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Nach heftigen Gefechten zog sich der Oberkommandierende der Tiroler Freiheitskämpfer, [[Josef Speckbacher]], in Meleck ([[Steinpass]]) zurück, wo er sich sicher glaubte. Doch am [[17. Oktober]] [[1809]] gelang es den Bayern, die Vorposten der Schützen über die Berge her zu umgehen und Meleck zu umstellen. Durch Verrat wurde Speckbachers Aufenthalt bekannt, die Angreifer umzingelten ihn. Es kam zu einem wilden Gefecht. Zwar wehrten sich Speckbacher und seine Getreuen, doch die Bayern waren in der Überzahl. Die im Schlaf überraschten, oft nur mit ihrer Leibwäsche bekleideten Schützen kämpften verwegen, mussten sich dann jedoch über das Gföll Richtung Kammerköhr und später über die Steingasse nach Waidring zurückziehen.   
 
Nach heftigen Gefechten zog sich der Oberkommandierende der Tiroler Freiheitskämpfer, [[Josef Speckbacher]], in Meleck ([[Steinpass]]) zurück, wo er sich sicher glaubte. Doch am [[17. Oktober]] [[1809]] gelang es den Bayern, die Vorposten der Schützen über die Berge her zu umgehen und Meleck zu umstellen. Durch Verrat wurde Speckbachers Aufenthalt bekannt, die Angreifer umzingelten ihn. Es kam zu einem wilden Gefecht. Zwar wehrten sich Speckbacher und seine Getreuen, doch die Bayern waren in der Überzahl. Die im Schlaf überraschten, oft nur mit ihrer Leibwäsche bekleideten Schützen kämpften verwegen, mussten sich dann jedoch über das Gföll Richtung Kammerköhr und später über die Steingasse nach Waidring zurückziehen.   
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Der schwer durch Bajonettstiche verletzte Speckbacher scharte im Gebiet der Steinplatte noch Hundert verstreute und teilweise entwaffnete Getreue um sich. Aber der Tag endete mit einer verlustreichen Niederlage für die Tiroler und Salzburger. Zehn Kompanien aufgerieben - 300 Tote und 400 Landesverteidiger in bayerischer Gefangenschaft. Die [[Pinzgauer Schützen]] unter Wallner, die am [[Luftenstein]] und am [[Hirschbichl]] den Eingang in den [[Pinzgau]] verteidigten, konnten den Widerstand noch einige Zeit aufrecht erhalten. Doch nach dem Aufruf des Kaisers, die Waffen abzugeben und weiteres Blutvergießen zu vermeiden, weigerten sich viele Schützen, weiter zu kämpfen und rückten ab. So mussten die Pinzgauer Schützen am [[19. Oktober]] [[1809]] bei [[Dießbach]] kapitulieren.
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Der schwer durch Bajonettstiche verletzte Speckbacher scharrte im Gebiet der Steinplatte noch Hundert verstreute und teilweise entwaffnete Getreue um sich. Aber der Tag endete mit einer verlustreichen Niederlage für die Tiroler und Salzburger. Zehn Kompanien aufgerieben - 300 Tote und 400 Landesverteidiger in bayerischer Gefangenschaft. Die [[Pinzgauer Schützen]] unter Wallner, die am [[Luftenstein]] und am [[Hirschbichl]] den Eingang in den [[Pinzgau]] verteidigten, konnten den Widerstand noch einige Zeit aufrecht erhalten. Doch nach dem Aufruf des Kaisers, die Waffen abzugeben und weiteres Blutvergießen zu vermeiden, weigerten sich viele Schützen, weiter zu kämpfen und rückten ab. So mussten die Pinzgauer Schützen am [[19. Oktober]] [[1809]] bei [[Dießbach]] kapitulieren.
    
Nach der wilden Flucht Speckbachers brachen Moral und Ordnung der in Salzburg einmarschierten Schützen völlig zusammen. Die Bayern hatten leichtes Spiel. Ihnen wurde bei ihrem Vorstoß Richtung Tirol nur mehr wenig Gegenwehr geleistet, einige kleinere Gefechte, doch im Großen und Ganzen war der Weg frei und der Widerstand brach zusammen. Als nun die vierte Schlacht am Berg Isel verloren wurde, endeten auch die Bestrebungen der Salzburger, sich zu befreien.
 
Nach der wilden Flucht Speckbachers brachen Moral und Ordnung der in Salzburg einmarschierten Schützen völlig zusammen. Die Bayern hatten leichtes Spiel. Ihnen wurde bei ihrem Vorstoß Richtung Tirol nur mehr wenig Gegenwehr geleistet, einige kleinere Gefechte, doch im Großen und Ganzen war der Weg frei und der Widerstand brach zusammen. Als nun die vierte Schlacht am Berg Isel verloren wurde, endeten auch die Bestrebungen der Salzburger, sich zu befreien.

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