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===Nach dem Zweiten Weltkrieg===
 
===Nach dem Zweiten Weltkrieg===
Nach dem Krieg gab es erstmals wieder am [[8. August]] [[1948]] eine [[Gaisberg-Wertungsfahrt]]. [[Helmut Krackowizer]] auf BSA 350 mit 6:55,8 min gewann seine Klasse vor [[Helmut Volzwinkler]] auf Puch SGS in 6:56,6; Krackowizer war in späteren Jahren als Platzsprecher und Pressechef für die Gaisbergrennen tätig. Auch [[Wilhelm Koch|Willi Koch]], Fahrschulbesitzer, fuhr bei dieser Wertungsfahrt mit.
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Nach dem Krieg gab es erstmals wieder am [[8. August]] [[1948]] eine [[Gaisberg-Wertungsfahrt]]. Bei den Motorrädern gewann [[Helmut Krackowizer]] auf BSA 350 mit 6:55,8 min seine Klasse vor [[Helmut Volzwinkler]] auf Puch SGS in 6:56,6; Krackowizer war in späteren Jahren als Platzsprecher und Pressechef für die Gaisbergrennen tätig. Auch [[Wilhelm Koch|Willi Koch]], Fahrschulbesitzer, fuhr bei dieser Wertungsfahrt mit.
    
====Großer Bergpreis von Österreich====
 
====Großer Bergpreis von Österreich====
Nach einer Pause von fast 20 Jahren begann am [[15. August]] [[1957]] schließlich wieder internationaler Motorsport am Gaisberg mit dem ersten "[[Großer Bergpreis von Österreich|Großen Bergpreis von Österreich]]". Vor 25.000 Zuschauern gewann der Schweizer Peter Daetwyler aus Zürich auf einem 2-Liter-Maserati vor den Borgward-Werksfahrer [[Hans Herrmann]] und Richard von Frankenberg auf Porsche RS. Dieser Bewerb zählte zur Europa-Bergmeisterschaft.
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Nach einer Pause von fast 20 Jahren begann am [[15. August]] [[1957]] schließlich wieder internationaler Motorsport am Gaisberg mit dem ersten "[[Großer Bergpreis von Österreich|Großen Bergpreis von Österreich]]". Vor 25 000 Zuschauern gewann der Schweizer Peter Daetwyler aus Zürich auf einem 2-Liter-Maserati vor den Borgward-Werksfahrer [[Hans Herrmann]] und Richard von Frankenberg auf Porsche RS. Dieser Bewerb zählte zur Europa-Bergmeisterschaft.
    
Vor dem Zweiten Weltkrieg gab es zwar nicht die Bezeichnung "Großer Bergpreis von Österreich", aber das erste [[Großglockner Automobil- und Motorradrennen#Geschichte der „Großen Bergpreise“ in Österreich|Großglockner Rennen]] [[1935]] könnte man durchaus als einen solchen bezeichnen.
 
Vor dem Zweiten Weltkrieg gab es zwar nicht die Bezeichnung "Großer Bergpreis von Österreich", aber das erste [[Großglockner Automobil- und Motorradrennen#Geschichte der „Großen Bergpreise“ in Österreich|Großglockner Rennen]] [[1935]] könnte man durchaus als einen solchen bezeichnen.
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Beim Gaisbergrennen 1962 wurde vom Grazer Alfa-Romeo-Händler Ossi Vogl ein junger Sportler für das Rennen gemeldet: [[Jochen Rindt]], der mit Startnummer 87 auf seiner Giulia TI in seiner Klasse mit einer Zeit von 5:40,3 min (Schnitt 91,24 km/h)  mit fünf Sekunden Vorsprung auf den Deutschen H. Bergmann gewann. Man beachte, dass die Schnittgeschwindigkeit von 1962 noch unter jenem der Vorkriegszeit lag!
 
Beim Gaisbergrennen 1962 wurde vom Grazer Alfa-Romeo-Händler Ossi Vogl ein junger Sportler für das Rennen gemeldet: [[Jochen Rindt]], der mit Startnummer 87 auf seiner Giulia TI in seiner Klasse mit einer Zeit von 5:40,3 min (Schnitt 91,24 km/h)  mit fünf Sekunden Vorsprung auf den Deutschen H. Bergmann gewann. Man beachte, dass die Schnittgeschwindigkeit von 1962 noch unter jenem der Vorkriegszeit lag!
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====Europabergmeister====
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==== Europabergmeister ====
 
Diese Rennen zählten auch zur Europabergmeisterschaft. Im Zeitraum des Gaisbergrennens waren folgende Rennfahrer Europobergmeister:
 
Diese Rennen zählten auch zur Europabergmeisterschaft. Im Zeitraum des Gaisbergrennens waren folgende Rennfahrer Europobergmeister:
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==== Motorradläufe ====
 
==== Motorradläufe ====
Motorradläufe gab es nur bei vier Veranstaltungen, da das Gaisbergrennen überwiegend eine Veranstaltung für Automobilrennen war. Hier wurden u. a. auch Berg-Europameisterschaftsläufe durchgeführt. Im Laufe der Jahre kam es leider auch zu mehreren tödlichen Unfällen, was letztlich auch ein Grund war, der zum Ende der Veranstaltung führte.  
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Es gab zwischen 1929 und 1969 insgesamt 18 Gaisbergrennen, die sogenannten Wertungsfahrten Anfang der 1950er Jahre nicht gerechnet. Dabei waren 10 mit Motorradläufen (1929 – 1933, 1960, 1966 – 1969).  
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Es gab drei tödliche Unfälle:<br />
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1960: Walter Häderle aus Deutschland (Auto)<br />
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1968: Alois Hofer aus Graz (Motorrad)  <br />
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1969: Toni Pelizzoni, Meran, Italien (Auto)<br />
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sowie einige schwere Unfälle;
    
==== Das Ende der Veranstaltung ====
 
==== Das Ende der Veranstaltung ====
Unspektakulär verlief dann am [[7. September]] [[1969]] das letzte Gaisbergrennen vor matten 10.000 Zuschauern. Es geschah noch einmal ein tödlicher Unfall (Toni Pelizzoni auf Fiat Abarth 2000 P), was dann auch einer der Gründe war, weshalb der Berg nie wieder im Renntempo erstürmt wurde.
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Unspektakulär verlief dann am [[7. September]] [[1969]] das letzte Gaisbergrennen vor matten 10&nbsp;000 Zuschauern. Es geschah noch einmal ein tödlicher Unfall (Toni Pelizzoni auf Fiat Abarth 2000 P), der dann auch einer der Gründe war, weshalb der Berg nie wieder im Renntempo erstürmt wurde.
    
Seit 2003 finden nun wieder Gleichmäßigkeitsbewerbe für historische Automobile am Gaisberg statt. Diese Läufe werden mit Läufen auf dem [[Salzburgring]] und einem Stadtrundkurs kombiniert.
 
Seit 2003 finden nun wieder Gleichmäßigkeitsbewerbe für historische Automobile am Gaisberg statt. Diese Läufe werden mit Läufen auf dem [[Salzburgring]] und einem Stadtrundkurs kombiniert.
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==Fußnoten==
 
==Fußnoten==
 
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== Quellen ==
 
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* Buch [[Der Rennberg]]
 
* Buch [[Der Rennberg]]

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