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== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
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1841 wurden Wasser- und Schlammproben zur chemischen Untersuchung "aus dem Giftbrunnen von dem Gipfel der Pockhartalpe" genommen um diese chemisch zu untersuchen. Der Protomediker Dr. Wenzel Streinz verfasste eine kurze Beschreibung der topographischen und physikalischen Verhältnisse.  Er stellt fest, dass die große Quelle aus einem Stollen und zu dem Bach hinuterströmt, der den kleinen mit dem großen Bockhartsee verbindet. Sie war wegen ihrer Giftigkeit für das Vieh "in der gesamten Länge ihre Strömung mit Großen und schweren Steinplatten sorgfältig bedeckt und verwahrt" und der mitgeführte ockerfarbene Schlamm zerstörte die ganze Vegetation entlang des Bachlaufes.>ref>[OÖLA Landesregierungsarchiv 1787-1849 / Allgemeine Reihe Schachtel 150.]</ref>
 
Das von Dipl.-Ing. [[Karl Imhof]], Direktor der [[Zweite Gewerkschaft Radhausberg|Zweiten Gewerkschaft Radhausberg]], geplante Tiefenaufschlussprogramm im Goldbergbau, das einen modernen Bergbaubetrieb mit entsprechenden technischen Einrichtungen vorsah, erforderte eine ausreichende Energieversorgung. In [[Böckstein]] bestand bereits ein kleines Elektrizitätswerk mit 37 PS, was aber für den geplanten Ausbau der Bergwerksanlagen völlig unzureichend war. Bereits im Jahr [[1912]] und [[1913]] errichtete daher Karl Imhof im Bereich [[Oberer Bockhartsee]] und Unterer Bockhartsee zwei kleine Wasserkraftanlagen. Größten Stellenwert - neben anderen Wasserkraftprojekten, die teilweise aus Geldmangel nicht realisiert werden konnten - hatte die Wasserkraftanlage aus [[1912]]–[[1913]] im Naßfeld bei Böckstein.
 
Das von Dipl.-Ing. [[Karl Imhof]], Direktor der [[Zweite Gewerkschaft Radhausberg|Zweiten Gewerkschaft Radhausberg]], geplante Tiefenaufschlussprogramm im Goldbergbau, das einen modernen Bergbaubetrieb mit entsprechenden technischen Einrichtungen vorsah, erforderte eine ausreichende Energieversorgung. In [[Böckstein]] bestand bereits ein kleines Elektrizitätswerk mit 37 PS, was aber für den geplanten Ausbau der Bergwerksanlagen völlig unzureichend war. Bereits im Jahr [[1912]] und [[1913]] errichtete daher Karl Imhof im Bereich [[Oberer Bockhartsee]] und Unterer Bockhartsee zwei kleine Wasserkraftanlagen. Größten Stellenwert - neben anderen Wasserkraftprojekten, die teilweise aus Geldmangel nicht realisiert werden konnten - hatte die Wasserkraftanlage aus [[1912]]–[[1913]] im Naßfeld bei Böckstein.
 
   
 
   
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Laut Auskunft der [[Salzburg AG]] ist alle zehn Jahre eine behördlich vorgeschriebene Kontrolle des Stausees und des Steinschüttdammes vorgesehen. Eine solche fand im Juli [[2021]] statt. Dabei wurde das Wasser des Stausees fast komplett abgelassen (siehe Bildergalerie). Zusätzlich wurden nun neue Messinstrumente zur Überwachung des Stausees installiert. Ende Juli begann man wieder mit dem Aufstau.<ref>Quelle [[Gerald Lehner]], [[ORF Landesstudio Salzburg]] in [https://salzburg.orf.at/stories/3114285/ salzburg.orf.at]</ref>
 
Laut Auskunft der [[Salzburg AG]] ist alle zehn Jahre eine behördlich vorgeschriebene Kontrolle des Stausees und des Steinschüttdammes vorgesehen. Eine solche fand im Juli [[2021]] statt. Dabei wurde das Wasser des Stausees fast komplett abgelassen (siehe Bildergalerie). Zusätzlich wurden nun neue Messinstrumente zur Überwachung des Stausees installiert. Ende Juli begann man wieder mit dem Aufstau.<ref>Quelle [[Gerald Lehner]], [[ORF Landesstudio Salzburg]] in [https://salzburg.orf.at/stories/3114285/ salzburg.orf.at]</ref>
 
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==Bilder==
 
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