Dabei erhielt sie ihren noch heute weitgehend erhaltenen Charakter einer bewohnten Turmburg, wie man es auch noch im [[Schloss Fuschl]] erkennen kann. | | Vermutlich stand um [[1300]] hier ein erste Befestigung, eine Burganlage. Wobei der Name vom nahe vorbeifließenden [[Glanbach]] stammt und in keinem Zusammenhang mit der Kärntner Familie der Glanegger steht. Bereits um [[1350]] als erzbischöflicher Sitz erwähnt, war es vom [[14. Jahrhundert]] bis [[1609]] lang Sitz eines [[Pflegegericht|Pflegschaftsgerichtes]] ([[Pfleggericht Glanegg]]). [[Fürsterzbischof]] [[Leonhard von Keutschach]] ([[1495]]–[[1519]]) ließ die vom Verfall bedrohte Anlage wieder instandsetzen. Dabei erhielt sie ihren noch heute weitgehend erhaltenen Charakter einer bewohnten Turmburg, wie man es auch noch im [[Schloss Fuschl]] erkennen kann. |
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| − | [[1557]], nach einem Brand des Meierhofes, zog der [[Pfleger]] erst wieder in die Burg, nachdem der Fürsterzbischof verschiedene Reparaturen durchführen hatte lassen, die obere Stube neu getäfelt und ein Regenwasserbassin angelegt wurde. [[1575]] wurde der Weiher ausgeräumt. [[1609]] wohnte der Pfleger bereits in der [[Stadt Salzburg]] und die Anlage verfiel. Fürsterzbischof [[Markus Sittikus]] ([[1612]] –[[1619]]) sorgte dann für die Instandsetzung des Schlosses und unter seinem Nachfolger [[Paris Graf Lodron]] wurde es zu einer Talsperre zur Sicherung der Umgebung der [[Stadt Salzburg]] ausgebaut. | + | [[1557]], nach einem Brand des [[Meierhof]]es, zog der [[Pfleger]] erst wieder in die Burg, nachdem der Fürsterzbischof verschiedene Reparaturen durchführen hatte lassen, die obere Stube neu getäfelt und ein Regenwasserbassin angelegt wurde. [[1575]] wurde der Weiher ausgeräumt. [[1609]] wohnte der Pfleger bereits in der [[Stadt Salzburg]] und die Anlage verfiel. Fürsterzbischof [[Markus Sittikus]] ([[1612]] –[[1619]]) sorgte dann für die Instandsetzung des Schlosses und unter seinem Nachfolger [[Paris Graf Lodron]] wurde es zu einer Talsperre zur Sicherung der Umgebung der [[Stadt Salzburg]] ausgebaut. |
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| | Von [[1763]] bis [[1787]] pachtete [[Domdechant]] und [[Bischof von Chiemsee]] [[Ferdinand Christoph von Waldburg-Zeil]] die Burg mit der zugehörigen Jagd. | | Von [[1763]] bis [[1787]] pachtete [[Domdechant]] und [[Bischof von Chiemsee]] [[Ferdinand Christoph von Waldburg-Zeil]] die Burg mit der zugehörigen Jagd. |