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31. Dezember          Neujahrsnacht
 
31. Dezember          Neujahrsnacht
 
    
 
    
05. Januar               Hl. 3 Königsnacht (auch Perchtnacht)
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05. Januar           Hl. 3 Königsnacht (auch Perchtnacht)
 
    
 
    
 
   
 
   
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Der Bär  in unserer Runde ist das notwendige Gegenstück zum Tod. Er steht für  Kraft und Energie, die Natur benötigt, um nach dem Winter wieder alles  zum Leben erwachen zu lassen. Bei uns ist der Bär mittlerweile noch mehr  – ua. ist er zum Liebling der Kinder geworden. Er treibt so manchen  Schabernack mit ihnen und viele der Kleinen, die vor Schreck zu weinen  beginnen, bringt der Bär wieder zum Lachen. So lernen schon die Kinder,  das Brauchtum zu verstehen.  
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Der Bär  in unserer Runde ist das notwendige Gegenstück zum Tod. Er steht für  Kraft und Energie, die Natur benötigt, um nach dem Winter wieder alles  zum Leben erwachen zu lassen. Bei uns ist der Bär mittlerweile noch mehr  – ua. ist er zum Liebling der Kinder geworden. Er treibt so manchen  Schabernack mit ihnen und viele der Kleinen, die vor Schreck zu weinen  beginnen, bringt der Bär wieder zum Lachen. So lernen schon die Kinder,  das Brauchtum zu verstehen.  
 
      
 
      
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Die Kräuterweiberln  sind eigentlich Hexen, die mit ihren Kräutersäckchen symbolisch die  Gesundheit ins Haus holen und bei ihren Tänzen mit dem Besen die bösen  Geister vom Hof fegen. In der Kirche des Mittelalters galten die Hexen  als Ketzer. Diese wurden verbrannt,  weil sie angeblich durch ihr großes  Naturwissen eine ungeheure Macht hatten. In der Natur sammelten sie  Kräuter, Beeren und Blätter und machten daraus heilende Salben, Medizin  oder Tee. Doch nicht immer waren die Mixturen lebensrettend. Die Kirche  trieb die Menschheit mit ihren Hexenverbrennungen regelrecht in einen  „Verfolgungswahn“. Dies führte manchmal soweit, daß die eigenen Nachbarn  aus Eifersucht oder Haß der Hexenausübung beschuldigt wurde und dieser  unverzüglich ein grausames Schicksal wiederfahren ist. Damals wurden  nicht nur Frauen sondern auch Männer für Hexer/n gehalten und verbrannt.  Märchenerzählungen – in denen Hexen als alte, hässliche Frauengestalten  mit Warzen im Gesicht dargestellt wurden – spiegeln zum Teil ein völlig  falsches Bild von deren Aussehen. Gemäß Überlieferungen waren diese  überwiegend jungen, schönen und zumeist auch sehr intelligenten Frauen.
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Die Kräuterweiberln  sind eigentlich Hexen, die mit ihren Kräutersäckchen symbolisch die  Gesundheit ins Haus holen und bei ihren Tänzen mit dem Besen die bösen  Geister vom Hof fegen. In der Kirche des Mittelalters galten die Hexen  als Ketzer. Diese wurden verbrannt,  weil sie angeblich durch ihr großes  Naturwissen eine ungeheure Macht hatten. In der Natur sammelten sie  Kräuter, Beeren und Blätter und machten daraus heilende Salben, Medizin  oder Tee. Doch nicht immer waren die Mixturen lebensrettend. Die Kirche  trieb die Menschheit mit ihren Hexenverbrennungen regelrecht in einen  „Verfolgungswahn“. Dies führte manchmal soweit, daß die eigenen Nachbarn  aus Eifersucht oder Haß der Hexenausübung beschuldigt wurde und dieser  unverzüglich ein grausames Schicksal wiederfahren ist. Damals wurden  nicht nur Frauen sondern auch Männer für Hexer/n gehalten und verbrannt.  Märchenerzählungen – in denen Hexen als alte, hässliche Frauengestalten  mit Warzen im Gesicht dargestellt wurden – spiegeln zum Teil ein völlig  falsches Bild von deren Aussehen. Gemäß Überlieferungen waren diese  überwiegend jungen, schönen und zumeist auch sehr intelligenten Frauen.
 
      
 
      
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Und zu guter Letzt sind auch noch unsere musizierenden Spielleute  mit dabei, die alle Brauchtumsfiguren zu ihren Tänzen und Gesängen mit  Musik begleiten. Sie spielen mit ihren Schalmeien, Drehleiern,  Dudelsäcken, dem Glockenturm, Hörnern und Teufelsgeigen Musik und  Melodien aus überlieferten, aber auch eigenen Kompositionen. Die  Schalmei (Blasinstrument) ist der Vorgänger einer Oboe, doch völlig aus  Holz. Die Drehleier (ein sehr altes Instrument) ist nicht mit einem  Leierkasten zu verwechseln. Die Töne werden mit Hilfe einer Kurbel über  an einem Schwungrad angebrachten Saiten erzeugt und über Tasten zu einer  melodischen Musik verbunden. Dieses Instrument war im Mittelalter weit  verbreitet. Ebenso war der Dudelsack in damaligen Zeiten heimisch, der  nicht nur in Schottland, sondern auch in Mitteleuropa verbreitet  gespielt wurde. Der Glockenturm ist ein fahrbarer Wagen, auf dem ein  Holzgestell mit 26 Glocken in verschiedenen Tonlagen angebracht ist. Die  Teufelsgeige ist ein reines Schlaginstrument, das ausschließlich  zur  Begleitung der Musikstücke dient, auch die Hörner in verschiedenen  Tonlagen dienen zur Begleituntermalung.
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Und zu guter Letzt sind auch noch unsere musizierenden Spielleute  mit dabei, die alle Brauchtumsfiguren zu ihren Tänzen und Gesängen mit  Musik begleiten. Sie spielen mit ihren Schalmeien, Drehleiern,  Dudelsäcken, dem Glockenturm, Hörnern und Teufelsgeigen Musik und  Melodien aus überlieferten, aber auch eigenen Kompositionen. Die  Schalmei (Blasinstrument) ist der Vorgänger einer Oboe, doch völlig aus  Holz. Die Drehleier (ein sehr altes Instrument) ist nicht mit einem  Leierkasten zu verwechseln. Die Töne werden mit Hilfe einer Kurbel über  an einem Schwungrad angebrachten Saiten erzeugt und über Tasten zu einer  melodischen Musik verbunden. Dieses Instrument war im Mittelalter weit  verbreitet. Ebenso war der Dudelsack in damaligen Zeiten heimisch, der  nicht nur in Schottland, sondern auch in Mitteleuropa verbreitet  gespielt wurde. Der Glockenturm ist ein fahrbarer Wagen, auf dem ein  Holzgestell mit 26 Glocken in verschiedenen Tonlagen angebracht ist. Die  Teufelsgeige ist ein reines Schlaginstrument, das ausschließlich  zur  Begleitung der Musikstücke dient, auch die Hörner in verschiedenen  Tonlagen dienen zur Begleituntermalung.
    
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