Änderungen

K
Zeile 157: Zeile 157:     
==== Brief vom 21. August 1876 von der Mutter Antonia Spängler, an die Familie Franz II. Xaver Gregor Spängler in Wien ====
 
==== Brief vom 21. August 1876 von der Mutter Antonia Spängler, an die Familie Franz II. Xaver Gregor Spängler in Wien ====
Brief von [[Antonia Spängler]] an [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]]; ein Bogen, Prägestempel "A S" mit Kranz und Verzierung; / = Seitenwechsel (Leseabsätze eingefügt); fragliche [?] und XX unleserliche Stellen:<br />
+
Brief von [[Antonia Spängler]] an [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]]; ein Bogen, Prägestempel "A S" mit Kranz und Verzierung; / = Seitenwechsel (Leseabsätze eingefügt); fragliche [?] und Stellen:<br />
 
''Salzburg den 21/8 [18]76 Meine innigst geliebten Theuren! Es ist nicht lange, seit ich Euch geschrieben, aber da morgen Otto nach Wien reist will ich recht gerne mit Euch ein wenig plaudern. Ich bin seit Donnerstag Abends, wieder in meiner eigenen Behaußung; habe seit Freitag Abends meine neue Magd, und hoffe so gott will einen guten Tausch gemacht zu haben, – noch nicht an Kentnißen – aber an guten Willen, daß andere wird sich leicht finden, da sie sich bemüht etwas zu lernen, sie hat eine sorgfältige Erziehung bekomen, und hat daher im ganzen eine feinere Mannier, was mir sehr wohl thut. Gott gebe das es so bleibt. Mir geht es gottlob gut ich habe mich sehr erholt, ich war wider 15 Tag in Duregger Hof, und sehr vergnügt. / So lange wir allein waren haben wir viel gelesen, bald F v Duregger bald ich wie es kamm, bis am Freitag zuvor die Schistl'' [Schiestl, Anm.] ''kammen und bis 24 t[en] Hier bleiben, ich wolte sogleich nachhauße gehen – habe schon alles zusammen gepackt, aber sie ließen mich nicht fort bis Emile und Ko[c]hs [?], welche auch draußen wohnen zurückkammen''
 
''Salzburg den 21/8 [18]76 Meine innigst geliebten Theuren! Es ist nicht lange, seit ich Euch geschrieben, aber da morgen Otto nach Wien reist will ich recht gerne mit Euch ein wenig plaudern. Ich bin seit Donnerstag Abends, wieder in meiner eigenen Behaußung; habe seit Freitag Abends meine neue Magd, und hoffe so gott will einen guten Tausch gemacht zu haben, – noch nicht an Kentnißen – aber an guten Willen, daß andere wird sich leicht finden, da sie sich bemüht etwas zu lernen, sie hat eine sorgfältige Erziehung bekomen, und hat daher im ganzen eine feinere Mannier, was mir sehr wohl thut. Gott gebe das es so bleibt. Mir geht es gottlob gut ich habe mich sehr erholt, ich war wider 15 Tag in Duregger Hof, und sehr vergnügt. / So lange wir allein waren haben wir viel gelesen, bald F v Duregger bald ich wie es kamm, bis am Freitag zuvor die Schistl'' [Schiestl, Anm.] ''kammen und bis 24 t[en] Hier bleiben, ich wolte sogleich nachhauße gehen – habe schon alles zusammen gepackt, aber sie ließen mich nicht fort bis Emile und Ko[c]hs [?], welche auch draußen wohnen zurückkammen''