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Der Artikel '''Brauereien (historisch)''' befasst sich mit nicht mehr bestehenden Brauereien in [[Stadt Salzburg|Stadt]] und [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]].
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Der Artikel '''Brauereien (historisch)''' befasst sich mit nicht mehr bestehenden Brauereien in [[Stadt Salzburg|Stadt]] und [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]].
    
==Geschichte==
 
==Geschichte==
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Bis zum ausgehenden Mittelalter war das Brauen mehr oder weniger nur einigen Priveligierten vorbehalten: Klöster, Spitäler oder Bruderschaften. Selten konnten Brauereien von vermögenden Privatpersonen betrieben werden. Diese Entwicklung setzte erst Mitte des [[14. Jahrhundert]]s in Salzburg ein.
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Bis zum ausgehenden [[Mittelalter]] war das Brauen mehr oder weniger nur einigen Priveligierten vorbehalten: Klöster, Spitäler oder Bruderschaften. Selten konnten Brauereien von vermögenden Privatpersonen betrieben werden. Diese Entwicklung setzte erst Mitte des [[14. Jahrhundert]]s in Salzburg ein.
    
Wichtig für den Betrieb einer Brauerei waren die Möglichkeit eines kühlen Orts für den Keller, Feuersicherheit und leichte Lieferung der Roh- und Betriebsstoffe. Der erste Salzburger Braumeister "praxator Tagno" findet sich Mitte des [[13. Jahrhundert]]s im [[Erzstift St. Peter]].  
 
Wichtig für den Betrieb einer Brauerei waren die Möglichkeit eines kühlen Orts für den Keller, Feuersicherheit und leichte Lieferung der Roh- und Betriebsstoffe. Der erste Salzburger Braumeister "praxator Tagno" findet sich Mitte des [[13. Jahrhundert]]s im [[Erzstift St. Peter]].  
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Brauereien ihr Bier nur in ihren eigenen Brauhäusern oder ''über die Gasse'' verkaufen (also an Private, die sich ihr Bier in den Brauhäusern selbst abholten). Normalerweise waren die Wirte im Besitz von Bier- und Weinausschank-[[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#Gerechtsame|Gerechtsame]]. Die Bierschenken, man nannte sie auch ''Zapfer'', durften Bier ausschenken und kaltes Fleisch oder Würste dazu anbieten. Faktoreien und Handelsherren wiederum hatten das Vorrecht, ''welschen'' Süßwein und Muskateller zu verkaufen. ''Welsch'' wurden jene Länder bezeichnet, die südlich von Bozen bereits italienisch sprechende waren.  
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Brauereien ihr [[Bier]] nur in ihren eigenen Brauhäusern oder ''über die Gasse'' verkaufen (also an Private, die sich ihr Bier in den Brauhäusern selbst abholten). Normalerweise waren die Wirte im Besitz von Bier- und Weinausschank-[[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#Gerechtsame|Gerechtsame]]. Die Bierschenken, man nannte sie auch ''Zapfer'', durften Bier ausschenken und kaltes Fleisch oder Würste dazu anbieten. Faktoreien und Handelsherren wiederum hatten das Vorrecht, ''welschen'' [[Wein|Süßwein]] und Muskateller zu verkaufen. ''Welsch'' wurden jene Länder bezeichnet, die südlich von Bozen bereits italienisch sprechende waren.  
    
Das ''Steinbräu'' von Josef Virgil Popp war die größte Brauerei der Stadt Salzburg um [[1764]]. Zum Besitz des ''Steinbräus'' gehörten der Gasthof ''Zur goldenen Sonne'' in der [[Kaigasse]] 31 und später noch der "Sauwinkel" in der [[Steingasse]] 12.  
 
Das ''Steinbräu'' von Josef Virgil Popp war die größte Brauerei der Stadt Salzburg um [[1764]]. Zum Besitz des ''Steinbräus'' gehörten der Gasthof ''Zur goldenen Sonne'' in der [[Kaigasse]] 31 und später noch der "Sauwinkel" in der [[Steingasse]] 12.  

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