| − | Severin erfuhr, dass ein Teil der Bevölkerung um Kuchl noch immer heidnischen Bräuchen anhing. Er versuchte mit vielen Ansprachen dies zu ändern und schließlich forderte er ein dreitägiges Fest, zu dem aus allen Häusern Kerzen gebracht und an den Kirchenwänden befestigt werden müssten. Nach Psalmengesang und inbrünstigem Gebet ''...wurde plötzlich der größte Teil der Kerzen, welche die Gläubigen herbei gebracht hatten, durch göttliche Fügung entzündet; unangezündet blieb hingegen der Rest der Kerzen, nämlich die jener Leute, die den erwähnten heidnischen Riten verfallen waren, dies aber in dem Wunsche, unbekannt zu bleiben, geleugnet hatten...''<ref name="Hallein"> Quelle Buch von [[Ernst Penninger]], [[Georg Stadler (Lehrer)|Georg Stadler]] ''Hallein, Ursprung und Geschichte der Salinenstadt'', bearbeitet von [[Pert Peternell]], 1970, [[Salzburger Nachrichten]] Verlag</ref>. | + | Severin erfuhr, dass ein Teil der Bevölkerung um Kuchl noch immer heidnischen Bräuchen anhing. Er versuchte mit vielen Ansprachen dies zu ändern und schließlich forderte er ein dreitägiges Fest, zu dem aus allen Häusern Kerzen gebracht und an den Kirchenwänden befestigt werden müssten. Nach Psalmengesang und inbrünstigem Gebet ''...wurde plötzlich der größte Teil der Kerzen, welche die Gläubigen herbei gebracht hatten, durch göttliche Fügung entzündet; unangezündet blieb hingegen der Rest der Kerzen, nämlich die jener Leute, die den erwähnten heidnischen Riten verfallen waren, dies aber in dem Wunsche, unbekannt zu bleiben, geleugnet hatten...''<ref name="Hallein"> Quelle Buch von [[Ernst Penninger (Archäologe)|Ernst Penninger]], [[Georg Stadler (Lehrer)|Georg Stadler]] ''Hallein, Ursprung und Geschichte der Salinenstadt'', bearbeitet von [[Pert Peternell]], 1970, [[Salzburger Nachrichten]] Verlag</ref>. |