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Um [[1780]] entstand in der Zeit der Aufklärung der englische Landschaftsgarten östlich von Schloss Aigen, der unter dem Domherrn [[Ernst Fürst Schwarzenberg]] [[1804]] deutlich ausgebaut wurde und bald mit seiner Kanzel und anderen Aussichtspunkten, seinen Grotten, Schluchten, Wasserfällen, bewaldeten Hängen mit verschwiegenen Wieseninseln, verschlungenen Wegen und Brücken international Berühmtheit erlangte. Die dortige Bitterquelle galt seit dem [[Mittelalter]] als heilkräftig, sodass auch das [[Kuren|Heilbad]] ausgebaut wurde. Der Park mit seinen Wegen, Aussichtspunkten, Grotten und Wasserfälle stellt ein überaus wichtiges Denkmal der Gartenkunst des frühen [[19. Jahrhundert]]s dar.
 
Um [[1780]] entstand in der Zeit der Aufklärung der englische Landschaftsgarten östlich von Schloss Aigen, der unter dem Domherrn [[Ernst Fürst Schwarzenberg]] [[1804]] deutlich ausgebaut wurde und bald mit seiner Kanzel und anderen Aussichtspunkten, seinen Grotten, Schluchten, Wasserfällen, bewaldeten Hängen mit verschwiegenen Wieseninseln, verschlungenen Wegen und Brücken international Berühmtheit erlangte. Die dortige Bitterquelle galt seit dem [[Mittelalter]] als heilkräftig, sodass auch das [[Kuren|Heilbad]] ausgebaut wurde. Der Park mit seinen Wegen, Aussichtspunkten, Grotten und Wasserfälle stellt ein überaus wichtiges Denkmal der Gartenkunst des frühen [[19. Jahrhundert]]s dar.
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[[Sebastian Rosenegger]] war Kunstgärtner und stand ab [[1804]] in den Diensten von Fürst Schwarzenberg in Aigen, wo der damals weit bekannte Park sein Arbeitsbereich war.
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[[Sebastian Rosenegger]] war Kunstgärtner und stand ab [[1804]] in den Diensten von Fürst Schwarzenberg in Aigen, wo der damals weit bekannte Park sein Arbeitsbereich war.Damals wurde auch  der "Fürstin Lori Weg" nördlich des Badquellplatzes nach der Schwester des Aigner Schlossherrn Ernst Fürst Schwarzenberg, Eleonore Fürstin Schwarzenberg (1777 - 1782) benannt.  
    
Der Park wurde auch in der Reiseliteratur des späten [[18. Jahrhundert]]s und frühen [[19. Jahrhundert]]s als eine der interessantesten Sehenswürdigkeiten Salzburgs empfohlen. [[Johann Michael Haydn]] komponierte ein vierstimmiges Lied "An den Hain von Aigen" (Text von [[Friedrich Graf Spaur]]).  
 
Der Park wurde auch in der Reiseliteratur des späten [[18. Jahrhundert]]s und frühen [[19. Jahrhundert]]s als eine der interessantesten Sehenswürdigkeiten Salzburgs empfohlen. [[Johann Michael Haydn]] komponierte ein vierstimmiges Lied "An den Hain von Aigen" (Text von [[Friedrich Graf Spaur]]).  
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Heute sind noch vielerorts Reste der einstigen Gestaltung sehen: die Untere Grotte (wenig schlüssig heute auch ''Hexenloch'' genannt), die Gilowskyhöhle, eine marmorne Brunneneinfassung aus der Zeit des Heilbades, die Kanzel und die Jägerhöhe und nicht zuletzt die steinerne Schleusenbrücke sowie anderes mehr. In den Jahren 2016 bis 2018 wurden unter ehrenamtlicher Leitung von Dr. [[Reinhard Medicus]] Weganlagen und Brücken erneuert und Aussichten wieder freigeschnitten. Auch wurden zahlreiche landschaftsgerechte Wegweiser aufgestellt und 16 historische Schauplätze auf Tafeln von Medicus kurz erläutert. Hingewiesen wird auch darauf, dass der "Fürstin Lori Weg" nördlich des Badquellplatzes nach der Schwester des Aigner Schlossherrn Ernst Fürst Schwarzenberg, Eleonore Fürstin Schwarzenberg (1777 - 1782) benannt. Etliche historische Grafiken veranschaulichen auf Tafeln die einst bedeutsame Anlage.
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Heute sind noch vielerorts Reste der einstigen Gestaltung sehen: die Untere Grotte (wenig schlüssig heute auch ''Hexenloch'' genannt), die Gilowskyhöhle, eine marmorne Brunneneinfassung aus der Zeit des Heilbades, die Kanzel und die Jägerhöhe und nicht zuletzt die steinerne Schleusenbrücke sowie anderes mehr. In den Jahren 2016 bis 2018 wurden unter ehrenamtlicher Leitung von Dr. [[Reinhard Medicus]] Weganlagen und Brücken erneuert und Aussichten wieder freigeschnitten. Auch wurden zahlreiche landschaftsgerechte Wegweiser aufgestellt und 16 historische Schauplätze auf Tafeln von Medicus kurz erläutert. Etliche historische Grafiken veranschaulichen auf Tafeln die einst bedeutsame Anlage.
    
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